"Antideutsch"

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"Antideutsch"

Beitrag von Gontscharow am Mi Dez 28, 2016 1:55 pm

Antideutsche

"Antideutsche sind eine aus verschiedenen Teilen der radikalen Linken hervorgegangene politische Strömung in Deutschland. Sie wenden sich nach eigener Überzeugung gegen einen spezifisch deutschen Nationalismus, der insbesondere im Zuge der deutschen Wiedervereinigung erstarkt sei. Weitere antideutsche Positionen sind Solidarität mit Israel sowie Gegnerschaft zu Antizionismus, Antiamerikanismus, bestimmten („regressiven“) Formen des Antikapitalismus und Antiimperialismus. Diese führten und führen zu heftigen Kontroversen innerhalb der linken Szene."

Das ist der Beginn eines Wikipediaartikels. Ist es nicht absurd ? Mir fehlen die Worte ! Vor allem frage ich mich, was an einer "antideutschen" Position, die proamerikanisch, prozionistisch und prokapitalistisch ist, LINKS sein soll ... Ist das für irgendjemanden noch nachvollziehbar ?  Die Begriffe "links" und "rechts" waren immer schon vage, in unserer Welt scheinen sie noch mehr an Bedeutung

proamerikanisch, prozionistisch und prokapitalistisch ist, LINKS sein soll ... Ist das für irgendjemanden noch nachvollziehbar ?  Die Begriffe "links" und "rechts" waren immer schon vage, in unserer Welt scheinen sie noch mehr an Bedeutung verloren zu haben.

Das ist der Beginn eines Wikipediaartikels. Ist es nicht absurd ? Mir fehlen die Worte ! Vor allem frage ich mich, was an einer "antideutschen" Position, die
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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Marek1964 am Do Dez 29, 2016 9:35 am

Ist an Deinem Beitrag nicht etwas verloren gegangen?

Wie auch immer, wikipedia muss man immer mit Vorsicht geniessen. Ich stimme mit Dir überein, dass eine antideutsche Haltung eher mit einer Antiamerikanischen und einer Antiisrael Politik einhergeht. Ausnahmen mag es geben.

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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Gontscharow am Do Dez 29, 2016 12:10 pm

Ja, fünf Worte sind beim Kopieren verloren gegangen ;-). ABer man erkennt den Sinn glaube ich trotzdem.
Diese "Antideutschen" fallen am Rande von Demonstrationen dadurch auf, daß sie Plakate mit
der Aufschrift "Deutschland verrecke" in die Höhe halten sowie US.amerikanische und israelische Fahnen schwenken.
Ich frage mich, wessen nützliche Idioten diese Leute sind bzw. ob sie engagiert und bezahlt werden. Welcher Geheimdienst, welche Lobbygruppe will uns hier mal wieder für dumm verkaufen ? Diesmal tippe ich nicht auf Putins Schergen, weil die Zielsetzung nicht zu seiner Politik passt.
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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Wallenstein am Do Dez 29, 2016 1:31 pm

Gontscharow schrieb:Ja, fünf Worte sind beim Kopieren verloren gegangen ;-). ABer man erkennt den Sinn glaube ich trotzdem.
Diese "Antideutschen" fallen am Rande von Demonstrationen dadurch auf, daß sie Plakate mit
der Aufschrift "Deutschland verrecke" in die Höhe halten sowie US.amerikanische und israelische Fahnen schwenken.
Ich frage mich, wessen nützliche Idioten diese Leute sind bzw. ob sie engagiert und bezahlt werden. Welcher Geheimdienst, welche Lobbygruppe will uns hier mal wieder für dumm verkaufen ? Diesmal tippe ich nicht auf Putins Schergen, weil die Zielsetzung nicht zu seiner Politik passt.


Dass Demonstranten „Deutschland verrecke“ rufen und gleichzeitig israelische und amerikanische Fahnen schwenken, habe ich noch nie gesehen. Das ist mir neu.

Der Ruf „Deutschland verrecke“ hingegen ist nicht neu. Er ertönt von Leuten am Rande der Gesellschaft. Dort finden wir die Wracks derjenigen, die gescheitert sind, den Militanten und den wahren Gläubigen, den Spontanisten und Autonomen, die alle davon überzeugt sind, der Rest der Menschheit bedürfe ihrer Führung.

Zwischen dem einen oder anderen Primitiven gibt es keinen großen Unterschied, ob man sie nun im Dschungel oder in den Straßen einer modernen Stadt antrifft. Sie bleiben bestenfalls sich selbst überlassen und sind nur für diejenigen einer genaueren Betrachtung würdig, die sich mit der Herstellung von Blasrohren oder Überwachungsgeräten befassen.

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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Gontscharow am Do Dez 29, 2016 1:50 pm

Genau das Schwenken der Fahnen hat mich auch aufmerken und mißtrauisch werden lassen. Ich denke, daß hier diese "Primitiven", wie Wallenstein sie zu Recht nennt, instrumentlisiert werden. Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen, daß diese Leute Idioten sind oder bestenfalls gelangweilte Studenten, denen man 10 euro versprochen hat, und dann aufhören, darüber nachzudenken. Ich fände es aber schon interessant, herauszufinden, WER das initiiert hat und WARUM ( die "Primitiven" selbst kommen wohl kaum auf so etwas, sie plappern nur nach).
Nicht daß ich mich unbedingt in das vernebelte Reich der Verschwörungstheorien begeben möchte, aber die Beeinflussung des US-Wahlkampfs durch Putins Propagandisten bzw. die bisher noch recht stümpferhaften Versuche derselben, die öffentliche Meinung in Deutschland zu beeinflussen ( die CDU fürchtet schon deren Einfluß auf unsere nächsten Wahlen) müßte jedem zeigen, wie wichtig ein solches Thema ist. Und kleine Bewegungen am Rand können sehr schnell anschwellen.
Wobei ich noch mal sagen möchte, daß "Deutschland verrecke" mit Sicherheit nicht von Putin stammen dürfte. Eher aus den USA oder Israel - unseren Verbündeten also - oder geneigten Kreisen. Warum ?
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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Marek1964 am Mo Jan 02, 2017 8:17 pm

Antipatrioten der verschiedensten Form gibt es in vielen Ländern und besonders in Deutschland, aufgrund der Geschichte.

Ich sehe es eher als ein weiteres Element der Zerfaserung - man könnte aber positiv auch von Pluralismus sprechen.

Nachplappern ist auch ein Effekt, den Herdentrieb, funtkioniert auch in gehobenen Schichten wie Akademikern, Politikern oder Journalisten.

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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Gontscharow am Di Jan 03, 2017 12:57 pm

Ich sage jetzt mal direkt, was ich von diesen "Antideutschen" denke, um Pepp in die Diskussion zu bringen : Jüdische Organisationen sowie Israel haben nach dem II.Weltkrieg politisch, moralisch und finanziell sehr von der Schuld der Deutschen am Holocaust profitiert. Es ist extrem ungewöhnlich. daß mehr als 70 Jahre nach einem Krieg daraus immer noch Vorteile für die Seite der einst Geknechteten gezogen werden sollen. Um dies aufrecht zu erhalten, werden
von interessierten Kreisen solche Dinge wie "Antideutsch" erfunden und unters Volk gebracht, um das Schuldgefühl aufrecht zu erhalten. Es ist zwar plump, israelische und amerikanische Flaggen zu schwenken und Plakate mit "Deutschland verrecke" in die Kameras zu halten, aber scheinbar spricht es doch einige sehr schlicht gestrickte (Jugendliche) auf Seiten der ANtifa an.
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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Skeptik am Di Jan 03, 2017 2:07 pm

Das ist doch mit diesen "Antideutschen" wie mit jedem Karnickel- und Kleingartenverein. Man sitzt unter Gleichgesinnten zusammen und rührt sich abgestandene Suppen an.

Etwas weiter unten im Wiki-Artikel kann man dann lesen, was die so Umworbenen über ihre sie so penetrant beschützenden denken:

""Scharfe Kritik an „solidarisierungswütigen Israel-Freunden“ übt der israelische Soziologe Moshe Zuckermann. In einem Beitrag Was heißt: Solidarität mit Israel? kritisiert er den, seiner Meinung nach, ideologischen Blick auf Israel seitens der Antideutschen. Diese missbrauchten Israel als „pure Projektionsfläche für eigene Befindlichkeiten“. Ihre „bedingungslose Solidarität“ sei eine Farce, „die die reale Tragödie in eine Narrenposse verwandelt“.

Stattdessen fordert er, die israelische Gesellschaft in ihrer geschichtlichen, politischen, sozialen und gesellschaftlichen Komplexität und Heterogenität wahrzunehmen. „Ideologisch durchwirkte Abstraktionen“ seien kontraproduktiv. „Besonders unappetitlich“ seien sie, so Zuckermann über das Israel-Bild der Antideutschen, wenn sie aus Deutschland kämen und die Juden beträfen.""


In einer ganz anderen Ecke lauern ganz fromme Leute auf ihre "Freunde in Israel". Jeder kleinste Konflikt schürt deren klammheimliche Freude auf eine baldige Wiederkunft des Messias:

""Nicht nur in den „neokonservativen“ Denkfabriken der USA spricht man leichfertig, bisweilen begeistert vom dritten oder vierten Weltkrieg. Auch unter evangelikalen Endzeitchristen werden alle Vorboten eines neuen großen Krieges begrüßt. Erwartet wird in allernächster Zeit die letzte Schlacht, die dieser verdorbenen Welt ein Ende bereitet. Da ein „Israel in biblischen Grenzen“ Schauplatz des Endzeitkampfes zwischen Gut und Böse sein wird, gibt man sich „pro-israelisch“. Ob Israels Botschafter in den USA, Daniel Ayalon, bei seinen Begegnungen mit der Armageddon-Lobby wirklich weiß, welche Aussichten die christlichen Fundamentalisten für jene Juden bereit halten, die am Ende aller Tage den „wahren Messias Jesus Christus“ nicht anerkennen wollen?""

https://www.heise.de/tp/features/Armageddon-und-der-apokalyptische-Holocaust-3407465.html

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Mahnmal der Schande

Beitrag von harpye am Mi Feb 08, 2017 8:01 pm

daß Björn Höcke, in seiner Eigenschaft als Geschichtslehrer, ne Rede gehalten hatte über die Rezeption unserer Geschichte, das hab ich zuerst aus Friede Springers BILDtröte erfahren. Naja, da erfährt einer ja nun so manches. ich bin hängengeblieben am Ausdruck: 'Mahnmal der Schande' und daß die Deutschen die einzigen seien, die sich sowas in ihre Hauptstadt stellen.
Mahnmal der Schande, das hat wohl auch Lothar de Maiziere mal verwendet. Die deutsche Sprache kann also sehr genau sein und sehr nebulös: also einmal ist das Mahnmal ne Schande und das andere mal erinnert das Mahnmal an eine Schande.
Wie Björn Höcke es gemeint hat und wie es der einhellige Thomanerchor seiner Tadler es verstanden haben wollten, ist hier gar nicht mal so wichtig, find ich.
Nur, so als Glosse: die Deutschen sind eben nicht die einzigen, die sich so ein Mahnmal in die Hauptstadt stellen.
Ich studiere in Taiwan, und hab vier solcher Memorials gesehen, eins in der Hauptstadt Taibei und drei im Westen und im Osten. Und alle erinnern an die Verbrechen des "Weißen Terrors" begangen von der Guomindang in der Zeit des Kriegsrechts auf der Insel.
Übrigens: die Chinesen auf Taiwan empfinden das kein bißchen als ehrenrührig oder als Verletzung ihres nationalen Selbstwertgefühls, wenn sie Memorials aufstellen, die Greuelperioden, ihre Täter und Opfer, in Erinnerung halten. National-Chinesen können das sogar hinkriegen, historische Antagonismen gleichermaßen in Erinnerung zu halten: im Konfuzius-Tempel in Taiwan, eine große Schriftafel von Tschiang Kai Shek (der ja politisch verantwortlich gewesen war für den weißen Terror) "Bildung für alle."
Warum gelingt das uns Deutschen nicht so gut?
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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Marek1964 am Mi Feb 08, 2017 11:16 pm

Ich kann mich an eine Berliner Freundin erinnern, mit der ich im Jahre 1987 liiert war, und die, damals 19, gesagt hat, sie kann nichts mehr von der Nazi Zeit hören - sie habe soviel in der Schule gehört, es sein einfach zuviel. Das konnte ich als klarer Antinazi aber schon damals verstehen. Es wurde seit dem berühmten Filmserial "Holocaust" 1979 sehr viel in dieser Hinsicht gemacht. Vielleicht auch damals schon ein wenig zuviel.

Das Holocaust Denkmal ist in der Tat massiv und es ist schon die Frage, ob das nicht ein gewisser Overkill ist. Natürlich kann man sagen, ein solches Verbrechen muss immer wieder in Erinnerung gerufen werden - aber das Nazitum ist besiegt, seit über 70 Jahren, manchmal kommt es mir vor, man will diesen Krieg immer und immer wieder gewinnen. Das Denkmal, das ich nur aus Fotos kenne, hat etwas sehr Bedrückendes. Wenn selbst ein Jude wie Henryk M. Broder sagt, es sei bisweilen schon den Guten etwas zu viel, will das schon was sagen.

Allerdings sollte ein Björn Höcke Bemerkungen, es sein eine 180 Grad Wende nötig, dann auch nicht gerade sinnvoll. Man muss im Zweifel auch einfach gar nichts sagen.

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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Skeptik am Do Feb 09, 2017 9:54 am

Marek1964 schrieb: Das Denkmal, das ich nur aus Fotos kenne, hat etwas sehr Bedrückendes. Wenn selbst ein Jude wie Henryk M. Broder sagt, es sei bisweilen schon den Guten etwas zu viel, will das schon was sagen.
Allerdings sollte ein Björn Höcke Bemerkungen, es sein eine 180 Grad Wende nötig, dann auch nicht gerade sinnvoll. Man muss im Zweifel auch einfach gar nichts sagen.

Im Zweifel einfach gar nichts zu sagen ist an diesem Ort sicher die angemessene Form der Erinnerung an die Millionen die in ihrer unfassbaren Sprachlosigkeit ihrer Verzweiflung in den Tod gingen.
Es ist ja nicht so, daß ein Deutscher das Denkmal für Deutsche geschaffen hat. Auch kein deutscher Jude. Es war das Werk des amerikanischen Juden und Architekten Peter Eisenman. Er hatte seine ganz eigene Sicht. Einem Deutschen wäre das Werk vielleicht zu bombastisch geraten.

Eisenman machte sich auch Gedanken kurz nach Eröffnung des Mahnmals:

Eisenman: Für mich ist von Bedeutung, wie viel ich während des Projekts gelernt habe. Erst gestern habe ich zum ersten Mal gesehen, wie Menschen hinein gelaufen sind, und es ist erstaunlich wie diese Köpfe verschwinden - als würden sie in Wasser abtauchen. Primo Levi spricht in seinem Buch über Auschwitz von einem ähnlichen Bild. Er schreibt, dass die Gefangenen nicht mehr lebendig, aber auch nicht tot waren. Sie waren vielmehr in eine Art persönlicher Hölle herabgestiegen. Ich musste, während ich die Köpfe im Mahnmal verschwinden sah, plötzlich an diese Passage denken. Man sieht nicht häufig, dass Menschen in etwas verschwinden, das flach erscheint.
...

Ich habe immer gesagt, dass ich in den Menschen ein Gefühl erzeugen wollte, in der heutigen Zeit zu sein und dass sie eine Erfahrung machen sollen, die sie noch nie vorher gemacht haben. Eine, die sich unterscheidet und ein wenig beunruhigend ist. Die Welt ist von Information überfüllt, und hier gibt es einen Ort ohne Information. Das ist, was ich wollte.
...

Wenn man dem Auftraggeber das Projekt übergibt, dann macht er damit, was er will - es gehört ihm, er verfügt über die Arbeit. Wenn man morgen die Steine umwerfen möchte, mal ehrlich, dann ist es in Ordnung. Menschen werden im dem Feld picknicken. Kinder werden in dem Feld Fangen spielen. Es wird Mannequins geben, die hier posieren, und es werden hier Filme gedreht werden. Ich kann mir gut vorstellen, wie eine Schießerei zwischen Spionen in dem Feld endet. Es ist kein heiliger Ort.
...

Eigentlich bin ich gar nicht so begeistert von Mahnmalen. Ehrlich gesagt, mache ich mir gar nicht so viele Gedanken über sie. Ich denke mehr an Sport.


http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/interview-mit-mahnmal-architekt-peter-eisenman-es-ist-kein-heiliger-ort-a-355383.html

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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Titus Feuerfuchs am So Feb 19, 2017 5:33 am

Gontscharow schrieb:Ich sage jetzt mal direkt, was ich von diesen "Antideutschen" denke, um Pepp in die Diskussion zu bringen :  Jüdische Organisationen sowie Israel haben nach dem II.Weltkrieg politisch, moralisch und finanziell sehr von der Schuld der Deutschen am Holocaust profitiert. Es ist extrem ungewöhnlich. daß mehr als 70 Jahre nach einem Krieg daraus immer noch Vorteile für die Seite der einst Geknechteten gezogen werden sollen. Um dies aufrecht zu erhalten, werden
von interessierten Kreisen solche Dinge wie "Antideutsch" erfunden und unters Volk gebracht, um das Schuldgefühl aufrecht zu erhalten. Es ist zwar plump, israelische und amerikanische Flaggen zu schwenken und Plakate mit "Deutschland verrecke" in die Kameras zu halten, aber scheinbar spricht es doch einige sehr schlicht gestrickte (Jugendliche) auf Seiten der ANtifa an.

Die Antideutschen sind bei den radiakalen Linken zuhause. Diese sind aber in der Regel keine besondere Freunde Israels, weil sie die nationalistische Politik dieses Staates ablehnen.

Es geht den radikalen Linken dabei auch nicht gegen deutschen Nationalismus, sondern gegen Deutschland selbst.

Es hat seinen Grund, warum Anhänger der Linkspartei am Jahrestag der großen Bombardierung Dresdens mit Transparenten umherlaufen "Bomber Harris, do it again!"
Und warum Claudia Roth bei Demos mitläuft, bei denen skandiert wird "Deutschland du mieses Stück Scheiße" und "Deutschland verrecke". Verhetzung und Rassismus ist, wenn es um Deutsche geht, kein Thema.

https://www.bayernkurier.de/inland/8411-claudia-roth-auf-abwegen/

Und 15-20% wählen auch noch Volksvertreter der beiden Linksaußenparteien, die das Volk, das sie vertreten wollen, ablehnen....
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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Marek1964 am So Feb 19, 2017 8:54 am

Ja, die Linken würden wohl am liebsten die Nationalstaaten einfach abschaffen und jede Form von Patriotimus verbieten, allerdings den lieben Neubürgern mit ihren roten Fahnen, die ihrem feinen Demokraten neuer Definition, der gesagt hat, Assimilation sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, zujubeln, die dürfen das gerne weiter tun.

Claudia Roth halte ich für eine der weltfremdesten Politikerin überhaupt. Henryk Broder hat gesagt, er würde sich sehr wünschen, sie weniger im Fernsehen zu sehen.

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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Wittgenstein am So Feb 19, 2017 7:52 pm

Marek1964 schrieb:Ja, die Linken würden wohl am liebsten die Nationalstaaten einfach abschaffen und jede Form von Patriotimus verbieten, allerdings den lieben Neubürgern mit ihren roten Fahnen, die ihrem feinen Demokraten neuer Definition, der gesagt hat, Assimilation sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, zujubeln, die dürfen das gerne weiter tun.

Claudia Roth halte ich für eine der weltfremdesten Politikerin überhaupt. Henryk Broder hat gesagt, er würde sich sehr wünschen, sie weniger im Fernsehen zu sehen.

Der Gedanke einer Weltrepublik ist auch bei CDU/CSU und SPD stark vertreten.
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Jetzt schlägt's aber 13!

Beitrag von Lux:-? am Fr Aug 04, 2017 4:56 am

Ich weiß ja nicht, wohin ihr hier abdriftet, Leute,
im Interesse der Sache, einer nüchternen Betrachtung und Analyse ggw Entwicklungen, ist das jedenfalls nicht. Das ist mir schon an anderer Stelle in diesem Themenkreis unangenehm aufgefallen. Ob es nun um die sog PC, die Flüchtlingskrise, Th.Sarrazin, Islamisten, die AfD oder irgendwelche Splittergruppen am rechten oder vermeintlich linken Rand des politischen Spektrums geht, die grundlegende Frage, die jeder Analyse zugrunde gelegt werden muss, ist doch - wem nützt es! Das wussten schon die Alten Römer, die immerhin über Jahrhunderte republikanischer Erfahrung verfügten.

Letzten Endes ist das alles Ausdruck der gewünschten pluralistischen Gesellschaft mit ihrem Meinungsbrei, aus dem sich jeder das für ihn Passende heraussuchen kann. Das wird dann durch die modernen Medien unterstützt, deren sog Soziale Netzwerke nur eine algorithmengesteuerte Aufgabe haben, reale Menschen durch Nachrichtenfilterung in Filterblasen und Echokammern einzuschließen und Austausch/Diskussion konträrer Ansichten weitgehend zu ver- und behindern (das weiß auch der angeblich - lt Wallenstein - skurrile Prof Lesch, der auch in diesen Dingen mehr Durchblick zeigt als viele der hier Diskutierenden und auch von 40% 'diskutierender' Bots in selbigen zu berichten weiß, von Auftragsschreibern, die sich auch gern in Foren einnisten, ganz zu schweigen!). Das ist Teil einer Politik, die, in den sog westlichen Demokratien begonnen, dazu dient, Menschen einander zu entfremden, zu individualisieren und ihre Wahrnehmung auf die Unterschiede, nicht aber die Gemeinsamkeiten zu lenken. Letzteres ist aber die Voraussetzung für Völkerverständigung und friedliche Weiter- und Höherentwicklung, die letztlich entscheidend für das Überleben der Menschheit in einem grundsätzlich gleichgültig-feindlichen Universum ist!

Aber genausowenig wie Topbanker und -manager der Wirtschaft an Investitionen in Innovationen interessiert sind (vgl Diesel-Skandal!), schmälern sie doch Renditen (Shareholder Value) und damit ihre Einkommen, sind bestimmte Herrschaftskreise bestimmter Staaten nicht an friedlicher weltweiter Zusammenarbeit interessiert, erzielen sie doch mit Krieg und Chaos viel höhere Profite und können dann letztlich noch allen Geschädigten ihre Bedingungen diktieren. Es geht also schlicht um die Weltherrschaft und das hat im vorigen Jahrhundert zu 2 ganzen WK und einem halben (KK), nebst sehr vielen lokalen Konflikten geführt, mit denen dann auch das 21.Jhd begonnen hat. Damit die Menschen dazu bereit sind, solch Geschehen mitzutragen, muss man sie indoktrinieren, wofür ständig wiederholte Lügen und Halb(-un-)wahrheiten der klassische Weg sind. Dass das weitgehend erfogreich verläuft, bemerkt man auch an einigen hier geäußerten Ansichten. Desweiteren muss man Medien mehr oder weniger freiwillig gleichschalten, Politiker beeinflussen, Parteien und Konzernvorstände unterwandern bzw unter die Kontrolle eigener Konzerne und Banken bringen. Das läuft von Seiten der angeblich einzig verbliebenen Supermacht schon seit mindestens 100 Jahren nach ganz bestimmten Szenarien. Gewonnene(r) WK & KK haben diese Entwicklung begünstigt und derart beschleunigt, dass es mittlerweile egal ist, wer das Präsidentenamt innehat - The Deep State setzt sich immer durch (nicht ohne Grund und Anlass haben Filmleute in AkteX ein ähnliches Szenario geschaffen!).

Denken wir nur an Gladio in den 60/70ern und die geheimdienstliche Fernsteuerung der Brigate Rossi, die letztlich zur Ermordung des missliebig gewordenen Aldo Moro führte, war der doch bereit, auch Kommunisten (sic!) an der Regierung zu beteiligen. Diese Unterwanderung setzt sich bis heute fort, wobei dem der Linke Radikalismus - die Kinderkrankheit im Kommunismus (Lenin) entgegenkommt. Diese 'Kinderkrankheit' ist inzwischen kreuzgefährlich geworden, für den Fortbestand der Demokratie, hat sie doch die Aufgabe, mögliche Alternativen zu verunmöglichen. Ähnlich sieht es am rechten Rand aus; der wird primär ebenfalls als Bürgerschreck gebraucht, soll aber sekundär die Bevölkerung auf ein Abdriften zu rechtskonservativen und autoritären Strukturen vorbereiten. Das wird auch von etlichen Parteien der Mitte, zumindest indirekt, unterstützt. Denn sie wollen unter Vorschieben der PC nicht mehr mit den Anderen reden. Die ganz Rechten haben aber noch einen anderen unschätzbaren Vorteil - man kann jeden Missliebigen, der mit ihnen diskutiert oder sie interviewt (wie bspw der freie Journalist Ken Jebsen) als Rechten diffamieren (dem folgen auch die Mobberatoren im bekannten PC-gläubigen G-Forum) und so mundtot zu machen versuchen (besonders tut sich auf solchem Gebiet ein H.M.Broder mit seiner AchGut- oder besser AchGott-Phalanx hervor! Aber auch andere Top-Journalisten sind fest in atlantische Netzwerke eingebunden. Das Alles hat nur einen Zweck, die politische und wirtschaftliche Vormachtstellung des großen 'Bruders' (gegenüber Europa [und der Welt]) zu sichern (die militärische hat er ohnehin!).

Diese Unterwanderung betrifft nicht nur pseudolinke Splittergruppen wie die irren Antideutschen mit ihrer absolut wirren Pseudoideologie, sondern mittlerweile auch Die Linke, in der einige karrieregeile intellektuelle Habenichtse immer wieder sinnlose Grabenkämpfe unter dem Vorwand einer fehlgedeuteten PC anzetteln. Das schadet letztlich einer fundierten linksalternativen Politik insgesamt. Dadurch dienen auch sie dem Alternativlos-(Fehl-)Anspruch der Regierungspolitik! Merkwürdige NGOs (wie zB Campact) und von ihnen initiierte obskure Bewegungen wie Pulse of Europe sollen bürgerlichen 'Gutmenschen' die Richtung vorgeben, haben aber (absichtlich) kein belastbares Programm, während alles rechts von der CSU als dämonisches Gegengewicht solange gilt, bis man sich ihm soweit angenähert hat, dass zB die AfD koalitionsfähig wird, ihr Wirtschaftsprogramm ist es ja jetzt schon, aber das nehmen ihre reinen Protestwähler ohnehin nicht war! In Ungarn ist so einst Orbán und in Polen Kaczynski an die Macht gekommen - uninformierte (bzw desinteressierte Nicht-)Wähler. Diese Gefahr besteht auf längere Sicht auch bei uns (vgl CSU-Erfolge!).

Auch linke Medien werden zunehmend unterwandert, so dass es inzwischen nur noch sehr wenige gibt, denen man einigermaßen vertrauen kann (zB NRZ & JW, kaum mehr dem ND), von anderen und dem ÖRR ganz zu schweigen, ist das hier doch nur selten mal der Fall.
Übrigens, etwas Gutes haben die privaten TV-Sender schon, sofern es sich um reine Doku-Sender handelt. Um ihr Programm zu füllen, strahlen sie mitunter auch Dokus aus, die die Katze aus dem Sack lassen bzw die wirkliche historische Wahrheit, nicht die verlogene Propaganda darstellen. Allerdings geschieht das meist zu Zeiten, zu denen nur relativ wenige Zuschauer zu erwarten sind. So schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe - man klärt auf und kann sich doch sicher sein, dass die Mehrheit das nie erfährt.

So, und jetzt erwarte ich, dass sich einige Diskutanten mal etwas besser informieren, bevor sie hier weiter ihre erfolgreiche Indoktrinierung zur Schau stellen, denn Putin ist nicht der Gottseibeiuns und seine Waldai- und Bundestagsreden besser als alle Reden Obamas, von Trump ganz zu schweigen. Und für die US-Wahlbeeinflussung gibt's noch mindestens 2 plausiblere Hypothesen, zumal auch CIA-Veteranen die popularisierte bezweifeln... ;-)

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Re: "Antideutsch"

Beitrag von marylinjackson am Fr Aug 04, 2017 3:24 pm

Es sind die unterschiedlichen Interessen, die Individuen nun einmal zusammen oder auseinander führen.
Nach der Frage, cui bono, machen sich die wenigsten Menschen Gedanken.
Ob ich lieber Broder oder einen Krimi lese, ist meine Entscheidung, die ich alleine treffe.
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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Marek1964 am Fr Aug 04, 2017 10:13 pm

So, und jetzt erwarte ich, dass sich einige Diskutanten mal etwas besser informieren, bevor sie hier weiter ihre erfolgreiche Indoktrinierung zur Schau stellen, denn Putin ist nicht der Gottseibeiuns und seine Waldai- und Bundestagsreden besser als alle Reden Obamas, von Trump ganz zu schweigen. Und für die US-Wahlbeeinflussung gibt's noch mindestens 2 plausiblere Hypothesen, zumal auch CIA-Veteranen die popularisierte bezweifeln... ;-)

Hier ist das Thema deutscher Antipatriotismus - Du wirfst einiger Massen viele Themen in die Runde, mit einer gewissen Schulmeisterei und Überheblichkeit - ich jedenfalls nehme für mich in Anspruch, dass ich mir meine Informationen nicht von Algorhythmen diktieren lasse. Ich lese mitunter auch die unsägliche Belltower.news (früher netz-gegen-nazis.de), aber auch den Spiegel oder die ZEIT, auch die taz uvm.

Der Einwurf "cui bono" ist banal, aber so einfach ist es dann auch nicht, oft sind Entscheide und ihr Hintergrund nicht zu ergründen.

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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Lux:-? am Mi Okt 04, 2017 1:26 am

Am Montag ist ein neues Buch von Moshe Zuckermann, Die Antisemitenmacher erschienen, das sich u.a. auch mit den sog. Antideutschen befasst. Das Vorwort dazu ist hier abgedruckt:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=40364
Im Übrigen informiere ich mich nicht nur über den Mainstream oder gar rechtslastige Medien und Echokammern, sondern ausgewogener...
Außerdem verzichte ich nicht auf eigene Urteilskraft. Aber ihr als Moderatoren müsst ja nun selber wissen, wohin ihr wollt und was legitim und objektiv ist, Marek...
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Antideutsch

Beitrag von marylinjackson am Mi Okt 04, 2017 2:41 pm

Cui bono?
Jedem Individuum. So jedenfalls sagt es mir der Verstand.

Antideutscher Meinung sind alle, besonders auch Politiker, die nur von der Verantwortung Deutschlands für Europa, sowie der weltweiten besseren Entwicklung reden. Merkel betonte in ihrer Festrede anlässlich des Tags der Deutschen Einheit besonders die Verantwortung Deutschlands auf internationaler Ebene.

Nicht "Germany first", sondern "Worldwide first" bedeutet hier für mich antideutsch. Wesentlich ist die Reihenfolge der Werte, die mir nicht gefällt.

Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach zwar gestern davon, dass man die Sehnsucht nach Heimat nicht denen überlassen darf, die Heimat konstruieren als ein "wir gegen die", als Blödsinn von Blut und Boden.

Was bedeutet das, entsteht da der Versuch einer Annäherung an diejenigen, die sich nach wie vor in einer deutschen Heimat wähnen? Oder ist das Patriotismus, so etwa im Sinn einer Heimattümelei für Leute, die schon länger hier leben? Was ist "wir gegen die" und  wer redet heute von Blut und Boden?

Es gibt keine sprachliche Verständigung über bewusst nebulös gehaltene Themen. Ob es um Asylanten, Schutzsuchende, Geflüchtete oder Flüchtlinge geht, immer wird nach der Aufnahme  zugleich von Integration geredet. Asyl heißt immer noch vorübergehender Schutz vor individueller Verfolgung. Das wissen zwar auch die Politiker, aber sie setzen sich darüber hinweg mit immer neueren Gesetzen.
Diskussionskiller sind auch Begriffe wie Vorverurteilung, Schubladendenken, Generalverdacht, Fremdenhass. Es wird auch das Licht vor den Kirchen ausgeschaltet, und die dann in der Dunkelheit sich versammelnden und protestierenden Bürger regen sich zu recht darüber auf.

Deutschland kann nur offen sein für Menschen, die Deutschland auch braucht. In der ganzen Welt ist das so. Eine Normalität, die nur nicht für Deutschland gilt!

Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht.
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Re: "Antideutsch"

Beitrag von LeonVonDerMitte am Mi Okt 04, 2017 4:45 pm

Ganz Klar: Das Sind Idioten Die Denken Das Die Regierungen Oben Genannter Länder Besser Seien. Vergangenheit Bei Seite. Diese Leute Wissen Fast 0% Über Unsere Regierung Und 0% Wollen Sie Dafür Tun, Um Es Zu Ändern. Sie Sehen Die Meinungen Anderer Menschen Und Übernehmen Diese Und Nutzen Diese Als Eigene Meinung.
Da Ich Aber Nicht Mehr In Dieses Thema "Antideutsch" Reingehen Möchte, Sage Ich EInfach, Das Diese Leute 0 Wissen Aber Denken "Lasst Uns Nur Kritisieren Aber Selber Wollen Wir Nichts Machen Um Das zu Ändern, Was Sie Kritisieren.

Das Ist Alles Was Ich Jetzt Erstmal Dazu Sage.


MFG
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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Lux:-? am Do Okt 05, 2017 7:42 pm

Muss mich korrigieren;
das im Westend-Verlag erschienene Buch ist natürlich von Abraham Melzer, Moshe Zuckermann hatte die Rezension dazu verfasst.
Zur neuesten Entwicklung: http://www.nachdenkseiten.de/?p=40439
Eine Koalition gegen die Meinungsfreiheit von ganz (pseudo-)links über ziemlich rechts bis Mitte zeichnet sich ab, was beweist, dass die Antideutschen dem rechten Lager näher stehen als dem Linken (und die AfD ist mit dabei!).
Lux :-?

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Re: "Antideutsch"

Beitrag von marylinjackson am Do Okt 05, 2017 10:28 pm

Eine Koalition gegen die Meinungsfreiheit von links , Mitte und rechts? Es geht um ein Buch, "Die Antisemitenmacher". Das hat aber nun nichts mit "Antideutsch" zu tun.

..dass die Antideutschen dem rechten Lager näher stehen als dem Linken (und die AfD ist mit dabei!).

Das halte ich für ein oberflächliches Fake-Gerücht.
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Re: "Antideutsch"

Beitrag von Lux:-? am Fr Okt 06, 2017 3:33 am

Ach nee, Fake, Marylin;
du solltest nicht (pseudo-)linkes Getue mit tatsächlich linkem Denken und Handeln verwechseln! Und wie der Rezension und dem Vorwort des erwähnten Buches eindeutig zu entnehmen ist, handelt es sich bei den 'Antideutschen' um Leute, die die Antisemiten-Macherei auf die Spitze getrieben haben und sich damit im Einklang mit dem Mainstream befinden. Damit werden die wahren Antisemiten unter einem Wust von angeblichen verborgen, was niemandem nutzt, außer denen, die das angezettelt haben; den jüdischen Holocaust-Opfern und Mitbürgern jedenfalls nicht.
Wenn die sicher auch in der AfD vertretenen Antisemiten sich zurückhalten, wird es wohl eines Tages dazu kommen, dass die AfD als konservativer Koalitionspartner interessant wird, falls die Konservativen nicht den Fehler begehen und unbedingt Teile des rechten Rands einsammeln wollen. Solche Töne waren ja schon zu hören!
Von ganz links nach ganz rechts ist es nur ein kleiner Schritt, den so mancher schon vollzogen hat, in West (zB RAF-RA Mahler) wie Ost. Man muss ja nur die Grundideologie austauschen und kann dann gleich so weitermachen wie gewohnt. Und auf diesem Weg sind die 'Antideutschen' mit ihrem bedingungslosen Amerikanismus und Israelismus (quasi Prokapitalismus) ja schon weit vorangekommen. Was soll an solchen Positionen nun noch links sein?! Und wer Kritik an der Politik dieser Länder (also an der ihrer ggw Regierung) mit Antisemitismus verwechselt und deshalb hierauf eine alles Denken erstickende sog. PC nebst daraus folgender Verbote anwendet, sägt an der Meinungsfreiheit. Alle sollen das Denken, was ihnen der Medien- und Politik-Mainstream vorgibt - Orwells* Big Brother lässt grüßen...
* Der hatte primär gar nicht Stalin gemeint, was in West gern und Ost folglich (auch wegen Farm der Tiere) missverstanden wurde.

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Re: "Antideutsch"

Beitrag von marylinjackson am Fr Okt 06, 2017 10:54 am

Antideutsch hat weder was mit links noch rechts zu tun.
Es sind vielmehr die Globalisierungsfreunde, die Deutschlands Grenzen weit öffnen, damit alle bei uns die Rechte geschenkt bekommen, die sich die Deutschen mühsam nach dem 2. Weltkrieg erarbeitet haben. Zu den Globalisierungsfreunden gehören als Mitte die Kapitalisten und Bankiers sowie die Linken.
RA Mahler ist kein typisches Beispiel für einen Wendehals von links nach rechts. Er hatte als narzistischer Anwalt nur seinen Bekanntheitsgrad im Sinn.
Wir als das Fußvolk der antideutschen Politik (diejenigen, die schon länger hier leben)  haben unsere eigenen Lebenserfahrungen und sollten uns nicht mehr nach irgendwelchen Meinungsmachern richten.
Ich war nach den Bemühungen zur Umerziehung/Reeducation, die die USA 1945 initiierte, nie mehr ein Freund der anschließenden amerikanischen Politik. Bereist habe ich das Land auch nicht.  Israels Gründung habe ich immer begrüßt, und mein Unverständnis zum grenzenlosen Hass der Muslime auf diesen Staat wird bleiben..
Übrigens, Orwell hat in "Farm der Tiere" einen Prolog geschrieben, den ich als Pflichtlektüre allen Journalisten empfehlen würde.
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