AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

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AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von Klartext am Fr Feb 12, 2016 12:18 pm

Die AfD vermeldet in allen Umfragen wachsende Zustimmung - ist die Partei eine wirkliche demokratische Alternative oder ist sie undemokratisch, gefährlich, wie viele suggerieren? Soll man sie ausgrenzen oder wäre dies falsch?

Hier eine Diskussionsrunde von vor etwa drei Wochen: https://www.youtube.com/watch?v=zgFQC-c_QYI

Hoffe auf viele Wortmeldungen.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von Moschusochse am Sa Feb 20, 2016 12:40 am

Tja, gerade habe ich einen Wähler gehört, der gesagt hat - eigentlich müsste man die AfD wählen - aber das kann man nicht. Warum, das hat er nicht gesagt. Kann man wirklich nicht?
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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von Marek1964 am Sa Feb 20, 2016 10:54 pm

Es ist meiner Meinung nach nicht sehr fair, die AfD, insbesondere ihre Wähler, in die rechtsextreme Ecke zu rücken.

Natürlich ist sie ein Magnet auch für diese eher kleine, aber bemerkbare Gruppe. Aber sicher nicht alle der mittlerweile mehr als 10% Wähler.

Protestparteien haben in einer Demokratie durchaus ihren Wert - sie zwingen die grossen Parteien, Themen ernst zu nehmen, die sie einfach ignorieren oder zumindest nicht im Sinne vieler Bürger - vielleicht sogar einer Mehrheit - nicht ausreichend behandeln wollen.

In diesem Sinne ist auch das Statement des Wähler "eigentlich müsste man AfD wählen, aber das kann man ja nicht" verstehen.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von karstde am So Feb 21, 2016 7:20 pm

Das sind wohlklingende Worte, die ich mit unterstütze. Man kann jetzt viel darüber Sagen. Aber die AfD ist ein Resultat aus den vorhandenen Widersprüchen in unserer Gesellschaft. Wie nennt man unsere Gesellschaftsordnung? Kapitalismus. Damit wird die Frage beantwortet. Daran ist ersichtlich, das nicht nur die Pseudosozialisten, und wie die sich alle genannt haben, nicht in der Lage waren die objektive Realität einigermaßen richtig zu erfassen, sondern auch der hochgelobte Kapitalismus. Wenn die AfD undemokratisch wäre, würde sie gegen das Grundgesetz stoßen und damit verboten werden. Das hatten wir ja schon einmal mit einer Partei in Westdeutschland. So ist die Rechtslage hier.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von Holger am Mo Feb 22, 2016 8:02 pm

Die Katholiken manövrieren sich ins Abseits und wollen mit der AfD nicht reden. Gehört aber nicht Dialog zur absoluten Basis des Christentums. Ich kann nur den Kopf schütteln und nehme einmal mehr zur Kenntnis, das die katholische Kirche ins Abseits gerät.

Aber Frauke Petry antwortet gut:
"Inzwischen erheben einige Amtsträger der deutschen Kirche ihre Stimme offenbar mehr für Muslime als für eigene Glaubensbrüder."

Der Leiter des katholischen Büros in Erfurt sagt:

"Es gibt seitens der Partei einfach keine konstruktiven Ansätze für die Flüchtlingspolitik und das gemeinsame Miteinander",

Auch da schlägt sich die katholische Kirche voll auf die Seite der politisch Korrekten. Konstruktiv ist also wohl einfach weiter alles so auf sich zu kommen zu lassen und mehr beten. Und wohl noch mehr Geld für Integrationsprojekte zu fordern.

Und wie grüssen die muslimischen Mitbürger?

Ich fick Deinen Gott! https://www.youtube.com/watch?v=xTRQjGIssmc

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von leonidas am Do Feb 25, 2016 11:16 pm

Selbstverständlich kann ein Demokrat eine Partei wie die AFD NICHT wählen.
Eine Partei, die zwischen rechtskonservativ und rechtsextrem oszilliert ist nicht wählbar und darum nur eine Alternative für Leute, die ein anderes Deutschland wollen, ein völkisch homogenes, blond und blauäugig. oder einfach gesagt; ein NAZI-Deutschland .

Die Dummheit der Sympathisanten ist z.B daran zu erkennenm Siehe Vorbeiträge, wie Muslime grüßen:
Muslime grüßen mit salam alleikum . wobei die Endung "um" an euch ALLE bedeutet
"der Friede Gottes Euch Allen "

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von leonidas am Do Feb 25, 2016 11:32 pm

Marek1964 schrieb:Es ist meiner Meinung nach nicht sehr fair, die AfD, insbesondere ihre Wähler, in die rechtsextreme Ecke zu rücken.

Natürlich ist sie ein Magnet auch für diese eher kleine, aber bemerkbare Gruppe. Aber sicher nicht alle der mittlerweile mehr als 10% Wähler.

Protestparteien haben in einer Demokratie durchaus ihren Wert - sie zwingen die grossen Parteien, Themen ernst zu nehmen, die sie einfach ignorieren oder zumindest nicht im Sinne vieler Bürger - vielleicht sogar einer Mehrheit - nicht ausreichend behandeln wollen.

In diesem Sinne ist auch das Statement des Wähler "eigentlich müsste man AfD wählen, aber das kann man ja nicht" verstehen.

Die Wähler , die die heutige Afd wählen SIND rechtsextrem , Frau Petry ist rechtsextrem , und bereits im Ansatz militant, sie für mich theoretisch bedenkenlos Dienst in einem KZ gehalten hätte.
Was soll eigentlich ein Geschwafel wie "nicht im Sinne vieler Bürger.
Es sind genau diese nebulösen Formulierungen mit denen die AFD auf Rattenfang geht.

Vieles liegt nicht im Sinn vieler Bürger, z.b. ist eine vernünftige Gerichtsbarkeit nicht im Sinne von Berufsverbrecherm, Tempolimit auf Straßen nicht im Interesse vieler Raser. und der § 130 STGB nicht im Sinne der Protagonisten der AFD

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von Klartext am Sa Feb 27, 2016 1:06 pm

Also ich finde es erstaunlich, dass angesichts des Islams viele Leute "Differnzierung" verlangen, es aber bei der AfD selbst nicht differenzieren, sondern sie in die rechtsextreme Ecke rücken. Dabei gilt es ja auch bei dieser Partei verschiedene Flügel.

Ich selbst sehe jedenfalls die AfD als wählbar an. Mit Sicherheit sind das keine Nazis. Ich habe mir das Programm angeschaut und das ist nicht extremistisch.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von leonidas am Sa Feb 27, 2016 11:05 pm

kleiner Tipp von mir, schau dir das Programm der NSDAP an, auch das ist nicht extremistisch.

Es sind diese kleinen Fehler in den Formulierungen, die Euch Rechte entlarven: Es gibt nichts, was man wie "angesichts des Islam" bezeichnen kann.
Der Islam gehört zu Deutschland, angesichts jener rd, 5 mio Muslime bei uns, und das ist auch gut so. 7 % der Bürger Deutschlands sind Muslime, zahlen Steuern, zahlen sicher auch Deine Kitschorgien mit.
Früher mag die AFD eine wirtschaftskritische Partei gewesen sein. Heute ist sie eine aggressiv fremdenfeindliche Partei, wie es die NSDAP war. Heute zeigt sich die AFD als völkische Partei, wie es die NSDAP war, Heute zeigen sich die Anhänger der AFD als brüllende Horden, wie es die SA war.
Richtig, auch in der AFD gibt es Flügel, es ist aber diese Fratze des hässlichen Deutschen, der die AFD führt und Frau Perty lässt will das so.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von MisterYannick am Mo Feb 29, 2016 1:11 pm

leonidas schrieb:kleiner Tipp von mir, schau dir das Programm der NSDAP an, auch das ist nicht extremistisch.

Es sind diese kleinen Fehler in den Formulierungen, die Euch Rechte entlarven: Es gibt nichts, was man wie "angesichts des Islam" bezeichnen kann.
Der Islam gehört zu Deutschland, angesichts jener rd, 5 mio Muslime bei uns, und das ist auch gut so. 7 % der Bürger Deutschlands sind Muslime, zahlen Steuern, zahlen sicher auch Deine Kitschorgien mit.
Früher mag die AFD eine wirtschaftskritische Partei gewesen sein. Heute ist sie eine aggressiv fremdenfeindliche Partei, wie es die NSDAP war. Heute zeigt sich die AFD als völkische Partei, wie es die NSDAP war, Heute zeigen sich die Anhänger der AFD als brüllende Horden, wie es die SA war.
Richtig, auch in der AFD gibt es Flügel, es ist aber diese Fratze des hässlichen Deutschen, der die AFD führt und Frau Perty lässt will das so.


was genau meinst du mit "es ist aber diese Fratze des hässlichen Deutschen" ?
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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von leonidas am Mo Feb 29, 2016 1:24 pm

Genau DAS, was ich schreibe. Adenauer weniger als Chef der Nachfolgepartei der Partei "Das Zentrum" , das der Steigbügelhalter der endgültigen Festigung der Macht Hitlers war, dafür aber Willy Brandt und Helmut Schmidt haben diese hässliche Fratze des Deutschen in der Welt vernichtet.
Frau Petry und ihre unappetlichen Vasallen , mit ihrer Ausländerfeindlichkeit, die Diskriminierung von Ausländern, die fatal die Anfänge der Judendiskriminierung durch die Nazi erinnert, DAS ist die hässliche Fratze des Deutschen.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von Klartext am Mo Feb 29, 2016 7:36 pm

leonidas schrieb:kleiner Tipp von mir, schau dir das Programm der NSDAP an, auch das ist nicht extremistisch.

Es gab das Programm von 1920, das war schon deftig genug. Es wurde eigentlich nie richtig widerrufen, wiewohl Hitler später in der einen oder anderen Diskussion vor allem mit Unternehmern das eine oder andere wohl widerrufen oder zumindest relativiert hat.

http://www.documentarchiv.de/wr/1920/nsdap-programm.html

Vor allem aber Hitlers „Mein Kampf“ hat er klar gemacht, was seine Zielsetzung ist. Und der niederländische Politiker Geert Wilders hat zu Recht den Koran mit Hitlers Mein Kampf verglichen. Leider gehen immer noch viele Linke wie politisch Korrekte dem auf den Leim, dass das eine Frage der Interpretation ist.

leonidas schrieb:Es sind diese kleinen Fehler in den Formulierungen, die Euch Rechte entlarven: Es gibt nichts, was man wie "angesichts des Islam" bezeichnen kann.

Oh doch. Der Islam hat eine klare Basis: Den Koran. Und dort steht es sehr deutlich, wie mit Andersgläubigen zu verfahren ist. Und mit Frauen, Homosexuellen und Abtrünnigen. Und mit solchen die stehlen oder Gotteslästerung betreiben.

leonidas schrieb:Ziele
Der Islam gehört zu Deutschland, angesichts jener rd, 5 mio Muslime bei uns, und das ist auch gut so.

Was soll daran gut sein? Dass wir Ehrenmorde haben, dass sich Juden wie auch deutsche Frauen nun wieder fürchten müssen auf die Strassen zu gehen, dass in Schulen, wo muslimische Migrantenkinder, die Mehrheit bilden, Deutsche Kinder regelmässig verprügelt werden, dass es ewige Diskussionen über Kopftuchtragen, Gebetsräume, gemeinsamen Turnunterricht gibt, dass es in Schulkantinen kein Schweinefleisch mehr geben soll, dass gewisse Quartiere gibt, die mehr nach Istanbul oder Kairo ausschauen als Berlin oder Duisburg? Ich finde das gar nicht toll, sondern kann gerne darauf verzichten.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article137847603/Zentralrat-der-Juden-warnt-vor-Tragen-der-Kippa.html#

Der Islam gehört nicht nur nicht zu Deutschland, er gehört nicht zu Europa wie in allen anderen zivilisierten Ländern der anderen Kontinente. Mein Aufruf an die Völker der Erde: Wehrt Euch gegen  diesen Islam, bevor er Euch vernichtet. Denn nichts anderes hat er vor.


leonidas schrieb: 7 % der Bürger Deutschlands sind Muslime, zahlen Steuern, zahlen sicher auch Deine Kitschorgien mit.

Was ist das für eine völlig unsachliche und haltlose Unterstellung „meine Kitschorgien“? Entweder entschuldigst du dich jetzt oder begründest, was du damit meinst und weist nach, was ich damit zu tun habe, wo du mich kaum kennst. Persönliche Anwürfe werden auf dieser Plattform eigentlich nicht geduldet. Oder aber du willst den offenen Schlagabtausch ohne Bandagen – habe keine Mühe damit. Dann musst du allerdings auch einstecken können.

Es mag Moslems geben, die Steuern bezahlen, aber Thilo Sarrazin (SPD) hat nachgewiesen, dass diese weitgehend durch die Sozialleistungen, die auch und gerade in der dritten Generation in Anspruch genommen werden, aufgefressen werden. Von der wachsenden Kriminalität, den ganzen Aufwendungen für Integration und Sozialarbeit ganz mal abgesehen. Schon Helmut Schmidt (SPD) war gegen die Einwanderung aus Kulturen, die der abendländischen zu fremd sind.

Schau dir in diesem Thread an, was wir schon alles zu der Intoleranz der Moslems hier in Deutschland schon alles thematisiert haben.

http://geschichte-forum.forums.ag/t797-islamische-intoleranz-und-anpassungsunfahigkeit-im-alltag-beispiele#8510

Ein wichtiger Hinweis in einer Sendung zu Berlin: Vietnamesen besuchen fünfmal häufiger das Gymnasium als muslimische Schüler, die meist keinen Schulabschluss schaffen und daher für den Arbeitsmarkt wertlos sind. Hätten wir lieber mehr Vietnamesen geholt statt Muslime. Die leisten viel mehr und fordern erst noch weniger. Ähnliche Erfahrungen gibt es in England mit den Indern (gute) und Pakistani (schlechte, organisierte Vergewaltigungsgangs usw.).

leonidas schrieb: Früher mag die AFD eine wirtschaftskritische Partei gewesen sein. Heute ist sie eine aggressiv fremdenfeindliche Partei, wie es die NSDAP war. Heute zeigt sich die AFD als völkische Partei, wie es die NSDAP war, Heute zeigen sich die Anhänger der AFD als brüllende Horden, wie es die SA war.
Richtig, auch in der AFD gibt es Flügel, es ist aber diese Fratze des hässlichen Deutschen, der die AFD führt und Frau Perty lässt will das so.

Schau dir die hässlichen muslimischen Fratzen in den verschiedenen youtube links an (link siehe oben). Diese Gesichter wollen die Islamverharmloser nicht sehen. Sie sollen nicht repräsentativ sein? Mit sieben Millionen dürften Moslems ähnlich zahlreich sein wie die Wähler der AfD (10%). Wenn der eine oder andere Exponent dieser Partei vielleicht aufgrund der verständlichen Wut etwas deutlicher wird, ist das immer noch nichts gegen das, was diese Muslim sagen. Und selbst wenn: Diese können ja Europa verlassen und in die segensreichen muslimischen Länder gehen, wo die Scharia herrscht, also das Paradies auf Erden. Unintegrierbare Moslems RAUS aus Europa. Europa ist ohne euch gross geworden. Der nahe Osten mit euch degeneriert. Bevor der Islam kam, war der Nahe Osten die Wiege der Zivilisation.

Mit dem primitiven Rücken der AfD in die Nähe der Nazis mag man bei vielen Bürgern durchkommen, mit einer fairen demokratischen Kultur hat es nichts zu tun. Denn das unglaubliche Wohlwollen, dass man den Moslems trotz aller bisher schlechten Erfahrungen bisher entgegenbringt, bringt man dieser Partei nicht nur nicht entgegen, nein, hier bringt man den Generalverdacht des Nationalsozialismus, im Voraus, den man gerade im Falle der Moslems ablehnt. Eine Blindheit, die aber irgendwann einmal unhaltbar wird.

Die einzige richtige Konsequenz ist die Abkehr von der wahnwitzigen Migrationspolitik, hin zu einer Einwanderungspolitik, wie sie Kanada hat. Aus muslimischen Ländern soll aufgrund der schlechten Erfahrung jegliche Zuwanderung gestoppt werden, abgesehen von handverlesenen Ausnahmen (christliche Minderheiten, Islamkritiker, Fachleute).

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von leonidas am Di März 01, 2016 3:07 pm

Klartext schrieb:
leonidas schrieb:kleiner Tipp von mir, schau dir das Programm der NSDAP an, auch das ist nicht extremistisch.

Es gab das Programm von 1920, das war schon deftig genug. Es wurde eigentlich nie richtig widerrufen, wiewohl Hitler später in der einen oder anderen Diskussion vor allem mit Unternehmern das eine oder andere wohl widerrufen oder zumindest relativiert hat.

http://www.documentarchiv.de/wr/1920/nsdap-programm.html

Vor allem aber Hitlers „Mein Kampf“ hat er klar gemacht, was seine Zielsetzung ist. Und der niederländische Politiker Geert Wilders hat zu Recht den Koran mit Hitlers Mein Kampf verglichen. Leider gehen immer noch viele Linke wie politisch Korrekte dem auf den Leim, dass das eine Frage der Interpretation ist.

leonidas schrieb:Es sind diese kleinen Fehler in den Formulierungen, die Euch Rechte entlarven: Es gibt nichts, was man wie "angesichts des Islam" bezeichnen kann.

Oh doch. Der Islam hat eine klare Basis: Den Koran. Und dort steht es sehr deutlich, wie mit Andersgläubigen zu verfahren ist. Und mit Frauen, Homosexuellen und Abtrünnigen. Und mit solchen die stehlen oder Gotteslästerung betreiben.

leonidas schrieb:Ziele
Der Islam gehört zu Deutschland, angesichts jener rd, 5 mio Muslime bei uns, und das ist auch gut so.

Was soll daran gut sein? Dass wir Ehrenmorde haben, dass sich Juden wie auch deutsche Frauen nun wieder fürchten müssen auf die Strassen zu gehen, dass in Schulen, wo muslimische Migrantenkinder, die Mehrheit bilden, Deutsche Kinder regelmässig verprügelt werden, dass es ewige Diskussionen über Kopftuchtragen, Gebetsräume, gemeinsamen Turnunterricht gibt, dass es in Schulkantinen kein Schweinefleisch mehr geben soll, dass gewisse Quartiere gibt, die mehr nach Istanbul oder Kairo ausschauen als Berlin oder Duisburg? Ich finde das gar nicht toll, sondern kann gerne darauf verzichten.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article137847603/Zentralrat-der-Juden-warnt-vor-Tragen-der-Kippa.html#

Der Islam gehört nicht nur nicht zu Deutschland, er gehört raus aus Europa wie in allen anderen zivilisierten Ländern der anderen Kontinente. Mein Aufruf an die Völker der Erde: Wehrt Euch gegen  diesen Islam, bevor er Euch vernichtet. Denn nichts anderes hat er vor.


leonidas schrieb: 7 % der Bürger Deutschlands sind Muslime, zahlen Steuern, zahlen sicher auch Deine Kitschorgien mit.

Was ist das für eine völlig unsachliche und haltlose Unterstellung „meine Kitschorgien“? Entweder entschuldigst du dich jetzt oder begründest, was du damit meinst und weist nach, was ich damit zu tun habe, wo du mich kaum kennst. Persönliche Anwürfe werden auf dieser Plattform eigentlich nicht geduldet. Oder aber du willst den offenen Schlagabtausch ohne Bandagen – habe keine Mühe damit. Dann musst du allerdings auch einstecken können.

Es mag Moslems geben, die Steuern bezahlen, aber Thilo Sarrazin (SPD) hat nachgewiesen, dass diese weitgehend durch die Sozialleistungen, die auch und gerade in der dritten Generation in Anspruch genommen werden, aufgefressen werden. Von der wachsenden Kriminalität, den ganzen Aufwendungen für Integration und Sozialarbeit ganz mal abgesehen. Schon Helmut Schmidt (SPD) war gegen die Einwanderung aus Kulturen, die der abendländischen zu fremd sind.

Schau dir in diesem Thread an, was wir schon alles zu der Intoleranz der Moslems hier in Deutschland schon alles thematisiert haben.

http://geschichte-forum.forums.ag/t797-islamische-intoleranz-und-anpassungsunfahigkeit-im-alltag-beispiele#8510

Ein wichtiger Hinweis in einer Sendung zu Berlin: Vietnamesen besuchen fünfmal häufiger das Gymnasium als muslimische Schüler, die meist keinen Schulabschluss schaffen und daher für den Arbeitsmarkt wertlos sind. Hätten wir lieber mehr Vietnamesen geholt statt Muslime. Die leisten viel mehr und fordern erst noch weniger. Ähnliche Erfahrungen gibt es in England mit den Indern (gute) und Pakistani (schlechte, organisierte Vergewaltigungsgangs usw.).

leonidas schrieb: Früher mag die AFD eine wirtschaftskritische Partei gewesen sein. Heute ist sie eine aggressiv fremdenfeindliche Partei, wie es die NSDAP war. Heute zeigt sich die AFD als völkische Partei, wie es die NSDAP war, Heute zeigen sich die Anhänger der AFD als brüllende Horden, wie es die SA war.
Richtig, auch in der AFD gibt es Flügel, es ist aber diese Fratze des hässlichen Deutschen, der die AFD führt und Frau Perty lässt will das so.

Schau dir die hässlichen muslimischen Fratzen in den verschiedenen youtube links an (link siehe oben). Diese Gesichter wollen die Islamverharmloser nicht sehen. Sie sollen nicht repräsentativ sein? Mit sieben Millionen dürften Moslems ähnlich zahlreich sein wie die Wähler der AfD (10%). Wenn der eine oder andere Exponent dieser Partei vielleicht aufgrund der verständlichen Wut etwas deutlicher wird, ist das immer noch nichts gegen das, was diese Muslim sagen. Und selbst wenn: Diese können ja Europa verlassen und in die segensreichen muslimischen Länder gehen, wo die Scharia herrscht, also das Paradies auf Erden. Moslems RAUS aus Europa. Europa ist ohne euch gross geworden. Der nahe Osten mit euch degeneriert. Bevor der Islam kam, war der Nahe Osten die Wiege der Zivilisation.

Mit dem primitiven Rücken der AfD in die Nähe der Nazis mag man bei vielen Bürgern durchkommen, mit einer fairen demokratischen Kultur hat es nichts zu tun. Denn das unglaubliche Wohlwollen, dass man den Moslems trotz aller bisher schlechten Erfahrungen bisher entgegenbringt, bringt man dieser Partei nicht nur nicht entgegen, nein, hier bringt man den Generalverdacht des Nationalsozialismus, im Voraus, den man gerade im Falle der Moslems ablehnt. Eine Blindheit, die aber irgendwann einmal unhaltbar wird.

Die einzige richtige Konsequenz ist die Abkehr von der wahnwitzigen Migrationspolitik, hin zu einer Einwanderungspolitik, wie sie Kanada hat. Aus muslimischen Ländern soll aufgrund der schlechten Erfahrung jegliche Zuwanderung gestoppt werden, abgesehen von handverlesenen Ausnahmen (christliche Minderheiten, Islamkritiker, Fachleute).

Aber gerne doch:
Schau Dir an, was in der Bibel steht, besodners im AT, das Auge um Auge, Zahn um Zahn steht im Widerspruch zum Auch hinhalten der anderen Backenseite. Waren es nicht Christen, Europa mehrfach mit Krieg überzogen hatten, waren es nicht Christen, die Menschen fabrikmäßig töteten, waren es nicht Christen, die in Japen massenmordeten ? Und segnen Christen nicht auch waffen ?
Hast Du ähnliches je bei Muslimen gesehen?
Und was Du über den Kurr aan schreibst, ist das Nachbeten von Aussagen Uninformiertet und Hetzer, . Genau DAS, was Du schreibst, steht nicht im Kurr aan.
Bring mir eine Sure, in in der so etwas steht, frag halt einfach einen Deiner Vorturner bei der NPD oder AfD

Du schwafelst. Wem gehen Linke und politisch Korrekte (wo gibt es da einen Unterschied ?) auf den Leim,  Hitlers Buch, (was sich selber richtet, genau Linke machen das nicht ) oder dem Kurr aan ? Glaube hat, zumindest nicht für Demokraten, nciths mit politischer Überzeugung zutun. Aber genau DAS ist ja diese nebulöse Ausdruckweise auch bei Dir, den Kurr aan mit dem politschen Feind zu verquicken,.


Sieh einmal, Deine pauschalen Vorwürfe an Muslime (Zwangsheirat, Ehrenmorde, und was ist am Essen von Schweinefleisch so erquicklich, schau Dir einmal diese schweinefleichgemästeten Nackenpartien so mancher an) ) sind genau so oberflächlich wie ein Hinweis,  wenn sich kirchliche Würdenträger an jungen Männern delektieren, der Kukluxclan im Zeichen des Kreuzes mordet, oder ganze Völker aggitiert wurden , um vorgeblich das Grab Christi zu befreien., einschließlich der Duldung aus Rom , Kinder als Zwangsarbeiter in Europa zu etablieren.    
Mit welchere chuzpe forderst Du lediglich die Einwanderung  von Bürgern aus muslimischen Ländern, die  Fachleute sind, islamkritisch oder christliche Minderheiten sind )

Du kannst nicht alle Tassen im Schrank haben. Was hat Fachlichkeit mit Glauben zutun ?  Ich formuliere es bewusst so, denn Du bist ja nicht dumm, Deine skurilen und schrillen Aussagen sonst erklärlich wären,

Wie groß Deine historischen Defizite sind, beweist Du in der Meinung, dass Europa ohne den Islam großgeworden sei, Völlig Falsch: Es waren die Erkenntnisse aus muslimischen Ländern für Medizin, Geografie, Astronomie, Mathematik, , auf die dann Wissenschaftler in Europa aufbauten. Selbst unser BGB und StGB stütze sich in sehr vielen Punkten auf den Kurr aan, ebenfalls die Magna Carta 1215
Und wenn ich mir die 10 Gebote ansehe, da bedeutet doch die Praxis der Christen auf jedwede Beliebigkeit in z., B in sexuellen Dingen höchster Ausdruck persönlicher Entwicklung.

Um Deinen Beitrag mit einem Satz zu beschreiben : Du schreibst in der Diktion und Duktus, von Leuten, vor denen man politsch Angst haben müsste, hätten wir nicht die Erfahrungen mit Kantonisten Deiner couleur.
Dieses Mal werden wir Euch die Zündhölzer vorher aus der Hand nehmen.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von Klartext am Mo März 21, 2016 7:59 pm

leonidas schrieb:Aber gerne doch:
Schau Dir an, was in der Bibel steht, besodners im AT, das Auge um Auge, Zahn um Zahn steht im Widerspruch zum Auch hinhalten der anderen Backenseite.

Nur ist ein "Aug um Aug" harmlos im Vergleich zu dem, was der Islam sich ausgedacht hat. Nach dem Aug-um-Aug Prinzip müsste man einem Dieb lediglich das Diebesgut dem rechtmässigen Eigentümer zurückgeben. Beim Islam wird die Hand abgehackt. Und wie steht es mit den Ehrenmorden, wo eine Frau, die einfach nur westlich leben will, getötet werden darf? Und der Fatwa, wo der vom Islam abgekehrte getötet werden darf? Und der Taqyya, wo man Andersgläubige belügen darf, ohne selbst belogen worden zu sein?


leonidas schrieb:Wie groß Deine historischen Defizite sind, beweist Du in der Meinung, dass Europa ohne den Islam großgeworden sei, Völlig Falsch: Es waren die Erkenntnisse aus muslimischen Ländern für Medizin, Geografie, Astronomie, Mathematik, , auf die dann Wissenschaftler in Europa aufbauten. Selbst unser BGB und StGB stütze sich in sehr vielen Punkten auf den Kurr aan, ebenfalls die Magna Carta 1215

Die Magna Charta dank islamischen Einfluss? Lächerlich. Das war ein reiner Machtkampf zwischen Adligen und dem König. Im 18. Jahrhundert wurde das dann verklärt. Dass hatte mit dem Islam null und nichts zu tun. Ebenso das BGB und StGB, einfach nur lächerlich. Reine Trollerei.

Ja, im frühen Mittelalter, da war der Islam noch auf Augenhöhe, weil er sich das Wissen anderer Kulturen anzueignen in der Lage war, aber vieles hat man seinerseits aus dem indischen Raum übernommen. Aber seit dem Ende des 11. Jahrhunderts ist es damit vorbei, der Islam hat sich dogmatisiert und kommt nicht mehr vom Fleck - kann nur noch Erfindungen vom Westen oder aus Fernost übernehmen, und selbst das gelingt nur an der Oberfläche.

Der Westen hat es geschafft, sich zu säkularisieren, liberalisieren und aufzuklären. Von selber. Gerade aber Aufklärer wie Voltaire oder Goethe lassen kein Haar am Islam übrig, ebenso wie Atatürk, einer der ganz wenigen Staatsmänner aus diesem Religionsraum, der sich um echten Fortschritt bemühte. Und obwohl man das Vorbild des Westens hat, sind die Ergebnisse sehr durchwachsen. Kein wissenschaftlicher Nobelpreis, kaum Patente aus diesem Kulturkreis. Der ferne Osten und mittlerweile auch Indien haben sich vom Westen inspirieren lassen und sind nun ihrerseits - dank ihrem enormen Fleiss - in manchen Bereichen führend.


Aber zurück zur AfD - ich gratuliere zum Wahlerfolg, trotz einer unfair kritischen Presse. Sie werden sich aber, wie es Marek gestern im anderen Thread thematisierte, beweisen müssen, müssen Extremisten in der eigenen Partei in Griff kriegen müssen, keine leichte Aufgabe.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von Wallenstein am Mo Apr 04, 2016 4:28 pm

AFD - Faulpelze in der Hamburger Bürgerschaft

Seit Februar 2015 hat die AFD 8 Abgeordnete in der Hamburger Bürgerschaft (einer hat die Fraktion inzwischen verlassen). Laut einer Untersuchung des FDP-Abgeordnete Michael Kruse beteiligt sich die AFD aber kaum an der Hamburger Politik.

„Die Arbeit der AfD-Fraktion ist nicht nur qualitativ dünn. Die Zahlen zeigen, dass die AfD-Fraktion in einigen Themengebieten schlicht die Arbeit verweigert", urteilt FDP-Mann Michael Kruse. "In mehr als 70 Prozent der Ausschusssitzungen des ersten Bürgerschaftsjahres hat die AfD-Fraktion nicht einen einzigen inhaltlichen Beitrag abgeliefert, hat also weder etwas gefragt noch eine inhaltliche Einschätzung vorgenommen."
http://www.abendblatt.de/hamburg/article207371857/FDP-AfD-verweigert-die-Arbeit-in-der-Buergerschaft.html

„In den insgesamt 18 Sitzungen der Ausschüsse für Justiz, Wissenschaft und Öffentliche Unternehmen meldeten sich die AfD-Abgeordneten demnach laut den öffentlichen Protokollen nicht ein einziges Mal mit Fragen oder eigenen Vorschlägen zu Wort. Auch bei den insgesamt neun Sitzungen des wichtigen Haushaltsausschusses leistete die AfD keinerlei Beitrag.“
http://www.abendblatt.de/hamburg/article207371857/FDP-AfD-verweigert-die-Arbeit-in-der-Buergerschaft.html

Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der AFD sei schlichtweg nicht möglich, da sie fast gar nicht präsent ist.

Der AFD Fraktionsvize Bernd Baumann begründete dies mit einer schwierigen Einarbeitungsphase, mit Personalmangel und außerdem würden sie sich an Plenardebatten beteiligen.

In der Öffentlichkeit machte die AFD vor allem durch ihre internen Streitereien  von sich reden, da es zwischen dem Fraktionsvorsitzenden Jörn Kruse und den anderen Mitgliedern seiner Partei in der Bürgerschaft ständig zu Auseinandersetzungen kam.

Jörn Kruse nahm sich jetzt eine Auszeit von drei Monaten und lebt seit Jahresbeginn bei seiner Frau in Kalifornien. Die Diäten in Höhe von 8.000 Euro monatlich erhält er aber in dieser Zeit  weiterhin. Gegen diesen Langzeiturlaub auf Steuerkosten ist rechtlich nichts einzuwenden. Er würde das Geschehen in Hamburg aus der Ferne aber weiter beobachten, so sein Kommentar. Der AFD kann man zu diesem Fraktionsvorsitzenden nur beglückwünschen.
Ist das jetzt eine Alternative für Deutschland?

http://www.abendblatt.de/hamburg/article206916597/Auszeit-in-Kalifornien-und-das-bei-vollen-Diaeten.html

Wallenstein
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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von Marek1964 am Do Apr 07, 2016 6:23 pm

Tja, das sind natürlich alles bedenkliche Meldungen. Natürlich kann man so manches Unding mit der rasch gewachsenen Organisation begründen - aber solche Mängel an Einstellung sind eigentlich nicht unentschuldbar für Spitzenkräfte, die Spitzengehälter beziehen.

Frau Petry wie auch die Basis werden gut daran tun, solcherlei Unsitten abzustellen. Ansonsten kann man wirklich nicht von einer echten Alternative sprechen, nur einer Denkzettelpartei, aber wenn die so schnell sich blamieren, haben auch die anderen Parteien keinen Druck, ihre Politik zu überdenken.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von Wallenstein am Fr Apr 08, 2016 1:32 pm

Die AFD hat zum Rentenproblem noch nicht viel vorzutragen. In ihrem Programmentwurf schreibt sie: „Die Lebensarbeitszeit wollen wir parallel zum Anstieg der Lebenserwartung verlängern.“

Das ist so vage und unbestimmt, damit kann man noch nicht viel anfangen. Anscheinend hat die Partei hier noch kein Konzept.

Interessant noch der folgende Vorschlag:

„Wir fordern den Wegfall der Arbeitgeberbeiträge im Rentenalter, um die Weiterbeschäftigung  
von zumeist gut ausgebildeten Arbeitnehmern zu fördern.“

Na gut, kann man diskutieren. Nun wollen aber viele weiter arbeiten, um die Rente zu erhöhen. Fallen jetzt die Arbeitgeberbeiträge fort, sieht es da gar nicht mal so gut aus.

Interessant ist, dass die AFD bei konkreten Forderungen dazu neigt, immer Vorschläge zu machen, die zu Lasten der Arbeitnehmer und zu Gunsten der Arbeitgeber ausfallen. Das haben wir ja schon gesehen bei ihrer Forderung nach Privatisierung des Arbeitslosengeldes und nach Privatisierung der Unfallversicherung. Ihre Forderung nach Abschaffung der Gewerbesteuer und der Erbschaftssteuer gehen ebenfalls in diese Richtung. Und wenn Frau Petry die Abschaffung des Mindestlohnes fordert, obwohl dies nicht im Programmentwurf steht, zeigt sich, dass die Politik der AFD auf eine Umverteilung von unten nach oben hinausläuft.

Weiter lese ich:
„Nicht therapierbare Alkohol- und drogenabhängige sowie psychisch kranke Täter, von denen
erhebliche Gefahren für die Allgemeinheit auszugehen, sind nicht in psychiatrischen  
Krankenhäusern, sondern in der Sicherungsverwahrung unterzubringen.“

Na ja, will ich mich nicht weiter äußern. Ich glaube allerdings, das gerade Alkoholabhängige zu den Wählern der AFD gehören, so sollten sie ihre Klientel nicht unnötig verkleinern. Very Happy

Es ist die Frage, welche Bedeutung diese ganzen Forderungen überhaupt für die Partei haben. Sie wird aus ganz anderen Gründen gewählt.

Und wenn die Fraktion der Abgeordneten der AFD so wie in Hamburg nur aus Faulpelzen und Abzockern besteht, die sich an der Politik gar nicht beteiligen, müssen wir diese Forderungen auch gar nicht weiter beachten.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von marylinjackson am Sa Apr 09, 2016 7:21 pm

Bei dem Zuwachs von Wählerstimmen an die AfD fällt den etablierten und entsetzten Parteien weiter nichts ein, als die AfD auseinander zu dividieren. Die AfD wird ständig rechtspopulistisch genannt, tatsächlich sehe ich sie als rechtskonservativ.
Migranten werden in der öffentlichen Meinung nicht so behandelt wie die AfD-Wähler, die alle nur "Dumpfbacken oder Pack" sind. Das ist schon bedenklich, weil die, die da auf "hohem Ross" sitzen und über die "Populisten" schimpfen, ebenso stürzen können, wie das damals völlig entgeisterte DDR-Regime 1989.
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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von Wallenstein am So Apr 10, 2016 12:14 pm

Die AFD kann man gegenwärtig überhaupt nicht verorten, weil sie selber noch keine klare Linie hat. Bis heute hat sie es nicht geschafft, ein Programm auf Bundesebene vorzulegen, nur einen über 70 Seiten langen Entwurf, den ich mir einmal die Mühe gemacht habe, durchzulesen. Hier finden sich eine ganze Reihe unsozialer Forderungen, von denen ich einige schon aufgeführt habe, die, werden sie verwirklicht, die soziale Lage der Unterschichten in Deutschland noch einmal erheblich verschlechtern und die Lage der ohnehin Begüterten wesentlich verbessern werden. Sie atmen noch ganz den neoliberalen Geist des Gründers Lucke, der früher eine radikale Senkung der Löhne und einen umfangreichen Abbau aller Sozialleistungen gefordert hatte.

Jetzt ist es aber so: Die einzelnen Führer widersprechen sich gegenseitig, Frau Petry fordert Maßnahmen wie Abschaffung des Mindestlohnes, obwohl im Programmentwurf gerade der eingefordert wird. Die linke Hand weiß nicht, was die rechte tut. Solange dieses Chaos herrscht, kann man diese Partei nicht ernst nehmen und auch nicht einordnen.

Die Wähler der AFD kennen den Programmentwurf aber gar nicht und er ist ihnen auch egal.
In Hamburg zeigte sich: 71 Prozent der AfD-Anhänger geben an, ihre Wahlentscheidung aus Enttäuschung getroffen zu haben, nur 26 Prozent aus Überzeugung. Damit sammelt die Partei Protestwähler. Im Wahlkampf setzte sie auf die Themen Flüchtlinge, Islam und innere Sicherheit - Inhalte, die die AfD-Anhänger als häufigsten Grund für ihre Wahlentscheidung nennen (33 Prozent; Bildung 26 Prozent; Verkehr/Infrastruktur 21 Prozent). Sie ist gegenwärtig eine reine Protestpartei. Es muss sich erst zeigen, ob sie auch noch mehr kann oder nur vorübergehend von Stimmungen in der Bevölkerung profitiert. So etwas ist langfristig keine stabile Basis.

Und: Wir leben nicht in der DDR in einem totalitären System. Wir sind eine parlamentarische Demokratie. Die Parteien mit ihren verschiedenen Programmen können sich offen äußern und deshalb können wir Stimmungen in der Bevölkerung in ihrer quantitativen Bedeutung auch einschätzen und ihre Relevanz erkennen. Niemand von den Politikern ist „entgeistert“, sondern kann seine Politik darauf einstellen. Das sind eben die enormen Vorteile einer Demokratie und deshalb sind solche System auch viel flexibler als Diktaturen wie in der DDR.


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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von karstde am So Apr 10, 2016 5:51 pm

Wallenstein schrieb:Wir leben nicht in der DDR in einem totalitären System. Wir sind eine parlamentarische Demokratie. Die Parteien mit ihren verschiedenen Programmen können sich offen äußern und deshalb können wir Stimmungen in der Bevölkerung in ihrer quantitativen Bedeutung auch einschätzen und ihre Relevanz erkennen. Niemand von den Politikern ist „entgeistert“, sondern kann seine Politik darauf einstellen. Das sind eben die enormen Vorteile einer Demokratie und deshalb sind solche System auch viel flexibler als Diktaturen wie in der DDR.
Bist Du Dir wirklich sicher was Du da schreibst. Jeder Politiker der letztendlich das Volk bescheißt, wird bei Dir in die Hände klatschen. Schau Dir mal das parlamentarische System der Bundesrepublik genau an. Schau Dir mal die Gewaltenteilung genau an, horizontal und vertikal. Das was Du schreibst hat man der werktätigen Masse Tag für Tag ins Hirn rein gedroschen, damit die träge Masse auf keinen Fall auf andere Gedanken kommt. Jedes mal wenn jemand die DDR als böses Beispiel nennt, könnte man Denken wir Leben alle im Paradies. Das dem nicht so ist, sieht man ja wenn man die Augen auf macht. Sei denn, man ist politisch-ideologisch von unserer Propagandamaschine vollkommen verblödet worden. Du redest auch von der quantitativen Bedeutung. Was ist mit der qualitativen? Das dieses System flexibler ist, dass ist ja wohl für jeden im Geldbeutel erkennbar. Brauchst Dir bloß die Steuerabgaben der Bevölkerung anschauen. Steuern sind dazu da, um die öffentliche Gewalt am Leben zu erhalten. Dafür können die sogenannten Volksabgeordneten ihr Gehalt selber bestimmen. Der Pleb findet das Geil,  ich nicht. In der Legislative wird nur blöde rum gequatscht, ohne einer gesicherten Perspektive für das deutsche Volk. Jeder Politiker redet nur im Konjunktiv. 40% der deutschen Bevölkerung hat faktisch nichts. Das findest Du alles so toll?  Das die Politiker nicht entgeistert sind und ihre Politik darauf einstellen, nennst Du die Vorteile unserer Demokratie? Das unsere Bundeskanzlerin regiert wie ein Diktator? Das das Volk nur einmal in vier Jahren gefragt wird und die Politiker in der Legislaturperiode dann nur noch mist bauen und dem Groß- und Finanzkapital das Sauer verdiente Geld des Volkes in Hintern schiebt. Jeder mittelständige Betrieb wäre außer sich vor Freude, wenn er dieselben Dinge genießen könnte. Das ist für Dich Demokratie? Schau Dir an was in letzter Zeit bei unseren sogenannten Volksabgeordneten los war. Ist dass auch Demokratie in Deinen Augen, wenn jemand sich 40 Jahre lang den Hintern auf Arbeit aufgerissen hat und Arbeitslos wird. Wenn er Glück hat, bekommt derjenige eine Abfindung, wo aber dann je nach Steuersatz der Staat auch wieder zugreift, ohne eine Leistung zu erbringen. Überall wird gekürzt, weil angeblich kein Geld da ist. Die Renten werden immer geringer, weil die Bemessungsgrenzen jedes Jahr höher gesetzt werden. Kann unzählige Beispiele bringen. Die Zwangsabgabe für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Das hat sich noch nicht einmal die DDR erlaubt. Fällt dem einfachen Pleb ja nicht auf. Überall wird das Volk von der Politik und der Wirtschaft beschissen. Nenne nur das Beispiel Berliner Flughafen. Um mal mit der DDR zu reden. In der DDR wären die alle abgegangen wegen Wirtschaftsverbrechen. Seit Jahren erzählen die uns, das wir Sparen müssen. Das es urplötzlich auf einmal da ist das Geld, sieht man ja an unserer intelligenten Flüchtlingspolitik. Was ist daran so toll? Man sollte auch endlich mal mit der DDR aufhören. Die Masse sollte sich lieber ihrer Rolle in der jetzigen Gesellschaft bewusst werden.

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Afd ist keine Algternative

Beitrag von van Kessel am So Apr 10, 2016 10:25 pm

hi karstde,
Die Masse sollte sich lieber ihrer Rolle in der jetzigen Gesellschaft bewusst werden.
exemplarisch habe ich nur den letzten Satz zitiert.
Ich finde, du hast es (die Zustände in dieser Repeblik) sehr gut auf den Punkt gebracht. Und wenn ich mir eine klitzekleine Kritik erlauben darf, möchte ich dich bitten, bei längeren Beiträgen Absätze zu machen, welche das Lesen wesentlich erleichtern. Very Happy

Den Demokratiemangel kann man an vielen DIngen festmachen, ich erwähne nur zusätzlich die geheimen TTIB-Verhandlingen, die Weigerung der Bundesregierung das Steuerrecht an Haupt und Gliedern zu reformieren, welches Milliardenbeträge in die klammen Kassen spülen würde....usw., usw.

Der offensichtliche Mangel einer Opposition in Deutschland, welche nur aus Resteparteien besteht, ist eine ernste Gefahr für Deutschland. Die SPD - geschwächt ob des Niederganges bei den Gewerkschaften* - hat sich ins Brautbett mit dem "politischen Gegner" gelegt. Wie kann es da in Deutschland nicht die diktatorischen Tendenzen einer Frau Merkel geben?

Die AfD ist für mich aber keine Alternative, sondern eine 'Drückerpartei', welche nur an einem Abonnement interessiert ist.

* 1996 waren noch 82% aller Beschäftigten mittels Tarifvertrag beregelt; in 2010 waren es nur noch 62%. Der Rückgang der Gewerkschaftsmitglieder ist kongruent zum Absturz der SPD seit 1996. Dies bewirkte auch eine massive Umschichtung zwischen Arbeit und Kapital. Was Reagan und Thatcher vormachten, wurde später von Schröder für Deutschland exekutiert. Merkel ist die emotionslose Vollstreckerin eines 'Kapitals', welches an einer sozialen Bindung nicht interessiert ist.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von marylinjackson am Mo Apr 11, 2016 11:11 am

Wenn nicht die AfD die Alternative sein soll, welche Partei dann?

So jedenfalls wie bisher darf es nicht weiter gehen. Eine Änderung der Merkelschen Politik (Reagieren statt agieren) gelingt nicht, weder mit den Grünen, der SPD und erst recht nicht mit den Linken. Sie alle machen so weiter wie bisher.
Die Bayern, die das könnten, wollen ja unter sich bleiben, denn die Nicht-Bayern sind für sie ÜD (Übriges Deutschland). Letztlich drohten sie nur mit einer Verfassungsklage, machen aber keine.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von marylinjackson am Mo Apr 11, 2016 11:31 am

Noch etwas:

Georg Schramm, der beste politische Kabarettist,  er wird in unseren Medien jetzt kaum noch erwähnt, weil er aneckt, sprach es 2009 als "SPD-August" so aus:

https://www.youtube.com/watch?v=t68FhJmrtzE&nohtml5=False
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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von karstde am Mo Apr 11, 2016 11:42 am

Habe mir gestern einmal das Parteiprogramm der AfD ausgedruckt.
Es wird mit Behauptungen, Feststellungen und Prinzipien gearbeitet. Jedoch keine Schritte wie man zur Erreichung des Ziels kommt.
Die Revolution 1848 und 1949 wird in einen Topf geworfen. Ursachen werden ignoriert. Staatliche Organe und Staat werden manchmal getrennt. Zwei Sachen für eine.
Schweiz dient als Vorbild. Typische Aufgaben eines Staates werden angesprochen. Kann man in jeder Literatur nachlesen, welches dieses Thema beinhaltet.
Geschichtliche Entwicklungen bleiben unabgeschlossen. Starres Geschichtsbild.
Wollen eine Verkleinerung der Parlamente, einschließlich der Länderparlamente. Aber den Föderalismus hervorheben. Föderalismus ist für mich Postkutschenzeitalter. Ein Einheitsstaat ist besser nach meiner Meinung.
Erzählen was von demographischen Problemlagen. Ist doch egal ob 10 oder 100 Menschen auf einem Quadratkilometer leben. Das Wesen unter welchen Bedingungen der Mensch materiell produktiv ist bleibt trotzdem. Reden von politischen Klassen ohne eine zu nennen.
Das Kapital bleibt vollkommen aussen vor. Als wenn es dies garnicht gebe.
Pochen auf Nationalstaaten und ihrer Souveränität. Den ist entgagngen, das die imperialistischen Monopole kein Vaterland kennen, und wie soll dies bei der heutigen internationalen gesellschaftlichen Arbeitteilung möglich sein. Darüber findet man nichts.
Nirgendwo ein konsequentes durchgreifen zu finden. Und und und. Will auch ehrlich sein, hatte mit der AfD ein bisschen geliebäugelt. Aber jetzt ist mir klar, dass auch diese Partei nichts verändert und nur nach Macht strebt. Nicht mehr und nicht weniger.
Ein Parteiprogramm hat Knapp, Kurz und Präzise zu sein. Davon ist im Ganzen nichts zu finden. Bin davon sehr enttäuscht. Sollte sich jeder mal durchlesen.
Das Programm ist für die einfache Masse gemacht wurden, die sich mit einfachen oberflächlichen Aussagen zufrieden gibt und sich aus vielerlei Dingen sich nicht um die Politik schert. . Gilt allerdings auch für die anderen Parteien. Das ist alles weder Fisch noch Fleisch nach meiner Auffassung. Meine Prognose ist, je wie die Machtkonstellation der Parteien nach der Wahl aussieht, wir werden mit schleichenden enormen Steuer- und Preiserhöhungen in den nächsten Jahren zu tun haben. Was die SPD betrifft, hat vanKessel vollkommen recht. Das Dilemma der SPD ging schon mit dem "Gothaer Programm" 1875 los. Bis heute haben die Sozialdemokraten nichts gelernt.

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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

Beitrag von van Kessel am Mo Apr 11, 2016 12:36 pm

hi marylinjackson,
Wenn nicht die AfD die Alternative sein soll, welche Partei dann?
eigentlich hat es @karstde schon auf den Punkt gebracht: diese Partei hat kein durchdachtes Programm. Ausserdem überholt sie die konservativen Parteien weit, weit rechts, in welcher sie die Arbeitnehmerrechte beschränken, gar vernichten will.

Die dümmsten Kälber wählen noch immer ihren Metzger selber!
So jedenfalls wie bisher darf es nicht weiter gehen. Eine Änderung der Merkelschen Politik (Reagieren statt agieren) gelingt nicht, weder mit den Grünen, der SPD und erst recht nicht mit den Linken. Sie alle machen so weiter wie bisher.
Die Bayern, die das könnten, wollen ja unter sich bleiben, denn die Nicht-Bayern sind für sie ÜD (Übriges Deutschland). Letztlich drohten sie nur mit einer Verfassungsklage, machen aber keine.
dies wird und muss Jeder für sich selbst entscheiden (die Wahl einer Partei).
Alternative für Deutschland- welche Ziele?
dies hat ja @karstde überschlägig festgestellt.
"Dat wird sisch zeigen!" (Adenauer bei der Suche nach Mitgliedern für seine Partei nach dem Krieg auf die Frage, welche Ziele die CDU verfolgen werde)
dies konnte in einem kuscheligen, rheinischen Kapitalismus noch locker von der Lippe gehen, in einem globalisierten, Raubtierkapitalismus ist dies tödlich.

Es ist immer wieder erheiternd, wenn Staats'diener' von Entwicklungen überrascht werden. Man leistet sich einen teuren, wissenschaftlichen Dienst (neben all den "kostenlosen" Lobbyistenpapieren, und ist überrascht, wenn 'plötzlich' die Dritte Welt vor Tüe steht und ins Haus möchte. Die Beispiele wären Legion.

So wie ich es sehe, ist es völlig 'wurscht' wen man wählt, da die Parteien - machtaffin wie sie nun einmal sind - immer einen Weg finden, sich in Koalitionen (die Farbenlehre scheint ja unerschöpflich) einzurichten. Die Ergebnisse (Gesetze) sind dementsprechend. Parteien werden noch mit 10 oder 5% der abgegebenen Stimmen einen Machtanspruch ableiten, obwohl die Mehrheit des Wahlvolkes diese Betrüger schon längst in die Wüste geschickt hat.

Man hat diese Republik zu einer Biedermann-Republik verkommen lassen, wo das Volk keine Wahl mehr hat. So wäre die Durchführung eines neuen Wahlrechtes, wo die Abgeordneten direkt gewählt werden ein Ausweg. 50% aller Parlamentarier sind a-demokratisch im Parlament. Sie werden über diffuse Landeslisten in das Riesenparlament gewählt.....an der Quelle sitzt dann der Knabe. Bei dem Besatz unseres Parlamentes - auch bei Gesetzesabstimmungen - reichen einige, wenige Abgeordnete, Gesetze einzuschleusen, deren Wirksamkeit wohl erst die Lobby ermessen kann, welche diese Gesetze in der Mehrzahl initiierte.

Natürlich ist der Föderalismus von den Siegern des WK2 gewollt. Schon die 'Schaffung von neuen 'Ländern' NRW oder BW, sollte die Wirtschaftskraft Deutschlands brechen. Dass dies gewaltig in die Hose ging wurde nicht bedacht und so versucht man seit der Wiedervereinigung per Euro, die Deutschen an die Kandarre legen zu können. Das Mittel des 'Floatens der Währeng' maroder, eher südlicher Euro-Länder, ist auf Kosten der deutschen Exportweltmeister abgeschafft. Vulgo: Wir liefern den Griechen Maschinen, welche sie mit Wein oder Oliven bezahlen (im Idealfall); da sie dies nicht können, werden diese Länder zu Schuldnern, und Deutschland sitzt auf einem Berg von Forderungen, welche nie erfüllt werden können, und Deutschland sich irgendwann zu einem 'Schuldenschnitt' entschließt. Der Zusammenbau höchst unterschiedlicher Volkswirtschaften unter dem Euro, ohne die Möglichkeit der Aufwertung oder Abwertung einer Währung, wird in der Zukunft noch kläglicherr ausfallen; namentlich wenn der Erweiterungswahn anhält.

Das große Kapital ist an einer Stabilität nur insofern interessiert, als diese die Gewinne nicht schmälert. Das Kapital ist a-moralisch; dies sollte man immer im Hinterkopf haben, auch wenn die Leader dieser Welt mit Kreide im Mund, uns das Gegenteil erzählen.

Sicherlich war meine Auflistung "quer Beet", da es unendlich viele Schrauben gibt, an denen gedreht werden kann, um eine Gemeinschaft über die Runden und die Zeit zu bringen.

Gestern abend war ein interessanter, archäologischer Bericht über eine neue Spezies Mensch im TV zu sehen. An der Schwelle zwischen Affe und Mensch angesiedelt, fand man ein Wesen, welches scheinbar seine Toten 'bestattete'. Vor fast 2 Mio. Jahren hat dieser 'Mensch' wohl weniger an der Schaffung neuer 'Werkzeuge' gedacht, als an der Funktion einer Gruppe, an die Solidarität und Zusammenarbeit; wie wäre sonst die Sorge um das Verbleiben von Toten zu verstehen, welche doch den wilden Tieren dieser Vorzeitwelt hätten überlassen werden können?


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Re: AfD - Alternative für Deutschland - wählbar oder rechtsextrem?

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