EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

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EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

Beitrag von Marek1964 am Sa Jan 23, 2016 11:15 pm

Ein erstaunllicher Artikel über das Statement des EZB Chef Draghi - durch die Flüchtlinge soll ein Wachsstumsschub erwartet.

Hier mehr:

http://www.welt.de/wirtschaft/article151332847/Draghi-erwartet-mehr-Wachstum-durch-Fluechtlinge.html

Interessant auch die Kommentare, die man sieht ,wenn man runter scrollt und aufklappt.

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Re: EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

Beitrag von Klartext am Mo Jan 25, 2016 2:52 am

Schon erstaunlich - der eine, der EZB Chef, sagt, die Flüchtlinge bringen Wachstum, der andere Artikel, da heisst es, Putin habe den Krieg in Syrien angefacht, damit es möglichst viele Flüchtlinge in Richtung Europa gibt und damit die EU auseinanderbricht.

Interessant, wie unterschiedlich die Vorstellungen sind.

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Re: EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

Beitrag von Titus Feuerfuchs am Mo Jun 19, 2017 4:25 am

ArnoldBentheim schrieb:

Und ein Irrtum ist eine voreilig negative und einseitige Beurteilung der deutschen Flüchtlingspolitik.

  • Gewiss, die Aufnahme der Flüchtlinge kostet Geld, und zwar den Staat. Das Geld wird aber nur umverteilt, es geht vom Staat an die Flüchtlinge und Asylsuchenden, die es wiederum ausgeben müssen, um dafür in Deutschland Waren zu kaufen. Nicht anders ist es bei den Kosten für Qualifizierung usw. Das Geld wird also nicht „verschleudert“, sondern fließt in die innerdeutsche Wirtschaft zurück.


Wenn  Masseneinwanderung ins Sozialsystem so ein Gewinn  für die Volkswirtschaft ist, dann verstehe ich beim besten Willen nicht, warum man die Flüchtlinge nicht in Griechenland lässt.
Griechenland braucht einen solchen Wirtschaftsturbo durch Flüchtlinge (Wirtschaftmigranten ist eignetlich die korrekte Beziechnung) für seine marode Wirtschaft doch wohl viel eher als die vergleichsweise starke deutsche Wirtschaft.

Interessant auch, dass diese weise Erkenntnis sich noch nicht in andere Länder durchgesprochen hat. Denn diese behandeln die Flüchtlingsmassen wie eine heiße Kartoffel, die sie los werden möchten.

Warum wollen die allermeisten Länder diesen Wirtschaftsturbo nicht haben? Obama wollte auch nur eine Hand voll. Die Italiener, Spanier und Portugiesen dito. Wollen die alle nicht, dass ihre Wirtschaft durch die Flüchtlinge gestärkt wird??
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EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

Beitrag von ArnoldB. am Di Jun 20, 2017 7:27 pm

Titus Feuerfuchs schrieb:
ArnoldBentheim schrieb:

Und ein Irrtum ist eine voreilig negative und einseitige Beurteilung der deutschen Flüchtlingspolitik.

  • Gewiss, die Aufnahme der Flüchtlinge kostet Geld, und zwar den Staat. Das Geld wird aber nur umverteilt, es geht vom Staat an die Flüchtlinge und Asylsuchenden, die es wiederum ausgeben müssen, um dafür in Deutschland Waren zu kaufen. Nicht anders ist es bei den Kosten für Qualifizierung usw. Das Geld wird also nicht „verschleudert“, sondern fließt in die innerdeutsche Wirtschaft zurück.


Wenn  Masseneinwanderung ins Sozialsystem so ein Gewinn  für die Volkswirtschaft ist, dann verstehe ich beim besten Willen nicht, warum man die Flüchtlinge nicht in Griechenland lässt.
Griechenland braucht einen solchen Wirtschaftsturbo durch Flüchtlinge (Wirtschaftmigranten ist eignetlich die korrekte Beziechnung) für seine marode Wirtschaft doch wohl viel eher als die vergleichsweise starke deutsche Wirtschaft.

Es mag dir entgangen sein, aber Flüchtlinge und Asylsuchende in Deutschland können ihr Geld, das der deutsche Staat ihnen aus Steuermitteln gibt, auch nur in Deutschland ausgeben. In Griechenland werden sie mit etwas Glück registriert, aber Geld des Staates fließt meist nicht, viele bleiben völlig sich selbst überlassen. Der Zustand der Staatsfinanzen Griechenlands ist ja bekannt.

„Masseneinwanderung ins Sozialsystem“ – das ist wie auch „Volksverräter“ eine ebenso undifferenzierte wie beliebte rechtsextremistische Propagandafloskel. Ich rate dir dringend, auch sie zu meiden. Zuallererst fliehen die meisten Menschen, die ihre Heimat aufgeben, vor Krieg und allerlei anderen Gefahren für Leib und Leben. Es gibt keinen Grund, ihnen Zuflucht und Hilfe oder Asyl gemäß den völkerrechtlichen und grundgesetzlichen Vorschriften zu versagen. Dass auch Menschen, die nur wirtschaftliche Interessen verfolgen, nach Europa, vorallem in die überforderten Länder Italien und Griechenland kommen, ist nicht zu bestreiten, aber sie sind nicht die Mehrheit. Das Gros der Flüchtlinge wird sicherlich Europa und Deutschland wieder verlassen, insofern also keine „Masseneinwanderung“ stattfindet. Selbst in Deutschland sind die Flüchtlinge und Asylsuchenden nur eine kleine Minderheit. Ansonsten wird ein wohl unvermeidliches Einwanderungsgesetz das Nähere regeln, auch die EU-Asylpolitik zu modifizieren sein.

Interessant auch, dass diese weise Erkenntnis sich noch nicht in andere Länder durchgesprochen hat. Denn diese behandeln die Flüchtlingsmassen wie eine heiße Kartoffel, die sie los werden möchten.

Warum wollen die allermeisten Länder diesen Wirtschaftsturbo nicht haben? Obama wollte auch nur eine Hand voll. Die Italiener, Spanier und Portugiesen dito. Wollen die alle nicht, dass ihre Wirtschaft durch die Flüchtlinge gestärkt wird??

Das unsolidarische bis unmenschliche Verhalten anderer Länder kann und darf für Deutschland kein Vorbild sein. Kein Mensch, es sei denn ein unmoralisch-zweifelhafter Charakter, würde sich andere Menschen, die Unrecht begehen, zum Vorbild nehmen! Die deutsche Gesellschaft ist mehrheitlich (noch) eine humane Gesellschaft, wir tragen nur für unser Verhalten Verantwortung. Ob die Gesellschaften und Politiker anderer Länder ihr unsolidarisches und hartherziges Verhalten vor der Weltöffentlichkeit verantworten können, mögen sie mit ihrem Gewissen abmachen. Für Deutschland sind sie kein Vorbild – und das ist gut so!

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Re: EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

Beitrag von Titus Feuerfuchs am Mi Jun 21, 2017 10:52 pm

PC-Moral hat mit volkswirtschaftlichen Prozessen nichts zu tun.

Deine Voodoo-Variante des Keynesianismus ist mir keinen weiteren Kommentar wert.

Nehmt soviele auf wie ihr wollt, aber hört auf andere oberlehrerhaft zu maßregeln. PC in Kombination mit alter preußischer Überheblichkeit ist schwer erträglich.
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Re: EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

Beitrag von ArnoldB. am Do Jun 22, 2017 4:29 pm

Titus Feuerfuchs schrieb:PC-Moral hat mit volkswirtschaftlichen Prozessen nichts zu tun.

Deine Voodoo-Variante des Keynesianismus ist mir keinen weiteren Kommentar wert.

Nehmt soviele auf wie ihr wollt, aber hört auf andere oberlehrerhaft zu maßregeln. PC in Kombination mit alter preußischer Überheblichkeit ist schwer erträglich.

Deine intellektuelle Kapitulation hier und anderswo wird zur Kenntnis genommen.

ArnoldB.

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Re: EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

Beitrag von Marek1964 am Do Jun 22, 2017 10:45 pm

ArnoldBentheim schrieb:
Titus Feuerfuchs schrieb:PC-Moral hat mit volkswirtschaftlichen Prozessen nichts zu tun.

Deine Voodoo-Variante des Keynesianismus ist mir keinen weiteren Kommentar wert.

Nehmt soviele auf wie ihr wollt, aber hört auf andere oberlehrerhaft zu maßregeln. PC in Kombination mit alter preußischer Überheblichkeit ist schwer erträglich.

Deine intellektuelle Kapitulation hier und anderswo wird zur Kenntnis genommen.

Was meinst Du mit anderswo? Ich meine aber, ein Rückzug aus der Diskussion muss keine Kapitulation seín - ich möchte an dieser Stelle beide Seiten bitten, aus der durchaus interessanten Diskussion die Schärfe rauszunehmen - wir müssen ja nicht die gleichen Fehler machen wie die Gesamtgesellschaft (damit ist vor allem die Diskussion in Deutschland gemeint, aber wie ich das so einschätzte, sind zumindest tendenziell ähnliche Entwicklungen in Österreich und der Schweiz auch zu sehen).

Also, erst mal zum Voodoo Keynesianismus - ja, da gebe ich Titus Recht, ein Konjunkturaufschwung aufgrund von Verteilen von Geld ist auf Sand gebaut und ist nicht nachhaltig. Im Grunde genommen verschenkt man Güter - aber eine funktionierende Wirtschaft kann nicht darauf basieren, dass der Staat einfach was verschenkt - irgendwo muss es erarbeitet werden. Man kann es sich vor Augen führen, wenn man das ganze zu Ende denkt - wenn also in einer Wirtschaft keiner mehr arbeitet aber alle Geld bekommen - kann das funktionieren? Nein, fürs Geld gibt es nichts mehr zu kaufen.

Auch stimmt nicht ganz, was Arnold Bentheim sagt, dass das Geld in Deutschland bleibt - vieles, was der Flüchtling für Deutsches Geld kauft, sind importierte Güter - die müssen bezahlt werden, oder sind es schon, ins Ausland.

Sowohl Katja Schneidt (SPD Frau, Muslima, Flüchtlingsbetreuerin) mit dem Buch "Wir schaffen es nicht" als auch dieser Flüchtlingsbetreuer (link folgt) bestätigen, dass viele Syrer und andere gemeint haben, Deutschland ist das Schlaraffenland und man müsse da nicht arbeiten.

Aber andererseits muss ich Arnold Bentheim in Schutz nehmen: Wenn selbst ein EZB Chef, wie Draghi, laut der Presse mitteilt, die Flüchtlinge seien ein positiver Impuls für die Wirtschaft, sollten man jeden, der das glaubt, nicht herabsetzten, sondern einfach erklären was Sache ist - Geld verschenken bringt bei normal geführter Wirtschaft eine Verteilung von Einkommen von den Leistenden zu den Nicht Leistenden. Würden sich die Flüchtlinge gleich produktiv einschalten, ja dann... aber leider ist der Eindruck so, dass sie sich vor allem durch Kriminaltität bemerkbar machen.

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Re: EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

Beitrag von Titus Feuerfuchs am Mi Jun 28, 2017 5:02 am

Marek1964 schrieb:

Auch stimmt nicht ganz, was Arnold Bentheim sagt, dass das Geld in Deutschland bleibt - vieles, was der Flüchtling für Deutsches Geld kauft, sind importierte Güter - die müssen bezahlt werden, oder sind es schon, ins Ausland.

Dazu kommt noch der Aspekt, dass Migranten erhebliche Summen zu ihren Familien in die Heimat schicken. Geld, das dem deutschen Wirtschaftskresilsuf nachhaltig entzogen wird.


Bis zu einem Drittel des Bips in afrikanischen Ländern kommt durch Überweisungen von Migranten zustande:


Afrika lebt von seinen Flüchtlingen
"[...] Viele Staaten sehen den Exodus ihrer Landleute durchaus positiv – weil sie ohne die Rücküberweisungen ("remittances") der Arbeitsmigranten kaum überleben könnten. 35 Mrd. Dollar schickten diese im Jahr 2015 in ihre Heimaten – dieser Betrag hat sich in den vergangenen zehn Jahren übrigens um 50 Prozent gesteigert[....]

Und so finanzieren sich viele Länder über Transfers ihrer Arbeitsmigranten. Besonders krass stellt sich das in Liberia dar. Dort machen die Rücküberweisungen fast ein Drittel des BIP aus. In Gambia, das überdurchschnittlich viele Migranten stellt, liegt dieser Wert bei 22,4 Prozent. Im Senegal sind es zwölf Prozent (1,6 Mrd. Dollar), in Ghana sechs Prozent (2,1 Mrd. Dollar).
Nigeria, das mit 180 Mio. Einwohnern bevölkerungsreichsten Land des Kontinents, kommt auf eine "Remittances"-Quote von vier Prozent des BIPs – 20,5 Mrd. Dollar. Laut Weltbank wird mit diesem Geld ein Drittel aller Importe finanziert.[...]

https://kurier.at/politik/ausland/afrika-lebt-von-seinen-fluechtlingen/269.443.345





Aber andererseits muss ich Arnold Bentheim in Schutz nehmen: Wenn selbst ein EZB Chef, wie Draghi, laut der Presse mitteilt, die Flüchtlinge seien ein positiver Impuls für die Wirtschaft, sollten man jeden, der das glaubt, nicht herabsetzten, sondern einfach erklären was Sache ist - Geld verschenken bringt bei normal geführter Wirtschaft eine Verteilung von Einkommen von den Leistenden zu den Nicht Leistenden. Würden sich die Flüchtlinge gleich produktiv einschalten, ja dann... aber leider ist der Eindruck so, dass sie sich vor allem durch Kriminaltität bemerkbar machen.


Auch wenn Draghi etwas so offensichtlich Falsches sagt, bleibt es falsch. Wenn man den EU-politischen Mainstream anschaut, ist es klar, dass ein Leader wie Draghi, der bestimmte Interessen vertritt, nichts sagt, was diesen Interessen zuwiderläuft. Wenn ich eines nicht leiden kann, dann ist es blinde, naive  Obrigkeitshörigkeit bei Leadern und anerkannten Experten, besonders von überdurchschnittlich gebildeten Menschen. Ich unterstelle mal, dass der gemeine Forumsuser -egal welcher politischer Coleur- gebildeter ist als der Durchschnittsbürger.
Die Masseneinwandererung ist eine politische Agenda, die von höchster Stelle forciert wird. Wäre dem nicht so, würde es in Westeuropa so laufen wie in Japan oder Australien.

Selbst überzeugte Keynesianer (ich bin keiner) wissen normalerweise, dass es bestimmte Grundregeln bei wirtschaftsstimulierenden staatlichen Investitionen geben muss. Sie müssen antizyklisch sein und  sie müssen nachhaltige Investitionen in die Zukunft sein (z.B. Bildung, z.B.Infrastruktur). Sonst ist weder einMultiplikator- noch ein Acceleratoreffekt gegeben.

Massenemigration schlecht bist gar nicht qualifizierter Menschen, die zu erehblichen Teilen auch langfristig nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden können, kosten den Staat nur Geld. Um das zu begreifen, muss man weder Politologe, noch Ökonom sein, dazu reicht ein kleine Portion gesunder Hausverstand. Und selbst die Stimulierung der Nachfrage durch ausländische Sozialhilfeempfänger ist endenwollend, da - wie erwähnt - ein großer Teil des Geldes ins Ausland wandert und dort die Nachfrage stimuliert.
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Re: EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

Beitrag von Marek1964 am Mi Jun 28, 2017 8:22 am

Da bin ich ganz bei Dir, Titus. Es ist eine Mischung aus Obrigkeitglauben aber auch Wunschdenken, der viele Linke beherrscht. Dazu halt die Einstellung, dass das Hemd näher als die Hose ist.

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Re: EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

Beitrag von van Kessel am Mi Jun 28, 2017 11:19 pm

Es mag ein Interesse der deutschen Wirtschaft vorhanden gewesen sein, sich billigst Arbeitskräfte - per Merkel - ins Land zu holen (Asyl ist Christenpflicht). Inzwischen rudern die Wirtschaft aber zurück, weil die meist jungen Männer (wo sind eigentlich deren Eltern, dürfen die in Syrien und dem Irak die Trümmer räumen?) alles möchten (studieren und reich werden), aber mit körperlicher Arbeit so ihre Probleme haben.

Eine Gemeinschaft* existiert nicht, damit man konsumiert, sondern damit man sich nicht gegenseitig die Köpfe einschlägt. Und was die Grenzen von Wachstum sind, hat auch der Banker Draghi nicht so recht verstanden.

*das ist die Grundidee eines Staates, das ein Vertrag von Menschen geschlossen wurde, sich Gesetze gegeben hat, damit man nachts ruhig schlafen kann.

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Re: EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

Beitrag von Marek1964 am Mi Jun 28, 2017 11:57 pm

Ich wundere mich schon über die seltsame Haltung der Wirtschaftsbosse, da ihnen eigentlich klar sein musste, dass wohl schwerlich da die Arbeitskräfte kommen würden, an denen es mangelt. Ich denke da eher, man wollte es sich halt mit Merkel nicht verderben.

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Re: EZB-Chef Draghi erwartet durch Flüchtlinge Wachstumsschub

Beitrag von van Kessel am Do Jun 29, 2017 2:28 pm

hi "Marek1964"
Ich wundere mich schon über die seltsame Haltung der Wirtschaftsbosse, da ihnen eigentlich klar sein musste, dass wohl schwerlich da die Arbeitskräfte kommen würden, an denen es mangelt. Ich denke da eher, man wollte es sich halt mit Merkel nicht verderben.
dies wiederum würde mich verwundern, denn ich sehe Frau Merkel eher auf der Pay-Roll der Wirtschaft als andersrum.

Wer seine Hütte, Schweizer Bankstern zur Verfügung stellt, damit sie Geburtstag feiern können, ist eher dem Wohl dieser Klientel, als dem dummen Wahlvolk zugeneigt. Bankenrettung (wie jetzt in Italien), geht allemal vor der Rettung von 'Schlecker-Frauen'.)

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