Terrorgefahr in Deutschland

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Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Tammuz am Sa Jul 23, 2016 5:47 pm

Dass der Münchner Amokläufer, der Schüler Ali David Sonboly, seinen Plan rein zufällig gestern ausführte, halte ich so kurz nach den evident IS-motivierten Anschlägen in Nizza und Würzburg für sehr unwahrscheinlich. Dem bisherigen Ermittlungsstand war er zwar nicht IS-motiviert, was sich aber noch ändern kann - auch im Nizza-Fall wurde zunächst daran gezweifelt. Der sehr hohe Anteil an Jugendlichen unter Sonbolys Opfern und das in seiner Wohnung gefundene Buch über Schüler-Amokläufe lassen auf den ersten Blick zwar vermuten, dass seine Tat als typischer Schüleramok einzustufen ist. Da er aber Muslim war und die Tat, wie gesagt, so kurz nach den IS-motivierten Taten stattfand, wäre es meines Erachtens fahrlässig, einen IS-Bezug aus der Liste der Einflüsse komplett auszuklammern.

Hier ist ein Facebook-Foto von ihm. Dass so ein Milchgesicht kaltblütig neun Menschen tötet und bei anderen Tatortverhältnissen vielleicht noch mehr getötet hätte (300 Schuss Munition dabei gehabt), hätte man sich vor der Tat sicher nicht vorstellen können.

http://heavy.com/news/2016/07/ali-sonboly-david-munich-gunman-identified-named-shooter-teenager-german-iranian-anders-breivik-allahu-akbar-muslim-islam-video-watch-far-right/

Ich denke, dass die Tat, wenn auch nicht offen IS-motiviert, der Startschuss für ähnliche, dann aber wirklich IS-motivierte Attacken in München und andere Städten sein könnte. Viele junge Muslime in Deutschland sind gewaltbereit und radikalisiert, was ihnen fehlt, ist ein Katalysator, ähnlich wie Nizza und Würzburg Katalysatoren für Ali David Sonboly waren. Als ein solcher Katalysator könnte die gestrige Tat dienen.

Den Münchner Tatortbereich kenne ich sehr gut, ich war oft in diesem McDonalds und im gegenüberliegenden Einkaufszentrum.

In München ist die Tat natürlich überall das Thema Nr. 1. Am Abend befand sich die Stadt, bedingt durch die unklare Informationslage und die komplette Sperre der Verkehrsmittel, in einem in Deutschland in der Nachkriegsgeschichte einmaligen Ausnahmezustand. Ich war zur Tatzeit am Stachus, wo sich nach 19 Uhr am Karlstor Dutzende von Cops mit gezogener Pistole aufbauten und die Fußgängerzone anvisierten, als ob von dort eine Gefahr drohe. Vermutlich reagierten damit sie auf eine der Falschmeldungen, dass auch fernab vom Einkaufszentrum Schüsse gefallen wären. Ein Taxi für die Heimfahrt zu ergattern war unmöglich. Viele Einheimische und Touristen irrten hilflos umher. Ich selbst verzichtete darauf, in meinem Bekanntenkreis jemanden mit Auto um Hilfe zu bitten, und ging die 12 Kilometer vom Stachus zu meiner Wohnung zu Fuß.

Tammuz

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Marek1964 am So Jul 24, 2016 10:57 am

Danke für diesen sehr persönlichen Bericht, Tammuz.

Es ist sicher zu früh, für endgültige Analysen - aber es gibt auch immer Nachahmereffekte. Und dann gibt es Gewaltkulturen. Es gab sie schon immer, es gab sie bei der SA, der SS, aber es gibt sie eben sehr stark auch in den muslimischen und orientalischen Kulturen. Und gerade Menschen mit Depressionen und innerer Unzufriedenheit laufen häufig Amok. Klingt vielleicht jetzt recht binsenweise, aber ist wohl leider so.

Und dann sollte auch nicht übersehen werden, dass es zum fünften Jahrestag des Massenmordes des rechtsextremen Breivik in Norwegen war - auch das kann ein Hintergrund sein.

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Wallenstein am So Jul 24, 2016 12:13 pm

Über Amokläufer wissen wir wenig Bescheid, da sie fast ausnahmslos erschossen werden und wir sie deshalb nicht befragen können. Es gibt aber sicherlich Nachahmeffekte, das zeigen die Schulmassaker in den USA. Die Attentate in Nizza und Würzburg sowie die neue Gewaltwelle in den USA mögen dazu beitragen, dass Hemmschwellen abgebaut werden.

Ob es eine Kultur der Gewalt gibt, da bin ich mir nicht sicher. Ich habe in den letzten 50 Jahren den größten Teil der Welt bereist und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Ist der Staat schwach und sind die sozialen Verwerfungen in der Gesellschaft sehr groß, organisieren sich die Menschen in Gruppen mit brutalen Anführern und bekämpfen sich gegenseitig. In den Ghettos der USA, in denen die Schwarzen und Ladinos leben, geht die Polizei ganz selten hinein. Hier herrscht Krieg und so entwickelt sich tatsächlich eine Gewaltkultur, weil man nur durch Gewalt die Dinge zum Leben erhält. Erfolgreiche Gewaltanwendung führt zu Reichtum und sozialem Ansehen.

In extremer Form habe ich das auch in Brasilien, Mexiko, Mittelamerika oder Kolumbien erlebt. Hier herrscht in den Favelas Mord und Totschlag, hier regieren äußerst brutale Banden ohne die geringste Hemmung, Leute umzubringen.

Kulturen der Gewalt können auch in Diktaturen entstehen. Haben die Herrscher keinerlei Skrupel im Umgang mit ihren Untertanen oder äußeren Gegnern, kann die Gewaltschwelle auch bei den Unterdrückten schnell sinken.

Kriege sind natürlich eine Quelle der Gewaltkultur, nämlich dann, wenn das Töten legalisiert wird. Die Serben wurden in Jugoslawien für zahlreiche Massaker verantwortlich gemacht. Die Serben haben in der Vergangenheit blutige Befreiungskriege geführt, daher kam es auch zu einer gewissen Gewaltverherrlichung.

Und Gewaltkulturen entstehen natürlich in den „failed states“, Staaten, die sich auflösen. Dann organisieren sich die Menschen wieder neu entlang ethnischer, sozialer oder religiöser Merkmale unter der Führung von Warlords, wie in Somalia, Afghanistan, Syrien oder dem Jemen.

Kulturen der Gewalt sind aber nicht dauerhaft. Verändern sich die Umstände, können sie verschwinden. Das zeigt die deutsche Geschichte, denn der „Tod fürs Vaterland“ gilt nicht mehr als Heldentat. Auch die früher sehr kriegerischen Japaner wollen nicht mehr für den Tenno sterben. Und die einst blutrünstigen Mongolen sind heute außerordentlich friedlich, auch wenn Dschingis Khan weiterhin ihr Nationalheld ist.


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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Klartext am Mo Jul 25, 2016 11:07 am

Interessante Gedanken, Wallenstein. Gewalt gibt es wohl in allen Gesellschaften, in einigen mehr, in anderen weniger. Genauso auch der Hang zur Selbstjustiz, die bei uns verboten, in vielen Kulturen aber auch Individuen aber höher eingestuft wird als auf Polizei und Gerichte zu warten.

Meine Meinung zu unserer westlichen Kultur ist, dass wir viel Mühe haben (und haben werden), mit gewalttätigen Kulturen und Handlungsweisen fertig zu werden. Vielleicht wie auch die alten Römer zu Ende ihrer Zeit.

Tja, und schon wieder ein Anschlag in Deutschland:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-07/ansbach-explosion-sprengstoff

Verübt von einem syrischen Asylanten.

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Tammuz am Mo Jul 25, 2016 4:27 pm

Leider hat sich meine Vorhersage bewahrheitet. Die neueren muslimischen Attacken vorzusehen, war allerdings keine Kunst. Als "Kunststück" würde ich eher das feste Augenzudrücken bezeichnen, dass viele Deutsche, vor allem in den Chefetagen von Politik und Medien, praktizieren, wenn es um die wahren Risiken des Trojanischen Pferdes geht, das mit tatkräftiger Unterstützung der Bonzen-Marionette Merkel in die BRD eingeschleust wurde. Für mich (und längst nicht nur für mich) trägt Merkel sowohl an den Vergewaltigungsexzessen in Köln usw. als auch an den durch einzelne Merkelinge... äh, Flüchtlinge verübten Gewalttaten eine moralische Mitschuld (im Sinne von fahrlässiger Begünstigung von Straftaten).

Wie das merkeltreue Establishment auf die gegenwärtige Lage reagiert, zeigt sich exemplarisch an dem aktuellen Erguss von Islam-Oberverharmloser Jan Rübel, seines Zeichens politischer Kommentator bei Yahoo.

Von Merkel und Co. sind später am Tag die üblichen Phrasen zu erwarten, wie "In dieser schweren Zeit müssen wir zusammenhalten und Besonnenheit bewahren" und ähnlicher Kokolores.

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Ceres am Mo Jul 25, 2016 5:17 pm

Wie wird DE nach nur 5 Jahren aussehen? Oder nicht mal in 5 Jahren??

Ich denke mir, das wir vom Islam unterwandert werden. Das Christentum wird abgeschafft und nur Mohammed wird dann angebetet. Aber wenns das nur wäre...
Ich sag euch ganz offen... Es wird noch schlimmer kommen, viel schlimmer... !
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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Tammuz am Mo Jul 25, 2016 6:00 pm

Zu den von mir angeprochenen und von Klartext an anderer Stelle bereits thematisierten "Vergewaltigungsexzessen":

https://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_%C3%9Cbergriffe_in_der_Silvesternacht_2015/16

5 Anzeigen wegen vollendeter Vergewaltigung und 16 wegen versuchter Vergewaltigung lagen vor. Von den 183 Beschuldigten galten 55 als Marokkaner, 53 als Algerier, 22 als Iraker, 14 als Syrer und 14 als Deutsche. 73 Beschuldigte waren Asylsuchende, 36 zur Tatzeit illegal in Deutschland, 11 hatten eine Aufenthaltserlaubnis. Bei den Übrigen war der Status ungeklärt.

http://www.stern.de/panorama/stern-crime/koelner-silvesternacht--frau-berichtet-von-vergewaltigung-mit-koitus-6964692.html

Erst vor wenigen Tagen wurde eine Zwischenbilanz des Bundeskriminalamt zur Silvesternacht bekannt. Nicht nur für Köln. Deutschlandweit habe insgesamt knapp 900 Sexualdelikte mit mehr als 1200 Opfern gegeben. Es seien aber nur 120 Verdächtige ermittelt worden, so die "Süddeutsche Zeitung" und die Sender NDR und WDR.

Da es um Übergriffe in Gruppen ging, seien nach Schätzungen wohl mehr als 2000 Männer an den Taten beteiligt gewesen. Die meisten sollen aus Nordafrika stammen, Syrer seien praktisch nicht beteiligt gewesen.

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Falk v. K. am Mo Jul 25, 2016 7:29 pm

Ceres schrieb:Wie wird DE nach nur 5 Jahren aussehen? Oder nicht mal in 5 Jahren??

Ich denke mir, das wir vom Islam unterwandert werden. Das Christentum wird abgeschafft und nur Mohammed wird dann angebetet. Aber wenns das nur wäre...
Ich sag euch ganz offen... Es wird noch schlimmer kommen, viel schlimmer... !

Ich habe damals die Bader-Meinhof-Fahndung miterlebt und fand die Terrorakte gegen Personen schlimm.
Diesmal haben wir es mit einer Bedrohung zu tun, die unsere Regierung eindeutig mit zu verantworten hat.

Deutschland wird sich sehr verändern - leider nicht zum Guten... Crying or Very sad
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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Skeptik am Mo Jul 25, 2016 8:10 pm

Ceres schrieb:Wie wird DE nach nur 5 Jahren aussehen? Oder nicht mal in 5 Jahren??

Ich denke mir, das wir vom Islam unterwandert werden. Das Christentum wird abgeschafft und nur Mohammed wird dann angebetet. Aber wenns das nur wäre...
Ich sag euch ganz offen... Es wird noch schlimmer kommen, viel schlimmer... !

Es ist leider, leider so, daß allein die Statistik dafür spricht. Wenn ich 100 Flüchtlinge habe und einer oder zwei davon sind traumarisiert von ihren Erlebnissen und bilden psychische Krankheiten aus, so kann das bei ihnen, muß aber nicht, in Aggression umschlagen. Bei 1 Million Flüchtlingen ist von einer wesentlich größeren Zahl auszugehen. Überzogene Erwartungen der Flüchtlinge in ein sofortig besseres Leben hier, wenige Therapieplätze für akut Kranke. Es ist eben einfach nicht zu "schaffen". Wenn überhaupt, dann erst über einen sehr, sehr langen Zeitraum. Gleichzeitig verändert sich das Leben eines ganzen Volkes und schafft neue Probleme. Wenn wir jetzt anfangen die Toten der Attentate zu zählen, sind wir immer noch weit entfernt von den Zahlen in Syrien, Afghanistan und dem Irak.

Aber es wird auch in Deutschland recht "unnötig" gestorben: Im Mai 2016 hatten wir 324 Verkehrstote!

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Marek1964 am Mo Jul 25, 2016 10:47 pm

Nun Skeptik, den Vergleich zwischen Strassenverkehrstoten und den toten von Islamisten oder Asylanten aus den muslimischen Ländern hatten wir hier auch schon: http://geschichte-forum.forums.ag/t221-der-islam-oder-islamismus-isis-salafisten-eine-gefahr-fur-europa-oder-kleine-lastige-nebenerscheinung-wie-die-strassenverkehrstoten?

Der wichtige Unterschied dort: Der Strassenverkehr bietet enormen Nutzen jeden Tag. Wieviele der 82 Mio Einwohner in Deutschland nehmen täglich am Strassenverkehr Teil? Fast alle...

Aber Asylanten und Immigranten kommen hierher um Schutz zu suchen oder sonst vom Gastrecht gebrauch zu machen. Deshalb ist da jede Verfehlung kritischer zu sehen.

Ich denke aber, dass die Islamisierung sicher recht bald in ihre Schranken gewiesen wird - die Stimmung ist am kippen. So meinte gemäss einer Umfrage 2010 noch 49% der Deutschen, der Islam gehöre zu Deutschland, heute sind es nur noch 34%. Und wenn man weiter so macht wie bisher, wird es bald noch mehr kippen.

Hier eine Sendungszusammenfassung: https://www.youtube.com/watch?v=szAx4Fogubk
Am Ende der Sendung sagt ein Belgier: Vor den Anschlägen von Brüssel hatte man schon Verdächtige, man wollte sie verhaften, aber in 3 km2 Stadtgebiet konnte man sie nicht ausfindig machen - sie wurden von 150-200 000 Muslimen versteckt - es ist eben so - muslimische Delinquenten und Terroristen haben viele Sympathisanten.

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Skeptik am Di Jul 26, 2016 9:18 am

Marek1964 schrieb:Nun Skeptik, den Vergleich zwischen Strassenverkehrstoten und den toten von Islamisten oder Asylanten aus den muslimischen Ländern hatten wir hier auch schon: http://geschichte-forum.forums.ag/t221-der-islam-oder-islamismus-isis-salafisten-eine-gefahr-fur-europa-oder-kleine-lastige-nebenerscheinung-wie-die-strassenverkehrstoten?

Ja, es ist immer schon alles einmal gesagt worden. Das ist ein Rad, das sich dreht. Ohne Anfang und ohne Ende. Der letzte Beitrag im obigen Link stammt vom 10. Juni 2015. Und fast ein Jahr darauf diskutieren wir hier wieder darüber. Es muß immer wieder von neuem darüber geredet werden.

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Ceres am Di Jul 26, 2016 10:34 am

Wir wohnen hier in einer kleinen Stadt nahe Magdeburg - und ich muss leider feststellen, das der Terror auch hier immer näher rückt. In einer nahen Kleinstadt hier - so lt, unserer Tagespresse - nehmen sexuelle Übergriffe zu.
Was soll nur noch auch DE werden?!?

Wenn wir mal in unserer Landeshauptstadt sind sehen wir schon mehr Ausländer als Einheimische....
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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Wallenstein am Di Jul 26, 2016 10:38 am

In Tokyo ist jetzt jemand durchgedreht und hat 19 Behinderte mit dem Messer erstochen. Auch hier handelt es sich vermutlich um einen Amokläufer. In die gleiche Kategorie gehört offensichtlich auch der Iraner in München.

Amerikanische Wissenschaftler haben diverse Amokläufe in den USA untersucht wo dieses Phänomen ja besonders verbreitet ist. Amokläufe passieren in Wellen, beginnt jemand damit, findet er schnell Nachahmer. Amokläufer interessieren sich füreinander, sammeln Informationen über ihre Vorgänger. Das hat ja anscheinend auch der Iraner gemacht, der ja sogar Winnenden besucht hat und die Tatorte von dem Schulmassaker 2009 fotografierte. Damals wurden 15 Schüler erschossen.

Weitere Amokläufe könnten folgen. Man muss dies trennen von den islamistischen Attentaten, die einen anderen Hintergrund haben, auch wenn sich die Täter vielleicht gegenseitig inspirieren.

Je mehr der IS im Nahen Osten in die Defensive gerät, er hat schwere Verluste erlitten und an Attraktivität verloren, desto mehr versucht er nun durch Selbstmordanschläge sein Ansehen zu verbessern. Vor allem in der Krisenregion selbst: am 4.7.2016 starben in Bagdad 213 Menschen bei einem Anschlag, heute schon wieder einige. Die meisten Opfer des IS sind andere Moslems, er kämpft gegen diverse Milizen, gegen die Hisbollah, die Kurden, die Iraker, alles Moslems, die pauschal für Ungläubige erklärt werden. Dem IS geht es um Macht, die Religion ist nur eine Legitimation, denn eine Armee braucht eine Idee, für die man kämpfen kann. Die übrigen islamistischen Terrormilizen haben sich gegenseitig exkommuniziert und bekämpfen sich wechselseitig als angeblich Ungläubige.

In Europa versucht der IS wahllos blutige Anschläge gegen Zivilisten durchzuführen ohne großen logistischen Aufwand. Dazu genügt bereits eine Axt oder ein LKW. Für die Attentäter ist so etwas wie eine „Sinninvestition“, so bezeichnete dies ein Reporter der Zeit. Der IS rekrutiert moslemische Kleinkriminelle, die in der Regel mit Religion gar nicht viel Berührung hatten. Darum geht es aber nicht, der IS braucht psychisch labile Personen am Rande der Gesellschaft, die glauben, sie könnten ihrem verkorksten Leben einen Sinn geben und aus der Unscheinbarkeit und Bedeutungslosigkeit ihrer Existenz heraustreten mit einem grandiosen Finale. Selbstmord als individuelle Krisenlösung. So etwas kann im Prinzip auch jeder. Durch diesen "Franchise-Terrorismus" hat der IS eine Stärke und Bedeutsamkeit erlangt, die ihm aus eigener Kraft nicht zukäme. Jeder kann sich das Label IS auf die Stirn kleben, auch wenn er vielleicht damit gar nichts zu tun hat. (Wobei der Attentäter von Ansbach eigentlich keine gute Propaganda ist. Der Depp hat sich ja nur selber in die Luft gesprengt. Zur Nachahmung empfohlen, natürlich ohne andere Opfer).

Deklassierte Existenzen wird der IS genug finden. Menschen aus Bürgerkriegsländern, die hier nicht zu Recht kommen, sind vermutlich gutes Material für ihn.

Langfristig geht es dem IS wohl darum, den so oft prophezeiten Krieg der Kulturen endlich Wirklichkeit werden zu lassen. So wie die Todesschützen in den USA,  ehemalige Irak-Krieger, einen Rassenkrieg provozieren wollen, so will der IS hier einen Krieg der Religionen provozieren. Auf diese Strategie muss man richtig reagieren, von Seiten des Staates und der Gesellschaft.

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Ceres am Di Jul 26, 2016 11:18 am

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Tammuz am Mi Jul 27, 2016 6:16 pm

Merkel ist bis Donnerstag im Urlaub abgetaucht. Zum Bombenanschlag von Ansbach Worte zu finden, die nicht für alle und jeden hörbar hohl klingen, dauert noch etwas, auch die Merkel´sche Worthülsenschmiede kann nicht zaubern. Zu erwarten ist bei ihrer Rede auf jeden Fall das übliche verblendende Merkel-"Wir" sowie jede Menge islamverharmlosender Phrasen.

Wie das merkeltreue Establishment mit Ansbach umgeht, ist wieder einmal "Volksverdummung" pur. Im ZDF beispielsweise war ein sog. "Angstforscher" zu hören, der den Zuschauern riet, sich vor Augen zu halten, dass es wahrscheinlicher sei, einem Schlaganfall zum Opfer zu fallen als einem Terroranschlag. Darüber hinaus müsse man eine "fatalistische" Haltung gegenüber der Gefahr einnehmen.

Kurz: Er verteilte verbale Valiumtabletten. Terroranschläge werden auf eine Stufe mit Gesundheitsrisiken gestellt und Selbstverblödung (Fatalismus) als Gegenmedizin angeraten.

Zu hören ist in den Medien auch viel von einer "Spaltung" der Bevölkerung. Der eine Teil sind jene, die nun verstärkt "Angst vor dem Fremden" haben und ihre Angstdruck per "Hass" gegen "Fremde" bzw. Muslime ventilieren. Der andere Teil sind jene, für welche ein muslimischer Attentäter nur ein "Individuum" ist, dessen Absichten und Taten man nicht "verallgemeinern" und auf die Gesamtheit der Flüchtlinge übertragen darf.

TV-Bilder zeigen dabei ein Foto mit einem Schildchen in Ansbach, auf dem steht: "Meinen Hass kriegt ihr nicht". Dieser bescheuerte Spruch soll wohl besagen, dass ein auch durch Muslime veranstalteter (versuchter) Massenmord kein Grund ist, alle Muslime zu "hassen". Ob das Schildchen auch dort stände und im TV gezeigt würde, wenn es Tote gegeben hätte? Nur schwer vorstellbar...

Wo also anfangen mit der Analyse dieser Dummheiten?

1)
Zunächst ist zu bemängeln, dass Islamkritik und Kritik der Merkelschen Flüchtlingspolitik als Abneigung gegen das "Fremde" verunglimpft wird. Diese "Fremd"-Rhetorik ist ebenso gedankenlos wie unzutreffend. Beargwöhnt wird von den Kritikern nicht das "Fremde", sondern das Islamische. Dieses Islamische ist keineswegs "fremd", sondern allen Deutschen wohl bekannt: Selbstunterwerfung unter einen brutal-tyrannischen ´Gott´, Hass auf Nichtgläubige (begründet im Koran), barbarische Justiz in vielen muslimischen Ländern, katastrophale Frauenunterdrückung, Abwesenheit von Menschenrechten sowie Gewaltbereitschaft, die im Begründer Mohammed ein übles Vorbild hat, usw. usw.

2)
Die (meisten) Kritiker sind nicht von "Hass", sondern von einer rational begründbaren Aversion gegen das Wahnsystem Islam erfüllt. Die Emotion "Hass" (auf Nichtgläubige und ´Ketzer´) ist vielmehr typisches Merkmal einer genuin muslimischen Gesinnung, wie sie im Koran und den Hadithen begründet ist.

3)
Gewalttäter mit IS-Motivation sind keine "individuellen Täter" in dem Sinne, dass ihre Gewaltbereitschaft nichts mit dem Islam zu tun hätte, sondern ausschließlich in persönlichen Umständen begründet wäre. Der Islam ist eine Gewaltreligion, wie der Koran und die Hadithe eindeutig beweisen, und bestens geeignet, mithilfe ideologisch-phantasmatischer Konstrukte aus Individuen, die durch eine muslimische Sozialisation ohnehin psychisch oft gebrochen werden, Gewalttäter zu machen. Natürlich ist auch im Weltbild des Islam Platz für ´friedliche´ Muslime, die der Islam aber nur braucht, um die Infrastruktur einer islamischen Gesellschaft zu sichern (Ernährung, Handel, Fortpflanzung usw.). Islamische Krieger haben aber einen höheren Stellenwert, weil sie aktiv zur Verbreitung des Islam beitragen. Ein ´friedlicher´ Muslim dient also nicht dem Frieden, sondern - in letzter Konsequenz - dem kriegerischen Endziel des Islam.

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Wallenstein am Do Jul 28, 2016 10:47 am

Der iranische Amokläufer in München hatte möglichweise rechtsextreme Ansichten im Kopf. Das steht jedenfalls in der FAZ. Er hasste Türken und Araber und schwärmte für Adolf Hitler.

Wundern täte mich dies nicht. Ich bin häufig im Iran gewesen und dort haben viele Leute uns seltsam bekannte rassistische Ideen im Kopf. Iran bedeutet: Land der Arier. An diese mystische Abstammung glauben viele und als Deutscher wurde und wird man von den Bewohnern immer äußerst freundlich empfangen, weil sie glauben, wir seien miteinander verwandt. Noch nie wurde ich so oft von einfachen Menschen spontan überall eingeladen zum Essen, vor allem in den letzten Jahrzehnten, als nur wenige Ausländer ins Land kamen.

Die Iraner halten sich für etwas Besonderes. Sie sind stolz auf ihre uralte Kultur, die schiitische Religion trennt sie zudem von den anderen Völkern. Für die Araber, Türken und Afghanen haben sie nur Verachtung übrig. Das sind in ihren Augen primitive Kulturen. Ihre Bewunderung für Hitler und die angeblich arische Abstammung machte sie mir allerdings suspekt, erleichterte aber den Zugang.

Für die iranische Mittelschicht waren die Mullahs primitive Prediger, denn diese kamen meistens aus der Unterschicht, besaßen kaum Bildung und erreichten im zivilen Leben nichts. Da vor der islamischen Revolution aber viele Zuwanderer vom Lande in die Stadt kamen, die voller Wut auf den Schah und seine Clique waren, konnte sie diese Massen mit religiösen Parolen aufreizen und anführen. Die Mittelschicht flüchtete anschließend aus dem Iran. Als Sadam Hussein das Land 1980 angriff, um die Ölquellen zu erobern, beschworen sie die Vaterlandsliebe kombiniert mit Religion und konnten deshalb diesen mörderischen Angriff abwehren.

Anschließend konnten sich die Mullahs zu einer herrschenden Kaste etablieren. Mittlererweise hat sich die Lage beruhigt. Der zeitbedingte Fanatismus während der Revolution ist erloschen. Vor allem die Jugend unter 30 Jahren, inzwischen die Hälfte der Bevölkerung, hat damit nicht mehr viel am Hut. Ich war bei meinen letzten Besuchen immer erstaunt, wie respektlos die Menschen zu Hause über ihr System sprachen und dort kümmert man sich auch kaum um religiöse Vorschriften. Doch offener Protest ist gefährlich. Es gibt die Religionswächter, eigentlich unbedeutende Leute, die sich aber furchtbar wichtig fühlen, da sie Polizeibefugnisse besitzen. Außerdem verdanken sie der Regierung ihren Job und ihre Bezahlung. Den Religionswächtern gehören viele Betriebe, von denen sie leben. Diese Unternehmen beherrschen den Iran und machen es Ausländern schwierig, dort zu investieren. Sie terrorisieren die Bevölkerung und sind ziemlich unbeliebt, aber schwer bewaffnet.

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Ceres am Do Jul 28, 2016 1:41 pm

Wer sich das mal anhören möchte:

Angela Merkel zu Anschlägen in Bayern

http://www.gmx.net/magazine/news/live-bundeskanzlerin-angela-merkel-anschlaegen-bayern-31735550
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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Marek1964 am Fr Jul 29, 2016 12:04 am

Aha, ein Livestream (the event has ended) - hast Du zugesehen? Was hat Eure "Mutti" gesagt?

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von marylinjackson am Mo Aug 01, 2016 12:32 pm

Ceres Link ist nicht mehr aufrufbar. Vielleicht kannst Du den Inhalt hier berichten?
Zum Amok-Begriff:
Hier wird plötzlich, unkoordiniert, willkürlich und planlos agiert.
Der Münchener Terrorist Ali.D.S. hatte zuvor sich Waffen beschafft und den Angriff sorgfältig geplant. Er war kein Amokläufer, wie man es uns gerne einreden will.
Auch ich kenne einige Perser gut, die seit der Verfolgung von Mossadegh- und Tudehpartei-Anhängern aus dem Iran nach Deutschland flüchteten. 1953 geschah das übrigens durch einen Militärputsch der Amis .
Die Iraner lehnen tatsächlich alles Arabische ab. Zum Hass aber gehört mehr als Ablehnung, da muss sich schon was sehr persönliches ereignet haben
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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Tammuz am Di Aug 02, 2016 5:00 pm

marylinjackson schrieb:
Zum Amok-Begriff:
Hier wird plötzlich, unkoordiniert, willkürlich und planlos agiert.

Es gibt eine Vielzahl von Definitionen des Begriffs, aber keine, die wirklich konsensträchtig ist. Dazu Wiki:


Als Amok (von malaiisch amuk „wütend“, „rasend“)[1] wird ein psychischer Ausnahmezustand mit blindwütig zerstörerischem Verhalten einer Person bezeichnet, die plötzlich und willkürlich Personen lebensgefährlich angreift oder tötet, oft mehrere in einer Kette von Gewalttaten. Das entsprechende Verhalten wird als Amoklauf bezeichnet.[2][3]

Der Täter wird als Amokläufer bezeichnet – oder auch als Amokschütze, wenn er eine Schusswaffe verwendet. Falls der Täter ein Fahrzeug bzw. Flugzeug als Tötungsmittel einsetzt, spricht man von einem Amokfahrer beziehungsweise Amokflieger.

(...)

Heutiges Verständnis

Der Begriff Amoklauf erfuhr eine Bedeutungsveränderung, da er heute auch für Taten benutzt wird, die keinesfalls spontan erfolgen, sondern geplant und gelegentlich auch durch sogenannte Leakings angekündigt werden können. Der klassische Amokläufer beschränkt seine Handlungen auf ein relativ kleines Gebiet. Im Gegensatz zu einem Serienmörder sind die Taten von Amokläufern auf einen eher kurzen Zeitraum beschränkt und unterliegen selten sexualpathologischen Motiven. Unterschieden werden zudem die rein fremdgerichtete Aggression und der erweiterte Suizid.[13]

Im modernen westlichen Sprachgebrauch erweiterte sich die Bedeutung und kann inzwischen für jegliche Art blindwütiger Aggression mit oder ohne Todesopfer stehen.[11] Dramatisch klingend wird das Wort als Überschrift in vielen Fällen angewendet, die nicht den Tatbestand erfüllen.[14]

Ich würde als Amoklauf eine Massentötung bezeichnen, die einer psychopathologischen narzisstischen Störung des Täters entspringt und der keinerlei weltanschaulich-politische oder -religiöse Motive zugrunde liegen. Insofern ist der 68-fache Massenmord des radikalen Anti-Marxisten Anders Breivik alles andere als ein Amoklauf, er ist ein Terroranschlag gegen Personen, die den ihm verhassten Marxismus verkörperten. Bei Sonboly ist der Hintergrund noch nicht ganz geklärt, vermutlich geht seine Tat auf Frustrationserfahrungen durch Mobbings zurück, denen er durch türkische Mitschüler ausgesetzt war. Er soll "Scheißtürken" gerufen haben und hatte über die gefakte türkisch aufgemachte Facebookseite gezielt Türken ins McDonalds gelockt, auch die Wahl seiner Opfer spricht für seine Absicht, "Rache" an Türken zu nehmen. Wenn es sich wirklich so verhält, kann man meines Erachtens hier von Amok sprechen, und zwar von geplantem Amok.

Ich war heute erstmals wieder im Amok-Bereich am Olympia-Einkaufszentrum. Das McDonalds ist bis auf weiteres geschlossen und die Straße an beiden Seiten ein Meer aus Grableuchten. Die Panik muss während des Amoks unglaublich gewesen sein. Der Besitzer eines Stehcafés, an dem Sonboly ballernd vorbeispazierte, hatte sich beim Wegrennen sogar einen Fuß gebrochen, wie mir ein Verkäufer erzählte.


Zuletzt von Tammuz am Di Aug 02, 2016 6:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Skeptik am Di Aug 02, 2016 5:19 pm

Der Dialog, hier einmal getrennt, zwischen Balkon und Dach des Parkhauses:

Täter: Wegen euch wurde ich gemobbt sieben Jahre lang, weil ich … (?) … musste.
Und jetzt muss ich ’ne Waffe tragen / kaufen … (um euch abzuknallen?).
(…) bin doch euer Gast, oder?
Scheiß-Türken.
Ich bin Deutscher. Hört auf zu flennen.
Lasst mich zufrieden.
(Mein Vater / ich ?) … hier geboren worden. … (?) ihn gehasst. In der Hartz IV Gegend. Bin dort zur Schule gegangen.
Wegen Leute wie Sie war ich ganz viel in Behandlung.
Ich hab nichts getan. … Wort gehalten… Halten Sie die Schnauze, Mann.

Dann fallen vier Schüsse. Die Leute, auf dem Balkon, von wo aus gefilmt wird, erschrecken. Dort sagt eine Stimme: Das ist ja der Hammer.

Bayer auf Balkon: Du Arschloch, du Hundsgemeiner.
Sie Wichser da. Sie Arschloch.
Eine Waffe? Weißt du was? Dir gehört der Schädel eingeschmissen. Du Arschloch. Ey!
Das musst du sagen, du Wichser.
Scheiß Kanacken. Ey der hat eine Schusswaffe! Holt jemand her, der hat seine Waffe geladen. Holt die Bullen einer! Hier läuft er umeinander, der Wichser.
Du bist ein Wichser bist du.
Ein Wichser. Was machst für einen Scheiß?
Na und, was machst für’n Scheiß? Dir gehört der Schädel runtergeschlagen, du Arschloch da unten.
Behandlung? Du gehörst in die Psychiatrie, du Arschloch.

Dann fallen vier Schüsse. Die Leute, auf dem Balkon, von wo aus gefilmt wird, erschrecken. Dort sagt eine Stimme: Das ist ja der Hammer.

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von marylinjackson am Di Aug 02, 2016 7:47 pm

Geplanter Amok- wie lange geht hier der psychische Ausnahmezustand?
Das erinnert mich an Kindstötung nach der Geburt. Gnädige Gutachter bestätigen da schell einen hormonell bedingten Ausnahmezustand der Mutter. Der Richter stimmt oft zu.
Die Reaktion mit dem Amoklauf kommt plötzlich und unvorhergesehen. Ein traumatisches Ereignis ist meist zeitnah vorangegangen. Psychopathen sind die Täter alle, so, wie es auch die Terroristen sind.
Die Presse knallt den Amoklauf natürlich mit fetten Buchstaben auf die erste Seite, das reicht für den Leser als ein "Aha"-Erlebnis.
Nur so kommt es zum Bedeutungswandel.
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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von Klartext am Do Aug 04, 2016 1:20 am

marylinjackson schrieb:Ceres Link ist nicht mehr aufrufbar. Vielleicht kannst Du den Inhalt hier berichten?

Hier ein link:

https://www.youtube.com/watch?v=lRZbt8gQvPk

Man beachte die top Comments:

"hier ihre rede kurz zusmmengefasst :   blablablablbalblablalablabla"

"Helmut Schmidt würde sich im Grab umdrehen... die Entscheidungen der Frau Merkel sind sicher nicht im Sinne der Bevölkerung. Als würden mehr Polizisten und mehr Datenspeicherung die Angst der Bürger nehmen... völlig falscher Ansatz. Aber nur weiter hunderttausende Araber aufnehmen, ohne zu prüfen, wer, woher und warum hierher kommt. Meine Unterstützung und meine Wahlstimme hat sie für immer verspielt"

"Für mich persönlich muss ich sagen,  ich habe die CDU und Frau Merkel immer verteidigt auch letztes Jahr und Anfang dieses Jahres wo es besonders schwer war aber damit ist jetzt Schluss! Am Ende des Tages muss man sich im Spiegel anschauen und selber fragen ob ich das richtige getan habe! Ich hoffe und bete das wir als CDU mal wieder anfangen zu unseren eigenen Werten zu stehen und diese zu verteidigen! Da ich noch recht jung bin werde ich sie hoffentlich eines Tages erleben!  Mit freundlichen Grüßen ein unglaublich enttäuschter Mensch!"

"Das Ergebnis der Willkommenskultur und der offenen Grenzen.Es wird nichts passieren. Die innerdeutsche Sicherheit ist gefährdet. So etwas hat es in Deutschland noch nie gegeben. Frau Merkel hat die Warnungen von ganz Europa ignoriert. Jetzt kann man nur noch machtlos  den weiteren Entwicklungen zuschauen.  Hätte man frühzeitig auf Horst Seehofer gehört, dann hätten wir kein Terror und auch kein Flüchtlingsproblem. Sowohl in Deutschland als auch in der Türkei. Die Folgekosten werden noch unsere Kinder abbezahlen. Merkel/Deutschland steht jetzt in Europa alleine da.Merkel muss heute noch weg. Lasst Horst dran ansonsten wird die AFD nächstes Jahr zweitgrößte Partei."

Hier wahrscheinlich die ganze PK: https://www.youtube.com/watch?v=N9OqcW2veH4

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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von marylinjackson am Do Aug 04, 2016 9:49 am

Merkels Horst gibt sich schon mal als Tiger (siehe Verfassungsklage), ist aber auch nur ein Bettvorleger.
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Re: Terrorgefahr in Deutschland

Beitrag von marylinjackson am Do Aug 04, 2016 10:23 am

https://www.youtube.com/watch?v=vnCmHww0oTQ
Schaut und staunt, was Merkel auf die Frage nach der Terrorgefahr antwortet.
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