Linke und sozialistische Tendenzen nach dem Zweiten Weltkrieg und ihr Ende - der Weltwirtschaftskrise geschuldet?

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Linke und sozialistische Tendenzen nach dem Zweiten Weltkrieg und ihr Ende - der Weltwirtschaftskrise geschuldet?

Beitrag von Marek1964 am Mi Feb 25, 2015 4:49 pm

Das Ende des zweiten Weltkriegs brachte, so stelle ich mal eine These, inspiriert durch diesen Beitrag von Wallenstein, auf. In Frankreich und Italien hatten die Kommunisten und Sozialisten grossen Einfluss, in Grossbrittanien löste Clement Attlee Winston Churchill ab; auch in der Tschechoslowakei war zwar der bürgerliche Präsident Edvard Beneš regierte, aber sowohl Kommunisten als auch Sozialisten grosse Zugeständnisse gemacht und viele Verstaatlichungen, ähnlich wie in Grossbrittanien, möglich gemacht.


Generell wird gerne Hitlers Machtergreifung, der Faschismuss generell in Europa, wie vor allem die Weltwirtschaftskrise in Europa und nordamerika als Ursache dafür gesehen.

In der BRD gewann immerhin Konrad Adenauer die Wahlen mit dem Slogan "Keine (sozialistischen?) Experimente", federte aber den Kapitalismus ab - mit der sozialen Marktwirtschaft.


In Grossbrittanienach 1979 und in Frankreich Mitte der Achtziger Jahre mit dem Wahlniederlage der links-Regierung begannen die Privatisierungen und mit dem Jahr 1989 erfolgte gewissermassen die freiwillige beginungslose geistige Kapitulation des Sozialismus gegen den Kapitalismus.

Was aber führte zur Linkslastigkeit nach 1945?


Ich denke, man unterlag dem Irrtum, die Fehler, die zwischen den beiden Weltkriegen gemacht wurden, dem Kapitalismus - oder mir lieber freier Marktwirtschaft - anzulasten.


Die Weltwirtschaftskrise wurde im wesentlichen - so ist meine Meinung - durch schlechte Geldpolitik und durch mangelnde internationale Zusammenarbeit verurschacht - verstärkt durch ein ungenügendese Sozialsystem in den meisten Ländern.


Es ist wohl unbestritten dass Adolf Hitlers Aufstieg ohne Weltwirtschaftskrise nicht möglichgewesen wäre. Aber er wäre es mit einer vernftigen Aufarbeitung der niederlage von 1918 auch nicht gewesen.


Meine These ist, dass der Krise des Kapitalismus nicht durch seine Fehlkonzeption verursacht wurde, sondern durch seine falsche Anwendung, ja dadurch, dass damals die Eliten schlicht zu wenig von Wirtschaft verstanden. Vor allem von der Geldpolitik verstand man einfach zu wenig. Mal gab es Hyperinflation, dann Deflation und Goldstandard.


Kann man sagen nach dem dümmsten aller Kriege (Kurt Tucholsky über den Ersten Weltkrieg) die dümmste aller Wirtschaftspolitiken gab? Und demzufolge nach 1945 eine linkslastigkeit?
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