Die Spanische Grippe 1918-1920

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Die Spanische Grippe 1918-1920

Beitrag von Klartext am Do Jun 09, 2016 3:05 pm

Die „Spanische“ Grippe 1918-1920

Angeregt durch den Flagellanten / Pest Thread von Wallenstein ist mir die Spanische Grippe in den Sinn gekommen, die ich hier thematisieren möchte.

Die Spanische Grippe grassierte Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1920. Nach Schätzungen soll sie zwischen 25 und 75 Millionen Menschen dahingerafft haben. Den Namen verdankt sie, dass in Spanien zuerst davon öffentlich die Rede war. In den anderen Ländern, die am Ersten Weltkrieg teilnahmen und in denen Pressezensur herrschte, wurde ihre Existen zunächst verheimlicht.

Ungewöhnlich daran war, dass sie vor allem junge Erwachsene traf und nicht Kinder und ältere Menschen, die sonst zu den anfälligen für Pandemien zählen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/spanische-grippe-erklaerung-fuer-verheerende-pandemie-von-1918-a-966720.html

Ein ungenügende Immunität gerade bei jungen Erwachsenen aufgrund einer Konstellation, dass nur jüngere und ältere gegen diese Viren Immun waren – da in deren Jugendjahren ähnliche, aber nicht so gefährliche Viren vorkamen und deshalb eine Immunität entwickel werden konnte. So zumindest verstehe ich das nach dem Lesen der Quellen.

Eine gut geschriebene Zusammenfassung im historischen Lexikon Bayerns, vom Medizinhistoriker V…..:

https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Spanische_Grippe,_1918/19

Eine Quelle, die das auch erläutert:
http://www.welt.de/gesundheit/article127418306/Warum-die-Spanische-Grippe-so-verheerend-war.html


Und auch Verschwörungstheorien mangelt es nicht:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-spanische-grippe.html
Demnach hätte ein globale Impfung dazu führen sollen. Wohl auch deshalb Unsinn, weil die Seuche auch Arabien und das sonstige osmanische Reich erfasste, wo es sicher keine Impfungen gab, wie dieser interessante Artikel schreibt:

http://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/fundiert/archiv/2002_01/02_01_steinberg/index.html


Interessant, dass es während der Spanischen Grippe im ersten Weltkrieg in Saudi Arabien auch religiöse Erklärungen gab:

 In Saudi-Arabien herrscht in weiten Kreisen bis heute die Auffassung, Seuchen seien von Gott herabgesandt, um Menschen für ihre Sünden zu bestrafen. Vor allem religiöse Kreise verbreiteten diese Ansicht bei jedem Auftreten von Cholera, Pocken oder anderen epidemischen Krankheiten, neuerdings auch bei AIDS. Sie sahen und sehen hierin eine Möglichkeit, die Menschen zu einem gottgefälligen Leben anzuleiten. So heißt es in der Chronik eines Gelehrten: „Ein frommer Mann aus Midhnib im Qasim erzählte uns, dass er zu Beginn dieser Pest einen Traum hatte, in dem er sich außerhalb der Stadt wiederfand. Dort sah er zwei bewaffnete Männer auf weißen Pferden. Es ergriff ihn eine entsetzliche Furcht, die ihn so sehr überwältigte, dass er nicht fliehen konnte. Sie holten ihn ein, grüßten und beruhigten ihn, indem sie sagten, dass sie ihm nichts antun würden: ‘Wir haben es nicht auf Dich abgesehen. Wir und der, außer dem es keinen Gott gibt, wollen die Einwohner dieses Dorfes bestrafen, weil sie ihre Sünden nicht bereuen. Deshalb werden wir sie so bestrafen, wie Er die Leute von Sodom und Gomorrha bestraft hat.’“ 

In Syrien hatte man dagegen andere Erklärungen: Hier machte man die Blockade der Briten dafür verantwortlich


http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-14097/geschichte-spanische-grippe-1918-1920_aid_394253.html

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Re: Die Spanische Grippe 1918-1920

Beitrag von Skeptik am Do Jun 09, 2016 10:19 pm

Ein verrückter Gedanke?:
War eine "amerikanische" Impfung der Grund für die "spanische" Grippe.

Ihren "spanischen Namen" bekam sie quasi aus politischen Gründen: Wegen der Pressezensur in den kriegführenden Staaten wie in den USA wurde dort kaum etwas über die anschwellende Grippewelle berichtet. Das besonders Heimtückische an dieser Krankheit war, dass sie - eigentlich außergewöhnlich für eine Grippe - vor allem junge Erwachsene zwischen 20 und 40 Jahren in kürzester Zeit dahinraffte. Könnte also in der Impfung der eingerückten Soldaten die Ursache für diese Krankheit liegen?

Anders war das in Spanien, das am ersten Weltkrieg nicht beteiligt war. Als in Madrid im Mai 1918 bereits jeder dritte Einwohner erkrankt war, berichtete die spanische Presse ohne Zensur über die Seuche - und handelte ihrem Land den Namen der Seuche ein, obwohl die Katastrophe in den USA begonnen hatte. Von dort stammen auch die meisten Zeitzeugen-Berichte.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-spanische-grippe.html

Spanische Grippe - Jahrhundertlüge aufgedeckt!

Die vielfach übereinstimmenden Berichte und Zitate sprechen eher dagegen, dass die Spanische Grippe durch irgendein mutiertes Virus verursacht wurde, das quasi mit Überschallgeschwindigkeit für die gleichzeitige Ausbreitung auf mehreren Kontinenten sorgte.

Die weltweite Epidemie begann im Februar 1918 sowohl in Spanien als auch in New York. Im April begann sie in Frankreich, im Mai in Madrid, im Juni in Deutschland, gleichzeitig in China, Japan, England und Norwegen.

Die zweite, wesentlich schwerere Welle der Epidemie begann fast gleichzeitig in Boston, in Indien, in der Karibik, in Zentral- und Mittelamerika sowie einen Monat später in Brasilien und zuletzt in Alaska.

Fazit: Die vielfach übereinstimmenden Berichte und Zitate sprechen eher dafür, dass die Spanische Grippe in Wirklichkeit ein globales Impf-Desaster war.


Kann das stimmen? Impfen war doch weltweit noch nicht so an der Tagesordnung. Und wer nicht geimpft war, war immun gegen diese Grippe. Warum dann diese weltweite Verbreitung?

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