Konservative siegen in Venezuela

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Konservative siegen in Venezuela

Beitrag von Wallenstein am Do Dez 10, 2015 2:26 pm

Nach dem Sieg der Konservativen in Venezuela wird in dem Land wohl ein neuer Kurs eingeschlagen werden. Wie ist die Ära Chavez einzuschätzen?

Hugo Chavez kann man wohl einordnen in die Reihe der links-nationalistischen populistischen Führer in Lateinamerika, von denen es viele gab. Cardenas in Mexiko (1934-1940), Vargas in Brasilien (1930-1945), Peron in Argentinien (1943-1955,1973-1974), Estenssoro in Bolivien (1952-1956). Sie sind eine Besonderheit von Lateinamerika und ein Ergebnis der

1. Unterentwicklung der wirtschaftlichen und politischen Strukturen des Kontinents und
2. Der Abhängigkeit vom Ausland

Nach der Unabhängigkeit 1824 betraten Caudillos die politische Bühne- mehr oder weniger einflussreiche Anführer militärischer Verbände, charismatische Personen, die ihren Anhängern Aussicht auf Beute versprachen und das politische Vakuum mit eiserner Hand ausfüllten. Anders als in den USA, in denen nach der Unabhängigkeit sich ein bürgerlicher Rechtsstaat mit einer Verfassung von fast sakralem Charakter herausbildete, entstanden in Lateinamerika eine Reihe Staaten, die von Oligarchien aus Grundbesitzern beherrscht wurden, angeführt von einer politischen Klasse aus Militärs, die ihre Länder mit Gewalt regierten. Das politische Leben wurde von der „violencia“ durchdrungen, Konflikte mit Gewalt ausgetragen, Verfassungen, Recht und Gesetz hatten keine Gültigkeit, die übliche Form des Regierungswechsels war der Militärputsch. Die Oligarchien waren eng mit dem Auslandskapital verflochten.

Im 20. Jahrhundert setzte ein Strukturwandel ein, die Urbanisierung nahm zu, Anfänge von Industrie entstanden. In dieser Zeit tauchten populistische Führer auf, die den traditionellen Caudillos durchaus ähnelten: Auch sie waren Militärs, jedoch nicht mit den traditionellen Eliten verbunden, dennoch sehr machtbewußt. Um an die Regierung zu kommen, brauchten sie das Volk zur Unterstützung, um die alten Eliten zurückzudrängen.

„Die zentrale Frage jedes populistischen Regimes lautet: Welche Gruppe bildet die Basis, wer steht hinter der jeweiligen Partei oder Militärdiktatur?

Für Christian Suter trägt der lateinamerikanische Populismus folgende Merkmale:
   "Anrufung an das Volk und Artikulation eines Eliteantagonismus
   Schließung klassenübergreifender Allianzen zwischen massenbasierten Gruppen aus den Mittel- und Unterschichten und Elitegruppen
   Charismatische Führerfiguren"
http://www.lateinamerika-studien.at/content/geschichtepolitik/geschichte/geschichte-160.html

Die Populisten drängten den Einfluss der Oligarchien zurück, nahmen umfangreiche Nationalsierungen vor, um die Abhängigkeit vom Ausland zu reduzieren.

„Durch Reformen konnten die populistischen Machthaber substantielle Verbesserungen erreichen, durch die Bildung von staatstreuen oder para-staatlichen Gewerkschaften und Bauernverbänden wurde das sozialrevolutionäre Potenzial dieser Bewegungen abgefangen. Damit ging die Herausbildung eines klientelistischen Verteilungssystems einher. Gruppen und Bewegungen, die sich dieser Integration nicht beugten und staatlich nicht gebilligte Streiks und Proteste organisierten, begegneten die populistischen Machthaber unvermindert mit scharfer Repression. Den unteren Klassen der Gesellschaft wurde im Populismus einmal entgegengekommen, einmal entgegengetreten.“
http://www.lateinamerika-studien.at/content/geschichtepolitik/geschichte/geschichte-160.html

Die Populisten regierten ähnlich selbstherrlich wie die alten Caudillos und kümmerten sich wenig um Verfassungen und Rechtsstaatlichkeit. Sie schafften es aber nicht, weder den Einfluss der alten Oligarchien zu beseitigen oder die Macht des Auslands zu reduzieren. Ihre Volkswirtschaften waren nach wie vor abhängig von wenigen Exportprodukten (Erdöl in Venezuela, Kaffee in Brasilien, Rindfleisch in Argentinien). Der Preisverfall dieser Produkte setzte der Reformpolitik der Populisten enge Grenzen und führte letztendlich zu ihrem Sturz. Dies passierte aber auch vor allem deshalb, weil es auch unter ihren Regierungen zu einem massiven Missbrauch staatlicher Gewalt kam und keine sich selbst tragende Wirtschaft aufgebaut wurde.

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Re: Konservative siegen in Venezuela

Beitrag von Marek1964 am Do Dez 10, 2015 11:41 pm

Die grosse Frage bei solchen Überlegungen ist, welche Wirtschaftspolitik Länder, die den Anschluss an den Weltmarkt schon seit Jahrzehnten wenn nicht Jahrhunderten suchen, überhaupt haben.

Argentiniene kenne ich ein wenig besser, da gab es immer den Gegensatz zwischen Welrmarktorientierung, die vor allem landwirtschaftliche Produkte favorisierte, und einem gewissen Protektionismus, der die heimischen zarte industrielle Pflanze vor dem Unbill der Weltmarktkonkurrenz schützen wollte.

Sicher ist, heimische Kleptokratien, wie wir sich, auch von Wallenstein beschrieben, etwa im Falle von Afrika oder Griechenland, aber eben auch Südamerika, sich zurücknehmen sollten und mehr im Gesamtinteresse handeln sollten - das aber bleibt wohl frommer Wunsch.

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Re: Konservative siegen in Venezuela

Beitrag von Wallenstein am Sa Dez 12, 2015 11:54 am

Die Agraroligarchien in Lateinamerika waren traditionell am Freihandel orientiert: Rohstoffe gegen Fertigprodukte aus den Industriestaaten. Aber mit Beginn der dreißiger Jahre begann man in einigen Ländern mit dem Aufbau einer importsubstituierenden Industrie (sogenannte ISI-Phase). Der innere Markt war in den meisten Ländern aber nicht groß genug, um eine funktionierende Industrie mit Massenproduktion aufzubauen. Die Löhne waren zu niedrig, große Teile der Bevölkerung mit der Geldwirtschaft nur marginal verbunden. Die Produktion beschränkte sich auf wenige ausgewählte Produkte für die Oberschicht.

Aber das Modell krankte daran, dass die Gelder für den Import von Kapitalgütern und die Einkommen, die die Kaufkraft im Innern des Landes darstellten, weiterhin aus dem Exportsektor stammten. Die ISI-Phase konnte die Abhängigkeit vom Ausland daher nicht wirklich beseitigen. Doch in dieser Periode entstand der Populismus, dieses Bündnis aus dem einheimischen Bürgertum, Teilen der Militärs und radikalen Gruppierungen aus der Bauernschaft und den Lohnarbeitern, ein Versuch, die Macht der Oligarchien zurückzudrängen und die Abhängigkeit vom Ausland zu mildern.

Doch der Verfall der Rohstoffpreise in den fünfziger und sechziger Jahren beendete die meisten dieser Versuche. Die dadurch entstehenden Unruhen führten zur Errichtung zahlreicher Militärdiktaturen in Lateinamerika in den siebziger Jahren. Diese „lösten“ die finanziellen Probleme ihrer Länder durch die Aufnahme riesiger Kredite, was zu einer enormen Staatsverschuldung führte, die bis heute eines der Hauptprobleme dieser Länder ist.

Da die von den Populisten gegründeten Staatsbetriebe größtenteils Verluste einfuhren, das einheimische Bürgertum nicht genügend Investitionsbereitschaft aufwies, die Devisen größtenteils zur Schuldentilgung eingesetzt werden mussten, blieb als einzige Alternative die Suche nach ausländischen Investoren.

In den vergangenen Jahrzehnten drangen multinationale Konzerne in die lateinamerikanischen Volkswirtschaften ein und übernahmen dort einen großen Teil der Ökonomie. Immerhin kam es diese Weise zu einer weiteren Modernisierung der Gesellschaft und partiell zur Entstehung einer Mittelschicht. Die veränderten sozialen Strukturen sind ein Grund dafür, dass in den achtziger Jahren eine Re-Demokratisierung einsetzte und die meisten Militärdiktaturen wieder verschwunden sind.

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Re: Konservative siegen in Venezuela

Beitrag von Gontscharow am So Dez 13, 2015 7:31 am

Ob die neue konservative Regierung die Lage Venezuelas verbessern wird ?
Nun - warum sind denn Chavezs Sozialisten vor 16 Jahren an die Macht gekommen ?
Weil die Lage des Landes desaströs und die soziale Situation himmelschreiend ungerecht war....
also so wie heute auch - 16 Jahre später. Meine Prognose : Auch die neue Regierung wird kleptokratisch sein und die Gewinne aus der Erdölförderung unter ihren Anhängern verteilen,
wobei sie sich nicht um die Belange der Bevölkerungsmehrheit kümmern wird.
Wallenstein hat die lateinamerikanische Mentalität hinreichend beschrieben - diese gilt für das Gros aller Länder der Welt ( in der Ukraine nicht anders - die Oligarchen sorgen für sich sebst und NUR für sich selbst - der Rest des Landes kann vor die Hunde gehen. Für den Fall des Totalzusammenbruchs haben sie ihre Konten und Immonbilien in London und/oder der Schweiz etc.). Unsere Situation in Mittel- und Nordeuropa ist die Ausnahme in der Welt, nicht die Regel !
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Re: Konservative siegen in Venezuela

Beitrag von Wallenstein am So Dez 13, 2015 11:46 am

Im Falle von Venezuela ist die Frage, ob die neue konservative Regierung das Land in den Griff bekommt. Chavez hatte ja vor allem deshalb gesiegt, weil seine Vorgänger versagt hatten und in einem Sumpf von Korruption versanken.

Wahrscheinlich steht Venezuela ein Wechselbad bevor. In Nicaragua haben 1979 die Sandinisten den Somoza Clan gestürzt. Doch 1990 verloren sie die Wahlen und wurden von einer konservativen Regierung abgelöst. Die hat aber die Probleme auch nicht in den Griff bekommen und deshalb siegten 2006 und 2011 bei Wahlen wieder die Sandinisten. Ähnliches könnte auch in Venezuela passieren.

In Mexiko wurde die PRI (Partido Revolucionario Institucional/ Partei der institutionalisierten Revolution), die sich während der mexikanischen Revolution gebildet hat und seitdem in  Mexiko eine Art Einparteiendiktatur eingeführt hat, im Jahre 2000 durch eine konservative Allianz abgelöst. Die haben aber auch nichts erreicht und inzwischen stellt die PRI erneut den Präsidenten, der demokratisch gewählt wurde.

Warum einige Länder auf keinen grünen Zweig kommen, egal wer dort regiert, dafür bräuchte man einen gesonderten thread.

Revolutionäre Gesinnungen und Träume von einer besseren Welt reichen nicht aus. Die Tupamaros in Uruguay, die dort seit einigen Jahren regieren, müssen sich auch noch beweisen. Brasiliens Präsidentin Rousseff gehörte in den siebziger Jahren zu einer linksradikalen Gruppe von Stadtguerillakämpfern und wurde von den Militärs gefoltert, aber ihre Regierung ist auch in einem Sumpf von Korruption gelandet.

Der Unabhängigkeitskämpfer für die Freiheit von Lateinamerika, Simon Bolivar, prognostizierte 1824: „Viele Tyrannen werden sich über meinem Grab erheben.“ Er selber war allerdings auch nicht gerade ein Demokrat.

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Re: Konservative siegen in Venezuela

Beitrag von Marek1964 am So Dez 13, 2015 11:27 pm

Irgendwie erinnert mich das alles an den Spruch - jedes Volk haat die Regierung, die es verdient.

Ich würde die insofern präzisieren, dass eine Besserung immer nur dann eintritt, wenn die Eliten oder anders gesagt die Führungsschicht sich in zumindest weitgehender Weise den Zielen der Allgemeinheit stellt.

Und ja, ich gebe da Gontscharow leider Recht, irgendwie habe auch ich das Gefühl, das unsere (West- und Nord-) Europäischen Vorstellungen schon in Mitteleuropa kräftig hinterherhinken, erst Recht in Osteuropa und von Südamerika oder Afrika ganz zu schweigen.

Ja, Wallenstein, eröffne gerne einen oder mehrere weitere Threads für die einzelnen Länder - wird bestimmt interessant. Es gibt ja auch in Südamerika grosse Unterschiede - zwischen Brasilien, Argentinien, Chile ebenso wir Mexiko, die kleinen mittelamerikanischen Länder oder Venezuela, Bolivien, Ecuador, Peru oder Para- oder Urugay.

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Re: Konservative siegen in Venezuela

Beitrag von Wallenstein am Mi Dez 16, 2015 3:11 pm

Ich weiß nicht, ob jemand in den vergangenen Jahren in Venezuela gewesen ist, ich selber kenne das Land nur aus der Zeit vor Chavez.

In dem Land leben etwas über 30 Millionen Menschen, die Hälfte sind Mestizen, fast die andere Hälfte besteht aus Nachkommen europäischer Einwanderer, daneben gibt es noch einen größeren Anteil Bewohner afrikanischer Herkunft (viele davon in Caracas) und Reste indigener Völker im Landesinneren.

Die Hauptstadt Caracas ist ein riesiger, im Zentrum sehr moderner, aber gesichtsloser Moloch, eine im Grunde ziemlich hässliche Stadt ohne Atmosphäre. Ständig droht der Verkehrsinfarkt, zahllose amerikanische Straßenkreuzer, oft älterer Bauart, quälen sich durch die Straßen und verpesten die Luft. Benzin wurde praktisch verschenkt und stand unbegrenzt zur Verfügung. Am Rande von Caracas liegen auf Hügeln verstreut die riesigen Slumgebiete (Bariadas), absolute No-Go-Gebiete, in die man sich auf keinen Fall verirren sollte. Überhaupt breitete sich die Kriminalität, wie auch in anderen Städten Lateinamerikas, wie ein Krebsgeschwür immer weiter aus. Die Polizei ist korrupt und desinteressiert, 90% aller Verbrechen werden nicht aufgeklärt. Unter Chavez nahm die Kriminalität noch einmal gewaltig zu. Neben der wirtschaftlichen Tristesse war es vor allem die sich ausbreitende Anarchie und die allgemeine Gesetzlosigkeit, die die Wähler zu den Konservativen trieb. Schon damals war die Stadt außerordentlich gefährlich gewesen.

Venezuela hat große Naturschönheiten, wie die Urwälder am Orinoco im Süden, das Hochland von Guayana mit den Tafelbergen im Osten und die riesigen Graslandschaften (Llanos) im Westen des Landes. Leider sind viele dieser Attraktionen oft nur schwer zu erreichen und das Land ist nicht auf Tourismus eingestellt. Besitzt man kein Geld für Luxushotels, muss man in eher zwielichtigen Kaschemmen übernachten.

Die Bewohner auf dem Lande machen keinen vertrauenswürdigen Eindruck. Die Männer sehen alle so aus, als würden sie in einem Hollywood-Western mitspielen. Große, in das Gesicht gezogene Cowboyhüte, Bartstoppel im Gesicht, altertümliche Gewehre mit Patronengürtel oder Macheten, hohe Cowboystiefel, das erinnerte mich an Django, sein Gesangsbuch war der Colt. Und in einem Ort fragte mich doch tatsächlich jemand, ob ich ihm meinen Revolver zeigen könnte und war ganz erstaunt, als ich ihm sagte, ich hätte keinen.

Seit dem Ende der Militärdiktatur 1958 ist Venezuela offiziell eine Demokratie, was aber in Südamerika nicht viel zu bedeuten hat. Überall wimmelte es von Soldaten, Überlandbusse wurden ständig gestoppt und durchsucht, auf der Straße hielten einen Militärpatrouillen willkürlich an, verlangten Papiere und durchsuchten mich.

In dem Land gibt es seit 1958 zwei Parteien, die konservativen Christdemokraten (COPEI) und die Sozialdemokraten. Die Konservativen stellten die Präsidenten. Bekannt ist Perez (Regierungszeit 1974- 1979 und 1989-1994). In seiner zweiten Regierungszeit endete das Land im Wirtschaftschaos, Venezuela meldete Staatsbankrott an und der IWF sprang ein. Horrende Inflation, Arbeitslosigkeit und Hungerrevolten beendeten schließlich das Regime. Die riesigen Einnahmen aus dem Öl waren alle in dunklen Quellen versickert. Der Nachfolger Caldera 1994-1998 übernahm einen Trümmerhaufen, konnte weder die Inflation noch die Staatsverschuldung in den Griff kriegen. Deshalb konnte 1998 Chavez mit seiner neuen Partei, in der sich alle Unzufriedenen sammelten, die Wahl gewinnen. Doch auch er hat nichts erreicht.

Nun werden wieder die Konservativen regieren. Die haben sich aber in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert und das Land in den Ruin getrieben. Die Zukunft sieht nicht unbedingt rosig aus.

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