Sind Bundespräsidenten sinnvol für Deutschland, sind repräsentative Stsstpräsidenten sinnvoll? Welches Gehalt ist angemessen?

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Sind Bundespräsidenten sinnvol für Deutschland, sind repräsentative Stsstpräsidenten sinnvoll? Welches Gehalt ist angemessen?

Beitrag von Marek1964 am Mo Feb 02, 2015 3:18 pm

Hier eine Diskussionsüberleitung:

http://geschichte-forum.forums.ag/t168-richard-von-weizsacker-gestorben#952


Waldi schrieb:In einem anderen Forum und anderem Zusammenhang hatte ich genau dies schon zur Sprache gebracht!

Neben dem jährlichen Bakschisch ist noch ein Büro nebst Sekretärin... , KFZ und Chauffeur, auf Kosten des Steuerzahlers auf Lebenszeit inbegriffen.

Ein Schlag ins Gesicht eines jeden, jahrzehnte lang arbeitenden und mit Sozialabzügen behafteten Menschen. Nicht zu vergessen, ein Beamter hat nichts zum Wohle des Volkes in Sachen Rentenbeiträge .. beigetragen. 

Mit welchem Recht werden solche Unterschiede gemacht, wo ein BP ... im Berufsleben schon gehörig an Gelder kassiert hat, wovon deren Kinder und Kindeskinder bis an ihre letzten Tage davon Leben können!

segula schrieb:Tut mir leid, Marek. Einem ehrenden Angedenken kann ich mich nicht anschließen. Der Herr hat nach seiner überflüssigen Amtszeit jahrzehntelang jedes Jahr eine viertel Million Gehalt überwiesen bekommen. Fürs Nichtstun!
Bring das mal einem Rentner bei.
Das ist reinstes Parasitentum! Das ist auch die Bemerkung, der 8.Mai 1945 sei eine Befreiung gewesen, nicht wert. Er lebte den Rest seines Lebens auf Kosten des Volkes - genau wie die anderen traurigen abgesetzten BPs. Der geheuchelten Trauer kann ich mich nicht anschließen. Dem Finanzminister und seiner schwarzen Null wirds auch freuen.

Marek1964 schrieb:Ach ja. Es geht also los.

Das hiesse ja, der Bundespräsident sei überflüssig. Dann macht doch eine Bürgerinitiative zur Abschaffung des Präsidentenamtes.

Aber man müsste dies ja nicht gerade bei einer Todesmeldung thematisieren.

Manchmal ist es besser taktvoll zu schweigen.

segula schrieb:Eins muss doch noch gesagt werden zur Pietät, die hier verletzt worden sein soll. Meine Großmutter verstarb im Jahre 2008 vier Wochen vor ihrem Hundertsten Geburtstag. Das hinderte den damaligen BP Köhler aber nicht, der "Jubilarin und ihren Angehörigen" ein Glückwunschschreiben zum Geburtstag nach deren Beerdigung zu schicken. Das ist wohl pietätvoll von einem, den man nicht braucht und der so viel Verdienste hat, dass er so viel verdient und der kündigen kann, ohne sich hinterher beim Arbeitsamt melden zu müssen, weil er ja doch trotzdem mit Geld zählen nicht nachkommt.
Marek, hättest lieber du geschwiegen.

SarahF schrieb:Ist doch durchaus ok, beides zu diskutieren :
Von Weizsäckers Wirken als Bundespräsident / die Frage, welche Aufgaben
ein solcher Bundespräsident überhaupt hat und ob die fürstlichen Dotierung
über Jahrzehnte nach seinem Aussscheiden angemessen und zeitgemäß ist.

Jedenfalls kein Grund, sich gleich in die Haare zu kriegen, meine Herren Shocked


Gut, vielleicht bin ich etwas autoritär geworden, zumal mein Vater eben Richard von Weizsäcker geschätzt und gekannt hat.

Aber dann machen wir doch ein Thema auf zu der Rolle des Bundespräsidenten.


Es geht dabei um die Rolle und den Sinn von rein representativen Staatspräsidenten generell, als auch in Ländern wie Österreich, Tschechien und anderen, man kann es auch auf Könige in konstitutionellen Monarchien beziehen - Grossbrittanien, Spanien, Benelux, Skandinavien,

Was ist sinnvoll, diesen rein auf repräsentative Funktion beschränkte Präsidenten zu zahlen und ist überhaupt ein solches Amt sinnvoll?

In der Schweiz ist der Bundespräsident einer der sieben Bundesräte - also Minister würde man in anderen Ländern sagen.
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Re: Sind Bundespräsidenten sinnvol für Deutschland, sind repräsentative Stsstpräsidenten sinnvoll? Welches Gehalt ist angemessen?

Beitrag von Exmitglied-1 am Mo Feb 02, 2015 6:47 pm

Meine Meinung habe ich dazu bereits dargestellt. Der Präsident eines Volkes sollte seinem Volk dienen und zuallererst auch vom Volk gewählt werden. Aber unsere Präsidenten leben bis zum Tode parasitär auf Kosten des Volkes in unangemessenster Weise, ohne dass sie einen Finger krümmen müssen.
Da weine ich dann auch keine Träne nach!
Wenn sich da einer hinstellt und von großen Persönlichkeiten und Taten dieser Präsidenten spricht, nur weil sie ein paar Binsenweisheiten abgelassen haben und den nickenden August machen, dem unterstelle ich Heuchelei.
Kein Betrieb kann sich so einen nichtssagenden kostenintensiven Posten leisten. Die Politiker nehmen sich einfach das Recht dazu. Ich habe auch noch keinen Präsidenten erlebt, der sich für Arbeitsplätze eingesetzt hat oder nachgeforscht hat wie eine alleinerziehende Mutter über die Runden kommt, oder ein Rentner. Nein da werden lieber Gedanken geäußert wie man den Islam integrieren kann oder welchen Anzug man zum Opernball anzieht - lauter Luftschlösser.
Mit dem Abschaffen des Amtes und Einstellung der Zahlung von Unsummen an die noch lebenden Expräsidenten u. v. m. könnte der deutsche Schuldenberg schneller abgetragen werden.
Aber mit diesen Äußerungen wird man mich in gewohnter Weise in eine bestimmte Ecke stellen.
MfG Heiner

Exmitglied-1

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