Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von Marek1964 am Do März 15, 2018 11:22 pm

Hier ein Interview mit dem Bankenkenner Markus Krall, der das Buch "der Draghi Crash" geschrieben hat.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/interview-mit-autor-des-draghi-crashs-banken-insider-warnt-in-zwei-jahren-fliegt-uns-das-system-um-die-ohren_id_8570527.html

Er rechnet mit dem Zusammenbruch der Euro Zone in zwei Jahren.

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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von van Kessel am Fr März 16, 2018 3:59 pm

diese Kassandrarufe sind so seit Urzeiten erklungen; und was soll ich sagen, irgendwie sind sie immer eingetroffen. Aber nicht weil man sie voraussagte, sondern weil es einen Wirtschaftsrhythmus gibt.

Momentan versucht die EU an die Knete von Deutschland zu kommen. Dies ist sichtbar an den Anstrengungen der Franzosen, die Deutscher an einer Vergemeinschaftung von EU-Schuldnern zu beteiligen. Dies lehnt - was sonst und vernünftigerweise - Frau Merkel ab.

Italien & Griechenland raffen es nicht und wenn die Nehmerländer die Kraft der Geberländern über Gebühr strapazieren, muss die EU das Schicksal der Lateinischen Münzunion erleiden.

Der Euro erweist sich immer mehr als Belastung denn als Vereinfachung des Geldverkehrs. Wenn einer Lokomotive zu viele 'Mitfahrer' angehängt werden, geht auch der besten Lok der Dampf aus. Es fehlt da der Regulator (so nennt man, glaube ich ein Element einer Dampfmaschine) der Geldwertanpassung (Aufwertung/Abwertung).

Daher ist finanzpolitisch die schwarze Null für die Gesamt-EU anzustreben. Die Verteilung der Mittel - durch den Wegfall der Briten - kann nicht durch eine Mehrzahlung der Geberländer kompensiert werden, sondern muss mit einer Reduzierung der Mittel erreicht werden. Hier sind speziell die Mittel für die diversen Landwirtschaften auf den Prüfstand zu stellen.

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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von Klartext am Mo März 19, 2018 11:06 am

van Kessel schrieb:diese Kassandrarufe sind so seit Urzeiten erklungen; und was soll ich sagen, irgendwie sind sie immer eingetroffen. Aber nicht weil man sie voraussagte, sondern weil es einen Wirtschaftsrhythmus gibt.

Momentan versucht die EU an die Knete von Deutschland zu kommen. Dies ist sichtbar an den Anstrengungen der Franzosen, die Deutscher an einer Vergemeinschaftung von EU-Schuldnern zu beteiligen. Dies lehnt - was sonst und vernünftigerweise - Frau Merkel ab.

Italien & Griechenland raffen es nicht und wenn die Nehmerländer die Kraft der Geberländern über Gebühr strapazieren, muss die EU das Schicksal der Lateinischen Münzunion erleiden.

Der Euro erweist sich immer mehr als Belastung denn als Vereinfachung des Geldverkehrs. Wenn einer Lokomotive zu viele 'Mitfahrer' angehängt werden, geht auch der besten Lok der Dampf aus. Es fehlt da der Regulator (so nennt man, glaube ich ein Element einer Dampfmaschine) der Geldwertanpassung (Aufwertung/Abwertung).

Daher ist finanzpolitisch die schwarze Null für die Gesamt-EU anzustreben. Die Verteilung der Mittel - durch den Wegfall der Briten - kann nicht durch eine Mehrzahlung der Geberländer kompensiert werden, sondern muss mit einer Reduzierung der Mittel erreicht werden. Hier sind speziell die Mittel für die diversen Landwirtschaften auf den Prüfstand zu stellen.

Man löste ja Problem der Schulden mit immer neuen Schulden - aber genau das heisst dann leider, dass die Lösung weiter aufgeschoben wird und später noch viel heftiger um die Ohren fliegen wird. Ursprünglich war der Gedanke der Eurozone, dass jedes Land selbt gesund wirtschaftet und damit nicht auf die Hilfe anderer Länder angewiesen ist, sondern einfach nur von der gemeinsamen Währung profitiert. Es hätte allerdings bedeutet, dass die südländischen Mitglieder anders wirtschaften als früher. Und genau das traf nicht ein, sodass die gemeinsame Währung dort mehr kaputt gemacht hat als dass sie geholfen hätte.

Hier auch nochmal ein interessanter Artikel, der auch für Laien recht verständlich ist:

https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/so-viele-schulden-gab-es-noch-nie-in-der-weltgeschichte/

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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von van Kessel am Mo März 19, 2018 11:59 am

es begann der der Verletzung der Maastricht/Lissabon-Verträge wo die sogen. 'no-bail-out-Klausel' mutwillig auf den Müll gekippt wurde.

Da hat sich Merkel und Schäuble von der Banken-Mafia über den Tisch ziehen lassen. Und an Erbsünden leidet die Menschheit seit ihres Bestehens, wie uns ein Heiliges Buch erzählt.

Art. 125 AEU-Vertrag ist festgelegt und die Haftung der Europäischen Union sowie aller Mitgliedstaaten für Verbindlichkeiten einzelner Mitgliedstaaten ausschließt. Als Teil des Vertrags von Maastricht wurde die Nichtbeistands-Klausel als Art. 104b in den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (EG-Vertrag) aufgenommen. Im Laufe verschiedener Vertragsreformen wurde die Klausel durch den Vertrag von Amsterdam zunächst in Art. 103 EG-Vertrag und schließlich durch den Vertrag von Lissabon in Art. 125 AEUV übertragen, der Wortlaut blieb jedoch weitgehend erhalten.

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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von marylinjackson am Mo März 19, 2018 4:34 pm

Wofür sich Kohl 1992 vehement einsetzte, machte Merkel dann zur Bankenrettung während der Griechenland-Finanzkrise 2010 zunichte.
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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von Sebius am Do März 22, 2018 12:14 pm

Ja, das sind sehr interessante Beiträge über die Europäische Währung & Union!

Bin absolut kein Wirtschaftsexperte aber aus meiner subjektiven Wahrnehmung bezogen auf Deutschland und Österreich denke ich, dass beide Länder durch den Beitritt bzw. dem deutschen  Leadership sehr reich wurden, als Land und Staat. Die breite Bevölkerung weniger, die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer mehr.

Die über sehr viel Jahre extrem stabile Währung hat in den letzten Jahren leicht inflatiert. Aus Wirtschaftskreisen weiß ich, dass Mc Donald’s Preisentwicklung als eine der besten Indikatoren zum Ablesen der Inflation ist, der Ein- Euro Kaffe kostet jetzt Einen- Euro und Dreißig Cent. Die Ein- Euro Artikel in den One Euro- Shops ebenso 1,25 – 1,30 Euro.

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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von Ceres am Do März 22, 2018 1:18 pm

zumal sich im Laufe der Zeit sich die Preise im allgemeinen erhöhten. Zur Zeit sind die Preise so aufgebaut worden gleich der Preise in DMark. Das war aber vorauszusehen..
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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von marylinjackson am Di März 27, 2018 10:55 pm

Ich erinnere mich noch an den Preis vom "Grafschafter Goldsaft", der Zuckerrübensirup kostete 70 Pfennig (500 Gramm)vor 25 Jahren. Heute zahle ich für 450 Gramm 1.35 Euro bei gleicher Produktion und gleicher Verpackung.
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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von Skeptik am Mi März 28, 2018 9:13 am

marylinjackson, schnell zugreifen! - Nur noch 1,10 Euro für die 450-Gramm-Packung:

https://www.allyouneedfresh.de/info/grafschafter-goldsaft-rheinischer-zuckerruebensirup-450-g?artikel=61580

Guten Appetit!

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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von Ceres am Mi März 28, 2018 4:48 pm


Dieser Artikel ist nur Augenwischerei.
Was dort angegeben ist, glauben die wenigsten Bürger
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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von Marek1964 am Mi März 28, 2018 11:07 pm

Also, wenn die Warenkörbe gleich sind, dann kann es schon stimmen. Trotzdem, Ceres, hat die Sache einen Haken, den die deutsche Gesellschaft zunehmend spürt: Obwohl in Deutschland enorme Steuern bezahlt werden, spürt der Bürger, dass immer weniger funktioniert. Immer weniger Ärzte gibt es auf dem Lande, Gerichte sprechen seltsame Urteile, Prozesse daueren ewig, 12 000 marode Brücken soll es geben, bei den Schulen sieht es nicht besser aus, Polizei und Bundeswehr kaputtgespärt hört man auch, in Berlin ist man nicht fähig den Flughafen zu bauen... und dass die Kriminalität steigt, daran zweifelt wohl langsam keiner mehr,,,

Da ist schon einiges faul im Staate Deutschland, so kommt mir vor. Hat nicht nur mit dem Euro zu tun, aber auch.

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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von Marek1964 am Mi März 28, 2018 11:33 pm

Und hier wie auf Bestellung ein Artikel mit Thilo Sarrazin im Focus zum Euro: https://www.focus.de/finanzen/news/umstrittener-ex-bundesbaenker-thilo-sarrazin-erklaer-im-interviewt-wie-europa-deutschland-schroepft_id_8679313.html

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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von van Kessel am Do März 29, 2018 11:14 pm

hallo "Ceres"
Dieser Artikel ist nur Augenwischerei. Was dort angegeben ist, glauben die wenigsten Bürger.
es hat weniger mit Glauben, als mit Zahlen zu tun. Ich denke, der Artikel hat recht objektiv pro und kontra hervor gearbeitet.

Die Fehler, welche eine Regierung macht (z.B. Negation des no-bail-out Gesetzes in Verträgen) kann man nicht dem Euro anlasten. So war die Merkel-Aktion mit Griechenland ungesetzmäßig und kann auch nicht mit 'alternativlos' geschönt werden.

Auch dass die Rentenkasse 'bluten' musste für die Wiedervereinigung, ist nicht Schuld des Euro, sondern Ergebnis einer Politik.
Auch dass der Euro als 'Eintrittsgeld' von unseren Freunden gefordert wurden, welche der Ansicht waren, dass die 'starke D-Mark' abgelöst werden müsse durch eine europäische Währung, ist nicht die Schuld dieser Währung.

Nun kann Niemand sagen, wie sich die D-Mark entwickelt hätte. Daher sollten wir btw. nicht die Vergangenheit, sondern die Zukunft im Auge behalten.


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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von Ceres am Fr März 30, 2018 1:13 pm

Das ist mir auch klar, habe ich auch nie angezweifelt. Ich sagte nur, dass sich heutzutage die Preise schon der D-Mark angleichen. Das liegt daran, wie du geschrieben hast - keine Frage
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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von Marek1964 am Fr März 30, 2018 4:20 pm

Es gibt natürlich eine allgemeine Inflation, 16 Jahre nach der Einführung ist es halt soweit.

Van Kessel gebe ich in gewisser Weise recht: Der Euro könnte funktionieren, wenn sich alle an die Regeln halten würden. Es hielten sich zunächst die Südländer nicht dran, später dann aber auch die Kanzlerin.

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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von Sebius am So Apr 01, 2018 10:38 am

Die Wahrheit ist eine, die nicht gesagt wird!

Besonders Deutschland aber genauso Österreich sind so reich wie nie zuvor. Um den gleichen Wirtschaftsertrag ob im Gewerbe, Industrie oder Handel mussten Arbeitskräfte vor 150 Jahren wahrscheinlich Tausendmal so viel arbeiten. Das enorme Wachstum das durch Maschinen erzeugt wird betrifft mittlerweile alle Branchen deren Bereiche und steht adäquat zum Kapital eines Staates. Denn wer oder was Wachstum erbringt, ob Maschine oder per Hand ist dem Kapital gleichgültig. Das real- erwirtschaftete Geld wäre für alle da. Es wäre leicht durchführbar jedem angestammten Deutschen oder Österreicher ein Grundgehalt von mindestens 2000 Euro netto zukommen zu lassen, ob er arbeitet oder nicht, das ginge locker, weil die real produzierten und erhandelten Waren auch da sind.

Aus politischen Gründen der Machtausübung über die Bevölkerung geht man davon ab und generiert über Medien künstlich Schulden die es nicht gibt, verbreitet Angst und Schrecken um die Bevölkerung zu unterdrücken.

Die Inflation hat auch den Zweck, dass Personen privat kein Geld horten. Einer der Gründe, warum Geld nicht in Goldwährung geprägt im Umlauf ist.

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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von Eppelein von Gailingen am So Apr 01, 2018 1:54 pm

Sebius schrieb:Die Wahrheit ist eine, die nicht gesagt wird!

Es wäre leicht durchführbar jedem angestammten Deutschen oder Österreicher ein Grundgehalt von mindestens 2000 Euro netto zukommen zu lassen, ob er arbeitet oder nicht, das ginge locker, weil die real produzierten und erhandelten Waren auch da sind.


.


Wenn es dann bei den angestammten Deutschen wie Östereicher bleiben würde -

Händeringend werden Arbeitskräfte gesucht.
Hartzler wie "vorübergehende" Arbeitslose gibt es zuhauf, Statistiken sagen zwar etwas anderes, was an den Haaren herbeigezogen ist, wenn man so manchen Angestellen bei den zuständigen Behörden hört,. der Wahnsinn!!!

Hatte hier schon mehrmals geschrieben, wie es mit den sogenannten Arbeitssuchenden aussieht.
Unzählige von Hartzlern, Arbeitslosen,.. die gesund genug sind um einer Tätigkeit nachzugehen, verspüren null Böcke überhaupt an Arbeit nachzudenken. Jetzt beginnt bald wieder die schöne Zeit, was da dann am Rhein,.... und in Anlagen an "arbeitssuchenden" Menschenmassen sich einen Vitamin D-Schub verabreichen ....

Solange das faule Menschenvolk nicht in Arbeit gebracht wird, bin ich gegen eine allgemeine Ausschüttung von einem Grundgehalt für Alle!

Man bekommt ja nicht einmal mehr Lehrlinge, die engagiert an die Sache herangehen. Der arbeitsame, strebsame Deutsche gehört der Vergangenheit an. In ein,zwei Generationen, wenn überhaupt, hat sich das erledigt. Das allgegenwärtige leckmicham...... Gefühl gewinnt die Oberhand.
Wenn man Jahrzehnte zurücksieht, da hatte der Deutsche noch eine gesunde Einstellung zur Arbeit.

Das Gros von den Schulabgängern verspürt keine Böcke sich in der Arbeit körperlich zu ertüchtigen - Computer,Büro,... sind Wunschgedanken.
Nur bei vielen fehlt es in der Birne - unsere nächsten herangezüchteten Hartzler.

Ein Grundgehalt für Menschen, die das gesamte Leben gearbeitet haben und wenig Rente bekommen, unverschuldet in die Arbeitslosigkeit geraten sind und durch körperliche Versehrtheit für den Arbeitsmarkt nicht mehr in Frage kommen.





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Re: Der Euro - die Währungsunion - die Europäische Idee - was hat sie gebracht?

Beitrag von van Kessel am So Apr 01, 2018 5:28 pm

Die Umsorge, Fürsorge deutscher Politiker ist schon seltsam. Da ist kein Geld für die Erhaltung der Infrastruktur (Straßen, Brücken) vorhanden. Die Gemeinden klagen laut über eine Überfrachtung von Aufgaben (in der Hauptsache die Unterbringung von Flüchtlingen) ... aber den Damen und Herren der Homo Politikus fällt nichts besseres ein, als die Menschen noch weiter in eine staatliche Abhängigkeit zu bringen.

Dieses Pampern (vor allem von Seiten der SPD) des Souveräns ist schon mehr als falsch; es ist das Unverständnis was ein Staat überhaupt ist und welche Grenzen ein Staat hat.

Wenn zu viel Geld vorhanden ist, hat jeder demokratische Staat die Möglichkeiten, die Löhne und Gehälter zu erhöhen (trotz Tarifhoheit der Gewerkschaften und Arbeitgeber) auch um das Ausufern der ungesunden Import-Export-Bilanz zu verhindern.

Denn ein D. Trump hat recht mit der Stärke deutscher Wareneinfuhr. Wir sind zu billig. So kann diese Bilanz nur mit einer Erhöhung der Produktionskosten (Löhne etc.) wieder instand gesetzt werden.

Schon die Hartz4-Entscheidung war falsch und jetzt wollen die Damen und Herren der Politik, das gesamte Volk in einen Stall sperren und mit einer täglichen Ration Möhren satt halten damit sie gefälligst dankbar sind und die richtigen Politiker wählen.

Hier geht die Schere der Konfusion immer weiter auseinander. Anstatt den Mindestlohn anzuheben, lässt sich die Politik von der Lobby einsacken und zu Kreuze kriechen.

Schämt euch, ihr Volksvertreter, dass euch die 30 Silberlinge wichtiger sind als die ehrliche Arbeit für den Souverän. Aber wem das Aufblähen des politischen Schweinestalls wichtiger ist (allein der Seehofer brachte 8 neue Staatssekretäre in Arbeit und Lobbybrot) als die Wähler, gehört verachtet.

Alle Zutaten eines Staatsversagens sind vorhanden. 'Reiche' zerbrechen von innen, seltener durch einen äußeren Feind.

van Kessel

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