Die diskutable Rolle der NGOs im Mittelmeer

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Die diskutable Rolle der NGOs im Mittelmeer

Beitrag von Marek1964 am Do Jul 20, 2017 11:35 pm

Eine umstrittene Rolle haben die NGOs im Mittelmeer in der letzten Zeit viel zu reden gemacht. Die NGOs selbst sehen sich als Retter in Not für die Flüchtlinge, andere, auch die identitäre Bewegung, sehen das kritisch, als Katalysatorwirkung für ein Anwachsen des Flüchtlingsstroms.

Hier eine Kopie aus dem Beitrag im Thread "Nicht Mainstream Medien" http://geschichte-forum.forums.ag/t1145-nicht-mainstream-medien-blogs-und-videokanale#12806  

Marek1964 schrieb:Ja, die identitäre Bewegung macht nichts annähernd rechtsextremes - es sei denn, man sagt, wer nicht für eine ungebremste muslimische Einwanderung sei hinzunehmen und als segensreich anzunehmen, ist rechtsextrem.

Im Moment ist ja Martin Sellner im Mittelmeer und will die Tätigkeit der NGOs und ihren Schiffen zu beobachten. Er wird dort wohl feststellen, was ohnehin ein offenes Geheimnis ist: diese Organisationen arbeiten mit Schleppern zusammen. Das wird auch aus einem Video der Jungen Freiheit ersichtlich. Im Internet kann man ja feststellen, wo welches Schiff sich bewegt - sofern die Transponder nicht abgestellt werden. Man sieht dann, wie sie an die 12 Meilen Grenzen heranfahren - dann eine Zeit lang sind die Transponder abgeschaltet, dann taucht das Schiff wieder auf. Tja, alles klar.

Die belltower.news (früher netz-gegen-nazis.de) von Annetta Kahane schreit, und eine Schweizer Boulevard Zeitung macht es nach, dass das Nazi Schiff Rettungsaktionen behindern will.

https://www.blick.ch/news/ausland/selbstjustiz-im-mittelmeer-nazi-schiff-will-fluechtlingsboote-stoppen-id6988892.html

Interessant aber die Kommentare der Blick Leserschaft, die eigentlich in der Regel nicht naiv ist in Richtung Flüchtlingskrise.

So schreiben User:

NGOs machen auch Selbstjustiz, indem sie einen regelrechten Fährdienst nach Lampedusa einrichten und so gegen diverse Gesetze und Verträge verstossen, abstatt sich aufs Retten von Leben zu beschränken. Denn gerettet vor Seenot sind Schiffsbrüchige am nächsten Ufer, was da Lybien wäre.

Was mich langsam wirklich nervt ist die Tatsache, dass alle, die nicht wie NGOs ticken und die ganze Welt bei uns aufnehmen wollen, als rechtsextrem abgestempelt werden.

Was diese Bewegung macht, ob rechts oder links, ist nichts anderes, was eigentlich Aufgabe der EU und der Schweiz wäre!
Europa vor der massenhaften, illegalen Migrationsflut zu schützen..

Zum tausendsten Male: dieses Foto ist arrangiert! Auf Lesbos fahren die Schlauchboote direkt ans Ufer, kein einziger Flüchtling kriegt ein nasses Füsschen oder verschmiert sein Makeup. Ich war dort und habe mit eigenen Augen gesehen, wie verlogen berichtet wird. Und auch dass die Flüchtlinge keineswegs in üblem Gesundheitszustand ankamen.

Die Junge Freiheit hat ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=Fwx3To-KcD0  ins Netz gestellt, in der die unauffällige Aufnahme der Flüchtlinge und die Verteilung in abseits gelegene Lager.

Der österreichische Innenminister Sobotka fordert Strafen für die "selbsternannten Seenotretter" und spricht auch deren Transponderabstellung an der 12 Meilen Grenze an, woraus die Vermutung naheliegt, dass sie dann in lybische Gewässer reinfahren um von Schleppern die Flüchtlinge zu übernehmen.

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/sobotka-fordert-strafen-fuer-selbsternannte-seenotretter/

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Re: Die diskutable Rolle der NGOs im Mittelmeer

Beitrag von marylinjackson am Mo Jul 24, 2017 12:32 pm

Im Fernsehen werden spektakuläre Szenen gezeigt, wenn die mit Schwimmwesten ausgestatteten Migranten aus ihrem Schlauchboot ins Meer springen, um vom NGO-Boot gerettet zu werden. Danach geht es ab nach Italien.
Für wie blöd hält man uns, zu glauben, was da wirklich abläuft?
NGO-Retter als Taxis, die mit Schleppern koordinieren.

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Re: Die diskutable Rolle der NGOs im Mittelmeer

Beitrag von Klartext am Mi Jul 26, 2017 2:24 pm

Hier nimmt ein Artikel der BZ darauf Bezug: http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/die-retter-von-sea-watch-aus-berlin-verfolgen-einen-politischen-plan

Die in Berlin sesshafte Seawatch e.V. sagt es unverblümt: weil Europa für das Elend in Afrika verantwortlich ist, soll es praktisch uneingeschränkt Flüchtlinge aufnehmen...

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Re: Die diskutable Rolle der NGOs im Mittelmeer

Beitrag von marylinjackson am Mi Jul 26, 2017 6:53 pm

Aus dem Link:
Europa trage eine Mitschuld an den Fluchtursachen, wir Europäer würden uns aus der Verantwortung stehlen für das weltweite Leid und Elend, das auch von uns verursacht worden ist.
Das zeigt wieder den immer größer werdenden (historischen?) Schuldkomplex vieler Deutschen,  den die Retter einfach auf alle europäischen Länder übertragen.
Sie versuchen es.
Es ist einfach unbegreiflich.

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Re: Die diskutable Rolle der NGOs im Mittelmeer

Beitrag von Klartext am Do Jul 27, 2017 2:11 am

Naja, den Deutschen kann man wohl keinen Kolinialismus vorwerfen, den der wurde nach 1918 abgeschafft, Ehr kann man deeen Deutschen vorwerfen "Euch geht es so gut, den anderen aber nicht" geltdend machen.


In jedem Fall ist dieses Argument mehr als 60 Jahre danach nicht mehr stichhaltig. Asiaten haben sich nach ihrer Dekolonialisierung viel weiter vorangebracht.

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Re: Die diskutable Rolle der NGOs im Mittelmeer

Beitrag von Eppelein von Gailingen am Do Jul 27, 2017 11:12 am

marylinjackson schrieb:Aus dem Link:
Europa trage eine Mitschuld an den Fluchtursachen, wir Europäer würden uns aus der Verantwortung stehlen für das weltweite Leid und Elend, das auch von uns verursacht worden ist.
Das zeigt wieder den immer größer werdenden (historischen?) Schuldkomplex vieler Deutschen,  den die Retter einfach auf alle europäischen Länder übertragen.
Sie versuchen es.
Es ist einfach unbegreiflich.

Der Deutsche war schon immer ein Stiefellecker und daran wird sich nichts ändern.
Selbst habe ich keinerlei Schuldkomplexe, ecke diesbzgl. auch sehr oft an, was mir nur ein Schmunzeln hervorruft.

Unsere Regierungen wenn einmal richtig auf den Tisch hauen würden und nicht mit Wattepäuschen voran schreiten, um das Etwas in die Schranken zu weisen, wachte so mancher Staat auf.
Was will sich Deutschland noch alles gefallen/bieten lassen -

Merkel- wie Seehofertruppe ist unwählbar, von den Sozis und GRÜNEN, LINKE erst gar nicht zu reden.



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Re: Die diskutable Rolle der NGOs im Mittelmeer

Beitrag von Skeptik am Do Jul 27, 2017 3:57 pm

marylinjackson schrieb:Im Fernsehen werden spektakuläre Szenen gezeigt, wenn die mit Schwimmwesten ausgestatteten Migranten aus ihrem Schlauchboot ins Meer springen, um vom NGO-Boot gerettet zu werden. Danach geht es ab nach Italien.
Für wie blöd hält man uns, zu glauben, was da wirklich abläuft?
NGO-Retter als Taxis, die mit Schleppern koordinieren.

Im Fernsehen sah man noch eine Steigerung:

Die Flüchtlinge wurden aus dem Schlauchboot - wohl in der Nähe der libyschen Küste - ausgeladen und dicht hinter dem Schlauchboot sieht man ein schnittiges Motorboot der Schlepper die den Bootsführer vom Schlauchboot abholen und zurück zur Küste bringen.

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Re: Die diskutable Rolle der NGOs im Mittelmeer

Beitrag von Gontscharow am Fr Jul 28, 2017 1:47 pm

Wieso hat Frau Clinton Gaddafi gestürzt ?
Und welche der Versprechungen vom "arabischen Frühling" sind eigentlich wahr geworden ?
Der libysche Staat exisitiert nicht mehr, es handelt sich um ein Territorium, in dem verschiedene einheimische Clans und ausländische Mächte um Kontrolle über das Öl rangeln.
Seither ist ein "Schlupfloch" in Nordafrika entstanden, durch das die Flüchtlinge nach Europa gelangen können.
Solange das so ist und die Flüchtlinge durch europäische Schiffe aufgenommen und nach Europa gebracht werden,
wird sich am Flüchtlingsstrom nichts ändern.
Alles, was Politiker wie Merkel zu diesem Thema erzählt haben, ist von hinten bis vorne gelogen, glaubt ihnen bitte nicht !
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