Den Ungläubigen die Hölle

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Re: Den Ungläubigen die Hölle

Beitrag von Skeptik am Di Apr 26, 2016 5:11 pm

Wallenstein schrieb:Mohammed hat die beiden jüdischen Stämme Benu-Kainuka und Benu-Nadhir aus der Stadt Medina verjagt.

Den Stamm der Benu-Kuraisa schickte er aber gleich in die Hölle. Fragt sich nur in welche, die muslimische oder welche?

Der Stamm der Benu-Kuraisa wurde offensichtlich liquidiert. Eine allerdings für die damalige Zeit keine ungewöhnliche Maßnahme, um Gegner loszuwerden. Am besten ermordet man den gesamten Stamm, damit niemand Blutrache üben kann. Wie viele auf der Strecke blieben ist wohl nicht genau bekannt. Ich habe etwas von 800 Personen gehört.

Im Französischen gibt es einen längeren Artikel über die moslemischen und jüdischen Stämme in Medina:

https://fr.wikipedia.org/wiki/Tribus_musulmanes_et_juives_de_Yathrib#cite_ref-82

Das Massaker geschah auf Befehl Mohammeds des Gesandten Allahs. Ibn Ishaq begründet es aus dem Koran. Sinngemäß: Die Armeen kämpfen mit der Erlaubnis und auf Befehl Allahs. Die Gläubigen werden siegen und die Feinde werden vor Allah als Heuchler erwiesen. Allah kennt die Gläubigen und auch die Heuchler und Ungläubigen.
Das Prinzip ist immer das gleiche. Und erinnert an den Kampf gegen die Katharer. Wie soll man im Kampf Gläubige und Ungläubige auseinander halten? - Da gibt es nur eins: „Tötet sie alle! - Gott kennt die Seinen!"

Die Juden, die dort siedelten, waren vor den Römern 70 n.Chr. und 150 n.Chr. geflüchtet. Es gab auch eine kleine christliche Gruppe.

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Re: Den Ungläubigen die Hölle

Beitrag von Wallenstein am Di Mai 10, 2016 11:27 am

Die Hölle im Islam

Ich bin zwar kein großer Leser von Karl May, finde die Bücher nicht sonderlich spannend, aber er hat hervorragende Recherchen für seine Reiseerzählungen geleistet und was er über Land und Leute schreibt, ist nach Auffassung der meisten Wissenschaftler vollkommen korrekt. So erfährt man auch aus seinen Orientromanen viel über den Islam und die Sitten und Gebräuche in diesen Ländern. Der Held, ein Deutscher, genannt Kara ben Nemsi, hat einen sehr geschwätzigen Diener namens Hadschi Halef Omar, der ihn ständig zum wahren Glauben bekehren will. Dabei stellt sich aber oft heraus, dass der Deutsche den Islam viel besser kennt als sein arabischer Diener. In dem Buch „Durch die Wüste“ hören wir etwas über die Hölle im Islam.

Hadschi: Und ist es wirklich wahr, Sihdi, dass du ein Giaur bleiben willst, ein Ungläubiger, der verächtlicher ist als ein Hund, widerlicher als eine Ratte, die nur Verfaultes frisst?“

Und nun erfahren wir alsbald mehr über die Schrecknisse der moslemischen Hölle.
Aber zuvor: In der Endzeit erscheint zunächst der Deddschai, er ist der letzte der von Mohammed genannten 30 Täuschern und kann mit dem Antichristen in der Bibel verglichen werden. Er tritt zuerst in Syrien und im Irak auf, auf seiner Stirn steht Kufr (Unglaube), er täuscht die Menschen durch Wunder, hat viele Anhänger und eine starke Armee. Ihm tritt der Mahdi entgegen, der den Kampf gegen ihn aufnimmt. Getötet wird der Deddschai dann von Isa Ben Marjam, Sohn der Maria, also von Jesus.
(Diese Erzählung finden wir nicht im Koran, sondern in den Hadithen).

Anschließend beginnt der Jüngste Tag. Alle Menschen, egal welchen Glaubens, gelangen nach ihrem Tode in den Barsach, ein Zustand zwischen dem Tod und der Auferstehung.

Am Jüngsten Tag ertönt die große Posaune und alle Menschen werden wieder auferstehen. Sie müssen dann über die Brücke Ssiret, die über el Halak, den Abgrund des Verderbens führt, und schmal und scharf ist wie die Schneide eines Schwertes.

Dann wird über jeden das Buch aufgeschlagen, in dem alle Taten verzeichnet sind. Es beginnt el Hukm, das Abwiegen von Schuld und Sühne. Die Guten kommen in das Paradies, die ungläubigen Sünder aber in die Hölle, wobei die Moslems aber nach einiger Zeit aus ihr entlassen werden.

Die Hölle, Dschehenna genannt, ist ein Ort in dem das ewige Feuer brennt, die Bäche stinken und das Wasser nicht trinkbar ist, und dort wachsen furchtbare Bäume, unter anderem der Baum Sakkum, an dessen Zweige Teufelsköpfe wachsen.

Beherrscher der Dschehenna ist der Strafengel Thabek. Die Hölle hat sieben Abteilungen. Die erste Abteilung, Dschehennem, ist für gläubige Moslems, die bis zu ihrer Reinigung dort bleiben, Ladha, die zweite, ist für die Christen, Hothama, die dritte für die Juden, Sair, die vierte, für die Sabier, Sakkar, die fünfte, für die Magier und Teufelsanbeter, Gehim, die sechste für alle Götzenanbeter und die Zaoviat, die siebente für alle Heuchler. Hier werden die Menschen durch Feuerströme geschleppt und müssen vom Baum Sakkum die Teufelsköpfe essen, die dann ihre Eingeweide zerbeißen.

Also, keine guten Aussichten für die meisten von uns.

Wallenstein
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Re: Den Ungläubigen die Hölle

Beitrag von Skeptik am Di Mai 10, 2016 5:11 pm

Wallenstein schrieb:
Die Hölle, Dschehenna genannt, ist ein Ort in dem das ewige Feuer brennt, die Bäche stinken und das Wasser nicht trinkbar ist, und dort wachsen furchtbare Bäume, unter anderem der Baum Sakkum, an dessen Zweige Teufelsköpfe wachsen.
Beherrscher der Dschehenna ist der Strafengel Thabek. Die Hölle hat sieben Abteilungen. Die erste Abteilung, Dschehennem, ist für gläubige Moslems, die bis zu ihrer Reinigung dort bleiben, Ladha, die zweite, ist für die Christen, Hothama, die dritte für die Juden, Sair, die vierte, für die Sabier, Sakkar, die fünfte, für die Magier und Teufelsanbeter, Gehim, die sechste für alle Götzenanbeter und die Zaoviat, die siebente für alle Heuchler. Hier werden die Menschen durch Feuerströme geschleppt und müssen vom Baum Sakkum die Teufelsköpfe essen, die dann ihre Eingeweide zerbeißen.

Also, keine guten Aussichten für die meisten von uns.

Und es wird genug Platz sein für alle:
Die Hölle wird alle Ungläubigen und Sünder vom Anfang der Zeit an beherbergen, und es wird noch Platz für mehr geben. Gott sagt:
“An jenem Tage sprechen Wir zur Hölle: ‘Bist du angefüllt?’ und sie spricht: ‘Gibt es noch mehr (die kommen)?’” (Quran 50:30)


Und es ist in der Hölle wie im wirklichen Leben. Es gibt sieben Abteilungen. Für Moslems für Juden, für Christen usw. Die unterste Hölle ist für die Heuchler reserviert. Und nach unten wird es immer heißer. Um eine Ahnung von der Tiefe zu bekommen:
Ein Stein, der von oben in die Hölle geworfen wird, braucht sehr lange Zeit, bis er ihren Boden erreicht. Einer der Gefährten des Propheten, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, beschrieb, wie sie mit dem Propheten saßen und ein Geräusch hörten, wie etwas fiel. Der Prophet fragte, ob jemand wisse, was es war. Als sie verneinten, sagte er:
“Das war ein Stein, der vor siebzig Jahren in die Hölle geworfen worden ist und er ist immer noch auf dem Weg (zur anderen Seite) der Hölle.”
“Wenn ein Stein so dick wie sieben trächtige Kamele von dem Rand der Hölle geworfen würde, würde er siebzig Jahre durch sie hindurch fliegen und nicht den Boden erreichen.”


Bei der Beschreibung der Nahrung schreckt der Koran vor nichts zurück:
Der Prophet des Islam sagte: “Wenn ein Tropfen von Sakkum in dieser Welt landen wurde, würden die Menschen auf der Erde und ihre Nahrungsmittel verrotten. Wie also muss es für jemanden sein, der davon essen muss?”
Eine andere Speise, die den Bewohnern der Hölle gereicht wird, wird dickflüssiger Eiter sein, der aus ihren Häuten quillt, der Ausfluss, der aus den Geschlechtern der Ehebrecher rinnt und die Haut und das Fleisch derjenigen, die verbrannt werden. Dies ist der "Saft" der Höllenbewohner. Gott sagt: “Hier hat er nun heute keinen Freund und keine Nahrung außer aus Wunden geflossenem Eiter, den nur die Sünder essen.” (Quran 69:35-37)
“Dies ist (für die Ungläubigen). Mögen sie es denn kosten: siedendes Wasser und eine Trankmischung aus Blut und Eiter und anderes gleicher Art und Vielfalt.” (Quran 38:57-58)


Einfach ekelhaft, was der Mensch in religiösem Wahn alles ausbrütet. Da standen aber auch die Christen in der Vorzeit den Muslimen in nichts nach.

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Re: Den Ungläubigen die Hölle

Beitrag von Falk v. K. am Di Mai 10, 2016 6:59 pm

Skeptik schrieb:
Wallenstein schrieb:
Die Hölle, Dschehenna genannt, ist ein Ort in dem das ewige Feuer brennt, die Bäche stinken und das Wasser nicht trinkbar ist, und dort wachsen furchtbare Bäume, unter anderem der Baum Sakkum, an dessen Zweige Teufelsköpfe wachsen.
Beherrscher der Dschehenna ist der Strafengel Thabek. Die Hölle hat sieben Abteilungen. Die erste Abteilung, Dschehennem, ist für gläubige Moslems, die bis zu ihrer Reinigung dort bleiben, Ladha, die zweite, ist für die Christen, Hothama, die dritte für die Juden, Sair, die vierte, für die Sabier, Sakkar, die fünfte, für die Magier und Teufelsanbeter, Gehim, die sechste für alle Götzenanbeter und die Zaoviat, die siebente für alle Heuchler. Hier werden die Menschen durch Feuerströme geschleppt und müssen vom Baum Sakkum die Teufelsköpfe essen, die dann ihre Eingeweide zerbeißen.

Also, keine guten Aussichten für die meisten von uns.



Einfach ekelhaft, was der Mensch in religiösem Wahn alles ausbrütet. Da standen aber auch die Christen in der Vorzeit den Muslimen in nichts nach.

Einige Beispiele:

Massaker an
Kindern und
Schwangeren
HOSEA 14,1
1Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam.
Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder
zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden.

Die Sintflut
1. MOSE 6, 17
17Denn siehe, ich will eine Sintflut kommen lassen auf Erden, zu
verderben alles Fleisch, darin Odem des Lebens ist, unter dem
Himmel. Alles, was auf Erden ist, soll untergehen.
1. MOSE 7, 4
4Denn von heute an in sieben Tagen will ich regnen lassen auf
Erden vierzig Tage und vierzig Nächte und vertilgen von dem
Erdboden alles Lebendige, das ich gemacht habe.
1. MOSE 7, 21ff
21Da ging alles Fleisch unter, das sich auf Erden regte, an Vögeln,
an Vieh, an wildem Getier und an allem, was da wimmelte auf
Erden und alle Menschen.
22Alles, was Odem des Lebens hatte auf dem Trockenen, das starb.
23So wurde vertilgt alles, was auf dem Erdboden war, vom
Menschen an bis hin zum Vieh und zum Gewürm und zu den
Vögeln unter dem Himmel; das wurde alles von der Erde vertilgt.

Ein Massaker mit
anschließender
Vergewaltigung
4. MOSE 31ff
7Und sie führten das Heer wider die Midianiter, wie der HERR
dem Mose geboten hatte, und erwürgten alles, was männlich war.
9Und die Kinder Israel nahmen gefangen die Weiber der der
Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle
ihre Güter raubten sie,
10und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte ihrer Wohnung und
alle Zeltdörfer.
15Warum habt ihr die Weiber leben lassen?
17So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und
alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind;
18aber alle Mädchen, die unberührt sind, die laßt für euch leben.

Die Zerstörung
Sodoms
1. MOSE 19
12Und die Männer sprachen zu Lot:
Hast du hier noch einen Schwiegersohn und Söhne und Töchter
und wer dir sonst angehört in der Stadt, den führe weg von dieser
Stätte.
13Denn wir werden diese Stätte verderben, weil das Geschrei über
sie groß ist vor dem HERRN; der hat uns gesand, sie zu verderben.
24Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen vom Himmel
herab auf Sodom und Gomorra und vernichtete die Städte und die
ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem
Lande gewachsen war.

Das Blutbad zu
Sichem
1. MOSE 34, 25f
Die Jüdin Dina war von Sichem (einem Nichtjuden) beschlafen worden.
Es wurde den Leuten Sichems versprochen, dass Sichem Dina heiraten konnte,
wenn sie sich vorher beschneiden ließen. Sie ginghen darauf ein.
25Aber am dritten Tage, als sie Schmerzen hatten, nahmen die
zwei Söhne Jakobs Simeon und Levi, die Brüder der Dina, ein
jeder sein Schwert und überfielen die friedliche Stadt und
erschlugen alles, was männlich war,
26 und erschlugen auch Hamor und seinen Sohn Sichem mit der
Schärfe des Schwerts und nahmen ihre Schwester Dina aus dem
Hause Sichems und gingen davon.
27Da kamen die Söhne Jakobs über die Erschlagenen und
plünderten die Stadt, weil man ihre Schwester geschändet
hatte,
28 und nahmen ihre Schafe, Rinder, Esel und was in der Stadt und
auf dem Felde war und alle ihre Habe; alle Kinder und Frauen
führten sie gefangen hinweg und plünderten alles, was in den
Häusern war.

Rache für das
goldene Kalb
2. MOSE 32,25f
25Als nun Mose sah, daß das Volk zuchtlos geworden war - denn
Aaron hatte sie zuchtlos werden lassen zum Gespött ihrer
Widersacher -,
26trat er in das Tor des Lagers und rief: Her zu mir, wer dem
HERRN angehört! Da sammelten sich zu ihm alle Söhne Levi.
27Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels:
Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das
Lager hin und her von einem Tor zum anderen und erschlage
seinen Bruder, Freund und Nächsten.
28Die Söhne Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und es fielen
an dem Tage vom Volk dreitausend Mann.
29Da sprach Mose: Füllet heute eure Hände zum Dienst für den
HERRN - denn ein jeder ist wider seinen Sohn und Bruder
gewesen -, damit euch heute Segen gegeben werde.

Das Säuglings-
Massaker
2. MOSE 11, 4
4Und Mose sprach: So spricht der HERR: Um Mitternacht will ich
durch Ägyptenland gehen,
5 und alle Erstgeburt in Ägyptenland soll sterben, vom ersten
Sohn des Pharao an, der auf seinem Thron sitzt, bis zum
ersten Sohn der Magd, die hinter ihrer Mühle hockt, und alle
Erstgeburt unter dem Vieh.
6Und es wird ein großes Geschrei sein in ganz Ägyptenland, wie
nie zuvor gewesen ist noch werden wird;
7 aber gegen ganz Israel soll nicht ein Hund mucken, weder gegen
Mensch noch Vieh, auf daß ihr erkennt, daß der HERR einen
Unterschied macht zwischen Ägypten und Israel.
2. MOSE 12, 29ff
29Und zur Mitternacht schlug der HERR alle Erstgeburt in
Ägyptenland vom ersten Sohn des Pharao an, der auf seinem
Thron saß, bis zum ersten Sohn des Gefangenen im Gefängnis
und alle Erstgeburt des Viehs.
30Da stand der Pharao auf in derselben Nacht und alle seine
Großen und alle Ägypter und es ward ein großes Geschrei in
Ägypten; denn es war kein Haus, in dem nicht ein Toter war.

Todesstrafe für
Sabbatschändung
4. MOSE 15,32ff
32Als nun die Israeliten in der Wüste waren, fanden sie einen
Mann, der Holz auflas am Sabbattag.
33Und die ihn dabei gefunden hatten, wie er Holz auflas, brachten
ihn zu Mose und Aaron und vor die ganze Gemeinde.
34Und sie legten ihn gefangen, denn es war nicht klar bestimmt,
was man mit ihm tun sollte.
35Der HERR aber sprach zu Mose: Der Mann soll des Todes
sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen draußen vor
dem Lager.
36Da führte die ganze Gemeinde ihn hinaus vor das Lager und
steinigte ihn, so daß er starb, wie der HERR dem Mose geboten
hatte.

Das Massaker zu
Og
5. MOSE 3,3ff
4Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein, und es gab keine
Stadt, die wir ihnen nicht nahmen: sechzig Städte, die ganze
Gegend von Argob, das Königreich Ogs von Baschan,
5lauter Städte, die befestigt waren mit hohen Mauern, Toren und
Riegeln, außerdem sehr viele offene Städte:
6Und wir vollstreckten den Bann an ihnen, gleichwie wir an Sihon,
dem König von Heschbon, taten. An allen Städten vollstreckten
wir den Bann, an Männern, Frauen und Kindern.
7Aber alles Vieh und die Beute aus den Städten raubten wir für
uns.

Eine schönes
Geschichtelein...
RICHTER 19, 1ff
22Und da ihr Herz nun guter Dinge war, siehe, da kamen die Leute
der Stadt, böse Buben, und umgaben das Haus und pochten an die
Tür und sprachen zu dem alten Mann, dem Hauswirt: Bringe den
Mann heraus, der in dein Haus gekommen ist, daß wir ihn
erkennen.
23Aber der Mann, der Hauswirt, ging zu ihnen heraus und sprach
zu ihnen: Nicht, meine Brüder, tut nicht so übel; nachdem dieser
Mann in mein Haus gekommen ist, tut nicht eine solche Torheit.
24Siehe, ich habe eine Tochter, noch eine Jungfrau, und dieser
ein Kebsweib; die will ich euch herausbringen. Die mögt ihr zu
Schanden machen und tut mit ihr, was euch gefällt; aber an
diesem Mann tut nicht eine solche Torheit.
25Aber die Leute wollten ihm nicht gehorchen. Da fasste der
Mann sein Kebsweib und brachte sie zu ihnen hinaus. Die
erkannten sie und trieben ihren Mutwillen an ihr die ganze
Nacht bis an den Morgen; und da die Morgenröte anbrach,
ließen sie sie gehen.
26Da kam das Weib hart vor morgens und fiel nieder vor der
Tür am Hause des Mannes, darin ihr Herr war, und lag da, bis
es licht ward.
27Da nun ihr Herr des Morgens aufstand und die Tür auftat am
Hause und herausging, daß er seines Weges zöge, siehe, da lag
sein Kebsweib vor der Tür des Hauses und ihre Hände auf der
Schwelle.
28Er aber sprach zu ihr: Stehe auf, laß uns ziehen! Aber sie
antwortete nicht. Da nahm er sie auf den Esel, machte sich auf und
zog an seinen Ort.
29Als er nun heimkam, nahm er ein Messer und faßte sein
Kebsweib und zerstückelte sie mit Gebein und mit allem in
zwölf Stücke und sandte sie in alle Grenzen Israels.
30Wer das sah, der sprach: Solches ist nicht geschehen noch
gesehen, seit der Zeit die Kinder Israels aus Ägyptenlang gezogen
sind, bis auf diesen Tag. Nun bedenkt euch über dem, gebt Rat und
sagt an!

Der Frauenraub
zu Jabesch
RICHTER 21,10ff
10Da sandte die Gemeinde zwölftausend streitbare Männer dorthin
und gebot ihnen: Gehet hin und schlagt mit der Schärfe des
Schwerts die Bürger von Jabesch in Gilead mit Weib und
Kind.
11Doch so sollt ihr tun: An allem, was männlich ist, und an allen
Frauen, die einem Mann angehört haben, sollt ihr den Bann
vollstrecken!
12Und sie fanden bei den Bürgern von Jabesch in Gilead
vierhundert Mädchen, die Jungfrauen waren und keinem Mann
angehört hatten. Die brachten sie ins Lager nach Silo, das da liegt
in Lande Kanaan.

Das Massaker an
den Amalekiter
1. SAMUEL 15
3So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an
ihm und an allem, was er hat; verschone sie nicht, sondern töte
Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe,
Kamele und Esel.

Schlachten nach
Zahlen
2. SAMUEL 8,2
2Er schlug auch die Moabiter und ließ sie sich auf den Boden
legen und maß sie mit der Meßschnur ab; er maß zwei
Schnurlängen ab, so viele tötete er, und eine volle Schnurlänge, so
viele ließ er am Leben. So wurden die Moabiter David untertan,
daß die ihm Abgaben bringen mußten.

800 auf einen
Streich
2. SAMUEL 23.8
Dies sind die Namen der Helden Davids: Jischbaal, der
Hachmoniter, der Erste unter den Dreien; der schwang seinen
Spieß über achthundert, die auf einmal erschlagen waren.

O.K. - das waren keine Christen. Aber die waren nicht besser...
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Re: Den Ungläubigen die Hölle

Beitrag von Skeptik am Mi Mai 11, 2016 11:42 am

Falk v. K. schrieb:

Ein Massaker mit
anschließender
Vergewaltigung
4. MOSE 31ff
7Und sie führten das Heer wider die Midianiter, wie der HERR
dem Mose geboten hatte, und erwürgten alles, was männlich war.
9Und die Kinder Israel nahmen gefangen die Weiber der der
Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle
ihre Güter raubten sie,
10und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte ihrer Wohnung und
alle Zeltdörfer.
15Warum habt ihr die Weiber leben lassen?
17So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und
alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind;
18aber alle Mädchen, die unberührt sind, die laßt für euch leben.

Mit 4. Mose 31 hast du ein besonders schönes Beispiel gebracht. In der Vorgeschichte versuchten die Feinde durch einen Trick die Israeliten zu überwältigen. Die Midianiter luden die Israeliten zu einem Opferfest ihrer Götter ein. Dort ging es dann hoch her und die Israeliten genossen sicher die "Unzucht" mit den Frauen der Midianiter. Moses rief zum Kampf auf - der Gott der Rache hatte ihm das befohlen - und die Kämpfer taten ihr Tagwerk wie gewohnt: Alle Männer tot und reiche Beute.
Das wäre im Normalfall so auch "in Ordnung" gewesen. Aber wie schon immer in der Geschichte der Geschlechter: In diesem Fall waren ja die Frauen schuld, daß die Männer sich beim Opferfest so haben gehen lassen. Die Verführung war einfach zu stark, auch für fromme Männer. Also noch mal an die Arbeit und alle Knaben und entjungferte Frauen umbringen. War sicher eine Scheißarbeit. Aber Mose kannte seine Männer und erlaubte ihnen die jungen Mädchen für sich auf die Seite zu legen.

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