Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

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Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von sache am Mi Aug 03, 2016 12:01 pm

Wenn ein Land Geld braucht, welches es sich dann bei Banken leiht, der Zins dessen aber nicht mitgeschöpft wird, dann entsteht eine Forderung, die aus mathematischen Gründen unmöglich ist, zurückgezahlt zu werden.

Die Waren werden mit Geld bezahlt. Wenn die Geldmenge aber stetig erhöht wird, führt das zu einer Inflation (Es sei denn die Waren und Bedürfnisse steigen im selben Maß an). Das wiederum führt zu einem Wachstumszwang, denn nur derjenige, der es schafft seine Produktivität mindestens im gleichen Maße zu steigen wie das die Geldmenge tut, kann seinen Lebensstandard halten. Das würde zu einem gesättigten Markt führen, deshalb ist es nötig auch den Konsum der Verbraucher zu erhöhen und die Produkte so zu designen, dass die möglichst schnell veraltet oder kaputt sind. Dieser Wachstumszwang führt zu Umweltschäden, maßlosem Konsum und Kriegen, da ein Krieg den Wert des Geldes mit Waren und Dienstleistungen unterlegt.

So viele Dinge resultieren aus diesen Mechanismen. Ich frage mich warum das so selten angesprochen wird.

Ebenso frage ich mich warum es nie um Bedürfnisbefriedigung geht. Kurz gesagt: ich höre täglich, dass wir mehr Arbeitsplätze brauchen. Dabei wird Mittel und Zweck verwechselt. Arbeit sollte nur ein Mittel sein um ein Bedürfnis zu befriedigen. Anstatt dessen wird suggeriert, dass Arbeit per se gut und anstrebenswert sei. Ähnlich verhält es sich mir dem Export, wo ebenfalls gesagt wird, dass es per se besser sei mehr zu exportieren als weniger.
Auch Export ist nur ein Mittel zum Zweck zB. andere Dinge importieren zu können. Wer mehr exportiert als er importiert ist der Verlierer nicht der Gewinner, denn er wird ausgenutzt. Ebenfalls bezweifle ich, dass der Wohlstand eines Individuums steigt, je mehr er arbeitet.

Die Zinsknechtschaft sollte angesprochen um später verstanden und folgend gebrochen zu werden.

sache

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von Tammuz am Mi Aug 03, 2016 2:55 pm

sache schrieb:
Wer mehr exportiert als er importiert ist der Verlierer nicht der Gewinner, denn er wird ausgenutzt.

Das sieht man in der Volkswirtschaft aber ganz anders. Dort gilt eine Handelsbilanz als positiv, wenn die Exporte die Importe überwiegen, und als negativ, wenn es umgekehrt ist. ´Positiv´ ist damit wirklich positiv gemeint. Im negativen Fall spricht man bezeichnenderweise von einem ´Handelsbilanzdefizit´. Dass die fleißig exportierende deutsche Rüstungsindustrie sich, wie du formulierst, "ausgenutzt" fühlt, wage ich sehr zu bezweifeln. Eher nutzt sie die Konflikte in anderen Ländern aus, um sich zu bereichern.

sache schrieb:Ebenso frage ich mich warum es nie um Bedürfnisbefriedigung geht. Kurz gesagt: ich höre täglich, dass wir mehr Arbeitsplätze brauchen. Dabei wird Mittel und Zweck verwechselt. Arbeit sollte nur ein Mittel sein um ein Bedürfnis zu befriedigen. Anstatt dessen wird suggeriert, dass Arbeit per se gut und anstrebenswert sei.

Das eine ist das Ideal, das andere die Realität. Arbeit ist laut Marx im kapitalistischen System kein Mittel zur Bedürfnisbefriedigung, sondern zur Ausbeutung der Arbeitenden durch die Produktionsmittelbesitzer, die den erarbeiteten Mehrwert abschöpfen. Das von dir zur Sprache gebrachte Ideal ist sozialistisch und im Maßstab von Millionenbevölkerungen nicht realisierbar, ohne dass eine mächtige Minderheit das System korrumpiert (Staatskapitalismus).

Der von dir gebrauchte Bedürfnisbegriff muss gleichfalls hinterfragt werden. Welche Bedürfnisse "echt" und welche "künstlich" und evt. unnötig sind, ist eine vieldiskutierte und unmöglich auch nur im Ansatz vollständig beantwortbare Frage. Dennoch muss sie diskutiert werden, um einen eindimensionalen Gebrauch des Begriffs, wie er bei dir erscheint, zu vermeiden.

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von Wallenstein am Mi Aug 03, 2016 5:14 pm

@Sache
Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Ich verstehe diese Frage nicht. In deinem Beitrag gehst du darauf überhaupt nicht ein.

Sache
Wenn ein Land Geld braucht, welches es sich dann bei Banken leiht, der Zins dessen aber nicht mitgeschöpft wird, dann entsteht eine Forderung, die aus mathematischen Gründen unmöglich ist, zurückgezahlt zu werden.


Wenn sich jemand Geld leiht, egal ob dies ein Land, eine natürliche oder eine juristische Person ist, zahlt sie üblicherweise den Kredit plus Zinsen zurück. Das ist in der Regel weder mathematisch noch praktisch ein Problem.

Sache
Das wiederum führt zu einem Wachstumszwang, denn nur derjenige, der es schafft seine Produktivität mindestens im gleichen Maße zu steigen wie das die Geldmenge tut, kann seinen Lebensstandard halten


Der Wachstumszwang entsteht dadurch, dass die Betriebe im Wettbewerb stehen und deshalb gezwungen sind, ihre Gewinne erneut zu investieren. Natürlich kommt es dann auch zu Sättigungen auf einigen Märkten. Deshalb kommt es auch ständig zu Innovationen, um neue Märkte zu erschließen. Ob die neuen Erfindungen im Bereich der Unterhaltungselektronik, Mobilfunk usw. alles nur Kokolores sind und keinen Sinn machen, darüber kann man natürlich diskutieren.

Sache
Ähnlich verhält es sich mit dem Export, wo ebenfalls gesagt wird, dass es per se besser sei mehr zu exportieren als weniger.


Das wird keineswegs so gesagt. Offiziell ist es das Ziel der Wirtschaftspolitik der Regierung, für ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht zu sorgen, Export = Import. Dies wird allerdings selten erreicht. Ein ständiger Überschuss kann nämlich auch Nachteile haben, wenngleich nicht unbedingt für die Exporteure.
Im Allgemeinen ist es aber besser, Gewinne zu machen als Verluste.

Sache
Ebenso frage ich mich warum es nie um Bedürfnisbefriedigung geht. Kurz gesagt: ich höre täglich, dass wir mehr Arbeitsplätze brauchen. Dabei wird Mittel und Zweck verwechselt. Arbeit sollte nur ein Mittel sein um ein Bedürfnis zu befriedigen. Anstatt dessen wird suggeriert, dass Arbeit per se gut und anstrebenswert sei.


In unserer Gesellschaft sind praktisch alle Bedürfnisse kostenpflichtig, sie haben die Form von Waren angenommen und haben ihren Preis. Wenn du deine Bedürfnisse befriedigen willst und keine andere Möglichkeit hast, musst du die einzige Ware, die du besitzt, nämlich deine Arbeitskraft, verkaufen. Deine Bedürfnisse kannst du nur befriedigen, wenn du bezahlte Arbeit hast, insofern ist sie auch bei uns nur ein Mittel zur Bedürfnisbefriedigung. Ob darüber hinaus Arbeit an sich einen Wert hat, das ist eine andere Frage, die jeder für sich entscheiden muss.

In unserer Gesellschaft ist allerdings in der Regel nur die Arbeit anerkannt, mit der man Geld verdient und zwar je mehr, desto besser. In der Regel wächst dein Status in der Gesellschaft mit steigendem Einkommen.

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von Marek1964 am Do Aug 04, 2016 12:29 am

Ich heisse den User sache herzlich willkommen in unserem Forum.

Da Güter und Dienstleistungen knapp sind, muss auch Geld knapp sein, sonst verliert es seien Funktion als Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel. Das habe ich in diesem Thread schon thematisiert:

http://geschichte-forum.forums.ag/t3-inflation-1914-1918-1923-einfach-verstandlich-erklart-von-der-kriegsfinanzierung-durch-schulden-bis-zum-ruhrkampf?

Das erfordert eigentlich, dass es eine zentrale, vom Staat beauftragte Institution wie eine Zentral- oder Nationalbank, das reguliert. Das darf eben nicht zuviel sein (wie in der Inflation in Deutschland von 1914-1923) aber auch nicht zu wenig sein (wie in der Weltwirtschaftskrise nach 1929).

Die Privaten können, im eingeschänkten Masse, auch Geld schaffen, durch Kredite, Wechsel etc.. Auch die Bitcoins sind in diesen Bereich zu zählen.

Aber dass das Geld durch den Staat anerkannt ist, ist eben eine wichtige Voraussetzung für seine Akzeptanz. Das ist bei privaten Finanzmitteln eben weniger der Fall. Warum diese Aufgabe an private delegiert werden sollte, erschliesst sich mir nicht.

Vielleicht erläutert uns User sache seine Gedanken weiter. Unser Forum ist offen für unkonventionelle Gedanken.

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von Wallenstein am Do Aug 04, 2016 3:55 pm

Ursprünglich wurden die Banknoten von Privatleuten gedruckt. In England beispielsweise begannen die Kaufleute in der frühen Neuzeit ihre Schätze bei Goldschmieden zu deponieren, die im Austausch dafür Depotscheine ausgaben, die man „Goldsmith notes“ nannte und als die Goldschmiede sich Bankiers zu nennen begannen, „banker‘s notes“ nannte.

Anfänglich wurden diese Noten auf den Gesamtbetrag des Depositums ausgestellt, wenn der Depositär einen Teil davon wieder abhob, erhielt die Note einen zusätzlichen Vermerk, der diese Abhebung feststellte. Später wurden die Noten nach festen Summen gestaffelt und die Depositäre erhielten mehrere Noten, deren Gesamtwert dem des Depositums entsprach.

Später begannen die Goldschmiede die bei ihnen deponierten Metallvorräte an Dritte weiterzuleiten. Im Austausch erhielten sie Schuldforderungen. Seit dieser Zeit ist das Papiergeld, das in der Öffentlichkeit zirkuliert, nicht nur durch einen Metallvorrat gedeckt, sondern auch durch Schuldforderungen.

Die Erfahrung hat die Bankiers gelehrt, dass die Emission von Banknoten, die durch Schuldforderungen an Dritte gedeckt sind, bis zu einer bestimmten Grenze gehen kann. (meistens etwa drei – oder viermal der Wert des Metallvorrates.) Es wurde aber zu viel Missbrauch getrieben. Einige Banken gaben viel zu viele Banknoten heraus. Ging eine Bank pleite, waren auch ihre umlaufenden Banknoten wertlos. Dieser Wirrwarr der Noten wurde 1844 durch die Peel'sche Bankakte in England beendet. Seitdem darf nur noch der Staat Banknoten herausgeben.

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von Marek1964 am Do Aug 04, 2016 11:30 pm

Ich frage mich, wie vor allem in der Antike und im Mittelalter das Geldwesen hat funktionieren können. Ich meine, wie konnte man sowas machen wie die Geldmengensteuerung. War es einfach Zufall, weil einfach Metalle knapp waren wie Güter sonst (aber eben auch nicht zu knapp?).

Hatten die alten Römer eine Einheitswährung für das ganze Reichsgebiet?

Du hast ja schon mal was dazu irgendwann mal geschrieben, Wallenstein, wenn ich mich recht erinnere hast Du mal erwähnt, es hätte Geldwechsler gegeben, da ja jede Stadt ihre eigene Währung gehabt hat, im Mittelalter meine ich jetzt.

Wäre sehr spannend.

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von Wallenstein am Fr Aug 05, 2016 10:56 am

Das Mittelalter war weitgehend eine Naturalwirtschaft und benötigte wenig Geld. Im Umlauf war im frühen Mittelalter der römisch-byzantinische Solidus, eine Währung aus Goldmünzen, die im Römischen Reich ihren Ursprung hatte. Informationen darüber : https://de.wikipedia.org/wiki/Solidus

Karl der Große führte eine Münzreform durch und gab eine Einheitswährung aus Silbermünzen heraus.
http://www.geschichte.uni-wuerzburg.de/institut/abteilungen/fraenkische_landesgeschichte/personal/leng/denar_karls_des_grossen/muenzreform_karls_des_grossen/

Nach seinem Tode zersplitterte das Reich. Die einzelnen Landesherren und später die Städte produzierten jeweils ihre eigenen Münzen, in der Regel aus Silber. Der Wechselkurs ergab sich aus dem Vergleich der Gewichte. Fremde Münzen wurden notfalls zerkleinert oder eingeschmolzen, um daraus die eigenen Münzen zu prägen. Dies zu organisieren war Aufgabe der Geldwechsler, die in Italien auf den Marktplätzen hinter einer "banco" saßen. Machten diese unsaubere Geschäfte und wurden zahlungsunfähig, wurde der Tisch von der Marktaufsicht zerschlagen "Banco rotto". Es kam dann zum Auflauf der Gläubiger "concursus".

Geld hatte die Funktion als Zirkulationsmittel, Wertmaßstab und Wertaufbewahrungsmittel. Fielen die Preise, z.B. bei Nahrungsmitteln durch gute Ernten, floss das Geld ab in Horte, Thesaurierung. Stiegen die Preise, kam es zurück in die Zirkulation. Insofern gab es eingebaute Stabilisatoren für die Geldmenge. Diese selbst blieb wohl längere Zeit konstant, da die Edelmetallmenge begrenzt war. Ab dem 14. Jahrhundert benötigte man mehr Geld, da die Masse der Waren stieg ohne entsprechendes Wachstum der Produktivität, man benötigte mehr Geld, um alle Tauschgeschäfte tätigen zu können. Deshalb wurden bereits geschlossene Minen wieder geöffnet und neue Minen entdeckt und ausgebeutet.
Metallgeld erwies sich bald als unpraktisch. Fuhren etwa die Schiffe von Venedig nach Konstantinopel im Frühjahr, nahmen sie für ihre Geschäfte größere Geldmengen mit und es kam in der Stadt zu einer Verknappung von Bargeld. Kamen sie zurück, gab es Geld im Überfluss. Deshalb begann man mit Experimenten von Papiergeld und Buchgeld.

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von Skeptik am Fr Aug 05, 2016 1:06 pm

Wallenstein schrieb:
Metallgeld erwies sich bald als unpraktisch. Fuhren etwa die Schiffe von Venedig nach Konstantinopel im Frühjahr, nahmen sie für ihre Geschäfte größere Geldmengen mit und es kam in der Stadt zu einer Verknappung von Bargeld. Kamen sie zurück, gab es Geld im Überfluss. Deshalb begann man mit Experimenten von Papiergeld und Buchgeld.

Um vor Räubern sicher zu sein nahm man kein Geld mit, sondern deponierte es bei Abreise bei den Templern. Man bekam ein Stück Papier - mit dem ein Straßenräuber normalerweise nichts anzufangen wußte - und bekam am Zielort von den dortigen Tempern sein Geld. Auch Wechsel waren schon gebräuchlich.

„Man konnte bei den Templern vor Reiseantritt Bargeld hinterlegen, bekam eine „Quittung“ dafür und konnte an seinem Zielort diese Quittung vorlegen, um wieder Bargeld zu erhalten.“ Darin bestanden zwei Vorteile: Zum einen waren Reisen im Mittelalter hochgefährlich. Da der gewöhnliche Bandit aber wie die Mehrheit der mittelalterlichen Bevölkerung Analphabet war, hatte er keine Verwendung für ein Stück Papier, er hätte nicht mal gewusst, was es damit auf sich hat. Zum anderen gab es Bargeld nur in Form von Münzen, was bei größeren Summen eine erhebliche und unpraktische Masse bedeutet. Ein großes Hindernis für den Handel war aber auch die begrenzte Menge an zirkulierenden Münzen. Die vergleichsweise wenigen Münzen wurden aus oben genannten Gründen lieber gehortet. Kreditbriefe konnten da einen „fiktiven Transfer“ ermöglichen: „Man lieh sich im Abendland und gab im Morgenland aus oder zahlte zurück, und umgekehrt.“ „Das Geld selbst blieb in den Heimatregionen und wurde wieder in den Kreislauf gegeben. In Palästina ließ man sich das Geld in lokaler Währung wieder auszahlen, um es vor Ort auszugeben. Diese zwei voneinander getrennten Geldkreisläufe machten Geldtransporte unnötig.“

Unter dem Wechselbrief verstand schon damals „eine Übereinkunft, die vorsah, dass der „Geldverleiher“ dem „Geldleiher“ eine Geldsummer bereitstellte […] und im Gegenzug ein fristbedingtes Zahlungsversprechen einhielt (Kreditoperation), allerdings an einem anderen Ort und in einer anderen Währung (Geldwechsel). Jeder Wechselvertrag brachte daher eine Kreditoperation und einen Geldwechsel mit sich, wobei beide Operationen eng miteinander verbunden waren.“

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von sache am Fr Aug 05, 2016 1:50 pm

@tammuz
Hier zur Außenhandelsbilanz mal ein nachvollziehbares Beispiel: mein Freund ist arbeitslos seine Handelsbilanz ist durchweg negativ, denn er gibt nichts und bekommt nur. Ist er der Nutznießer? oder ist er der von anderen Ausgenutzte?
Die Handelsbilanz meiner Eltern ist positiv, denn sie zahlen mehr Steuern als sie nutzen aus dem ziehen was der Staat macht. Sind meine Eltern jetzt Nutznießer oder Ausgebeutete?

Versteh mich nicht falsch. Ich sage nicht, dass eine negative Handelsbilanz anstrebenswert sei.
Ich sage nur man sollte sich darüber Bewusst sein, was es realökonomisch bedeutet wenn man nützliche Waren gegen bedruckte Zettel tauscht, die stets an Wert verlieren.
Würden die USA nicht die gesamte Welt zwingen Öl in Dollar zu bezahlen(was die Nachfrage des Dollars extrem erhöht), dann würde der Wert des Dollars sehr schnell klar werden und gen Null gehen da keiner dieses Papier mehr verwenden würde.
Dass uns immer suggeriert wird, dass derjenige der Gewinner ist, der mehr exportiert ist realökonomisch nicht haltbar.
Für einen Sozialisten jedoch kann es durchaus sinnvoll erscheinen mehr zu geben als zu nehmen. Daher finde ich es um so lächerlicher, dass ausgerechnet du mir sozialistisches Denken unterstellst.

Du sagst laut Marx sei Arbeit im Kapitalismus(den wir am Rande bemerkt heute nicht haben, was viele irrtümlicherweise denken) nur ein Mittel zur Ausbeutung. Ich habe das Gefühl du argumentierst Ideologisch wenn du nur diesen einzigen Zweck erkennst.
Des weiteren schreibst du mein "ideal sei sozialistisch und nicht realisierbar" bitte begründe deine Meinung sachlich, was sozialistisch und was genau nicht realisierbar sein soll.

Ja es gibt "künstlich" erzeugte Bedürfnisse, dennoch halte ich es für sinnvoll von "Bedürfnissen" als Überbegriff zu sprechen. Es ist in diesem Beispiel nicht notwendig zu differenzieren, da meine Aussage damit nicht falsch wird. sowohl "natürliche" als auch "künstliche "Bedürfnisse können nur durch einen gewissen Aufwand(Arbeit) befriedigt werden.
Die Notwendigkeit diese zu befriedigen ist ein anderes Thema.
Aber zu hinterfragen welche Bedürfnisse künstlich sind ist im allgemeinen eine Sinnvolle Frage.

@Wallenstein

1. Stell dir vor du bist der König einer Nation. Nun frage ich dich. Würdest du das Geld, welches du als Tauschmedium für wichtig erachtest selbst drucken oder würdest du lieber dieses Recht und Monopol an private vergeben, die dann deiner Nation Geld gegen eine Gebühr(Zins) zu Verfügung stellen?
Man beachte: Wenn sich die Nation X Geld leiht, dann muss sie später X+Zins zurückzahlen. Dieser Zins wurde aber nicht mitgeschöpft(gedruckt). Wie will eine Nation X + Z Geld zurückzahlen wenn es nur X gibt?


2. Zins und Geld verhält sich wie Materie und Antimaterie – packt man sie zusammen verschwinden beide. Die Geldmenge entspricht exakt der Schuldmenge. Werden Schulden bezahlt, dann verschwindet Geld.

Nehmen wir an ich gründe eine kleine Bank. Ich drucke also 100 Einheiten "Sache-Taler". Nun gebe ich 10 Freunden jeweils 10 Sachetaler. Jeder dieser Freunde muss mir nach einem Jahr 11 Taler zurückgeben. Egal wie erfolgreich meine Freunde in diesem Jahr sein werden. Sie(alle) werden mir das Geld niemals zurückzahlen können, da ich als einziges Sache-Taler drucken darf. Es geht nicht weil es nicht existiert. Sie müssen sich erneut von mir Sache Taler leihen um die alten Schulden bezahlen zu können und das ist auch was heute passiert.

3. Wachstumszwang entsteht wegen der Inflation. Wenn ich heute 1000€ im Monat zur Verfügung habe dann ist das mehr als wenn ich nächstes Jahr auch 1000€ habe. Das liegt daran dass ich mir im nächsten Jahr weniger davon kaufen kann. Deshalb werden wir zum Wachstum gezwungen.
Allerdings stimmt es was du sagst, dass der Konkurrenzdruck auch zu Wachstum führt. Die Sache ist nur dass mein Beispiel auch auf Monopolisten ohne Konkurrenz zutrifft. Daher kann man ausschließen, dass Konkurenz der einzige Antrieb für Wachstum ist.
4. Ich stimme dem voll zu. Ja ich habe mich bewusst "scheinbar Wiedersprüchlich zum Mainstream" ausgedrückt um das Denken anzuregen. Allerdings bin ich schon der Meinung, dass genau das gesagt bzw suggeriert wird, was man auch ua an tammuz erster Frage bzw Antwort erkennt.

5. Auch dem stimme ich voll zu allerdings widerspricht das meiner Meinung nach nicht meiner Ansicht.
Aus meiner Sicht sinnvoll wäre: Es gibt einen Bedarf an Gütern oder Dienstleistungen also entstehen Arbeitsplätze um diesen Bedarf zu decken.
Aus meiner Sicht unsinnig und wie es heute ist: Man schafft erst Arbeit um 1. mehr Konsum(künstliche Bedürfnisse) zu generieren weil ein Höheres BIP ja ganz toll sein soll und 2. den Wachstum zu gewährleisten.
Das System erinnert mich an Krebs und ich kenne niemand der in diesem Zusammenhang sagt Wachstum sei gut.

In deinem letzten Satz steckt leider viel Wahrheit. Da denke ich gleich an eine der wichtigsten und nützlichsten Aufgaben in einer Gesellschaft nämlich das Erziehen der Kinder. Wenn eine Frau ihre eigene Kinder erziehen will dann gibt es kaum Unterstützung und wenn dann nur sehr wenig und wird zb als "Herdprämie" verächtlich gemacht. Menschen die fremde Kinder staatlich erziehen werden allerdings gefördert.
Das hat, mal so am Rande, Marx im Kommunistischen Manifest gefordert.


@Marek1964

Ich denke die Lösung dafür ist ein Goldstandard. Mit einem GS kann nicht einfach so Geld gedruckt werden sondern nur, wenn auch mehr Gold in die Staats- bzw. Zentralbankkassen kommt.
Wenn ein wirtschafts schwaches Land zb mehr importiert, dann führt das dazu, dass Geld/bzw Gold aus dem Staatshaushalt verschwindet. Das führt zu einer Deflation also dazu, dass die Preise fallen, da weniger Geld der gleichen Menge an Waren gegenüber steht. Das wiederum führt dazu, dass das Land international konkurrenzfähiger wird (ein sich selbst ausgleichender Mechanismus).
Für mich macht es mit einer Ausnahme niemals einen Sinn das Monopol des Gelddruckens abzugeben, nämlich dann, wenn ein Land in den Krieg zieht, da man dann einfach Geld druckt, ohne dass ein realer Wert dahinter steckt, welches man dann in die Rüstung stecken kann. Das führ natürlich zur Inflation aber Hauptsache man hat erstmal viel zu investieren und kann Anreize zur Produktion schaffen.


Es ist wichtig zu verstehen, dass es einen Unterschied gibt ob ich innerhalb einer Wirtschaft Geld verleihe, denn dabei entsteht kein neues Geld aus dem Nichts oder aber ob externe Organisationen einem Staat Geld zur Verfügung stellen, wobei neues Geld aus dem Nichts ensteht, dem keine neuen Werte gegenüberstehen (müssen).
Dieses Erhöhen der Geldmenge erzeugt dann den Wachstumszwang.
Siehe oben mein bsp ich Leihe 10 Freunden 10 Sache-Taler.
Diese Freunde werden sich ab nun an einen erbitterten Konkurrenzkampf liefern, der einem Stultanz gleich kommt, das mit jedem Intervall jemand ausscheiden muss. Aus meinen Freunden sind nun konkurrierende Hamster im Rad geworden.

Warum entspricht das Geldvolumen exakt der Höhe der Schulden?
Antwort: Weil alles Geld ausschließlich aus Schulden entsteht. Es ist eine Exponentielle Funktion die uns zum Scheitern verurteilt hat.
Daraus folgt, dass wenn alle ihr Schulden bezahlen würden gäbe es kein Geld mehr^^
Warum sind fast alle Länder verschuldet? Wer sind die Gläubiger? Wenn es nicht die Saaten selbst sind(nur zum geringen Teil) dann müssen es doch private sein, oder?? Daran erkennt man dass alle ihr Monopol zum Geld-drucken abgegeben haben.

Danke für eure anregenden und kritischen Zeilen!

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von Tammuz am Fr Aug 05, 2016 3:06 pm

sache schrieb:@tammuz
Hier zur Außenhandelsbilanz mal ein nachvollziehbares Beispiel: mein Freund ist arbeitslos seine Handelsbilanz ist durchweg negativ, denn er gibt nichts und bekommt nur. Ist er der Nutznießer? oder ist er der von anderen Ausgenutzte?
Die Handelsbilanz meiner Eltern ist positiv, denn sie zahlen mehr Steuern als sie nutzen aus dem ziehen was der Staat macht. Sind meine Eltern jetzt Nutznießer oder Ausgebeutete?

Da vergleichst du aber Rosinen mit Schweinesteaks. Eine Handelsbilanz ist eine Gegenüberstellung von Im- und Exporten, also Handelswaren. Das hat weder etwas mit einem (hier fehlenden) Arbeitseinkommen deines Freundes zu tun noch mit dem Alg-II oder was auch immer er bezieht. Auch die von deinen Eltern gezahlten Steuern und der "Nutzen", den sie daraus "ziehen, was der Staat macht", haben damit null zu tun.

Deine Argumentationsweise ist leider sehr verworren und unlogisch. Den Rest deines Beitrags zu lesen, schenke ich mir deshalb.

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von Wallenstein am Fr Aug 05, 2016 3:14 pm

@Sache
Die Zentralbanken sind in den meisten Ländern mit einer gewissen Unabhängigkeit vom Staat ausgestattet worden, da in der Vergangenheit zu viel Missbrauch von Seiten der Regierungen betrieben wurde. Deshalb zwingt man diese, sich wie ein normales Wirtschaftsunternehmen zu verhalten.

Die Geldmenge, die die Zentralbank vorgibt, ist nicht konstant, sondern wird den Bedürfnissen der Wirtschaft laufend angepasst. Wächst die Wirtschaft, braucht sie mehr Geld und deshalb wird die Geldmenge ausgeweitet. Marek wies darauf hin, dass beispielsweise die Banken die Möglichkeit haben, selber Geld zu schaffen (Buchgeld) durch Kreditvergabe. In welchem Umfange sie dies können, wird von der Zentralbank vor allem durch die Leitzinspolitik, die Mindestreservenpolitik und den An – und Verkauf von Wertpapieren gesteuert.

Die Zentralbank hat damit eine Reihe von Möglichkeiten, die drei Geldmengen (M1, M2 und M3) fortlaufend zu verändern.

Wie die Geldpolitik funktioniert, da solltest du dir am besten einmal ein Buch über die Einführung in die Volkswirtschaftslehre besorgen. Das kann man jetzt nicht in wenigen Sätzen erklären.

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von Tammuz am Fr Aug 05, 2016 4:31 pm

Wallenstein schrieb:@Sache
Die Zentralbanken sind in den meisten Ländern mit einer gewissen Unabhängigkeit vom Staat ausgestattet worden, da in der Vergangenheit zu viel Missbrauch von Seiten der Regierungen betrieben wurde. Deshalb zwingt man diese, sich wie ein normales Wirtschaftsunternehmen zu verhalten.

Es stellt sich aber immer auch die Frage: Wer kontrolliert die Kontrolleure? ´Unabhängigkeit vom Staat´ bedeutet ja nicht Unabhängigkeit von partikularen Interessen in der Bankenwelt. Auffallend viele Ex-Goldman-Sachs-Banker haben leitende Positionen in den Zentralbanken, allen voran Mario Draghi, Boss der EZB.

Goldman-Sachs selbst gewann 2010 den vielbegehrten Worst-EU-Lobby-Award, woraus man schließen darf, dass Ex-Goldman-Sachs-Banker als Zentralbankenbosse überdurchschnittlich lobbyorientiert - also keinesfalls "unabhängig" - agieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lobbycontrol

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von Marek1964 am Sa Aug 06, 2016 8:12 pm

Ja, die Verflechtung der Interessen der Geschtäftsbanken ünd ihr Einflus auf Nationalbanken ist sicher ein Thema. Aber ein gewisse Kontrolle wird durch die Märkte und die Öffentlichkeit selbst wahrgenommen. Auch ein Hans Werner Sinn als Teil wissenschaftlichen Öffentlichkeit, kann man dazu zählen. So kritisiert er schon die Tendenz, Schulden der Geschäftsbanken vor allem in Südeuropa letzlich durch die EZB und damit durch die Gläubigerländer gerettet werden.

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Re: Warum sollte man das Monopol des Geld-Druckens an private Dritte abgeben? was resultiert daraus?

Beitrag von Tammuz am Mo Aug 08, 2016 12:48 pm

Marek1964 schrieb:Ja, die Verflechtung der Interessen der Geschtäftsbanken  ünd ihr Einflus auf Nationalbanken ist sicher ein Thema. Aber ein gewisse Kontrolle wird durch die Märkte und die Öffentlichkeit selbst wahrgenommen. Auch ein Hans Werner Sinn als Teil wissenschaftlichen Öffentlichkeit, kann man dazu zählen. So kritisiert er schon die Tendenz, Schulden der Geschäftsbanken vor allem in Südeuropa letzlich durch die EZB und damit durch die Gläubigerländer gerettet werden.

Kritik ist nicht dasselbe wie (demokratische) Kontrolle. Letztere würde beinhalten, dass das oberste Ziel unserer Verfassung - das Gemeinwohl - als Richtschnur für alle Aktivitäten von Staatsbanken incl. der multistaatlichen (EU) organisierten EZB dient. Stattdessen scheinen eher die partikularen Interessen in der Finanz- und Konzernwelt hintergründig im Fokus dieser Aktivitäten zu stehen. In der Praxis gibt es also keine oder keine ausreichende Kontrolle.

http://www.cashkurs.com/kategorie/wirtschaftsfacts/beitrag/zentralbanken-sind-zu-einer-korrupten-macht-geworden/

http://principiis-obsta.blogspot.de/2015/05/aus-der-reihe-die-verheiungen-des.html

Daraus ein Zitat:

Benoît Cœuré, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, übernahm die delikate Aufgabe, am Montagabend um 19:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit im luxuriösen Londoner “Berkeley Hotel” Vertreter der Finanzoligarchie zu treffen, um sie über die Pläne der EZB in Kenntnis zu setzen. Erst am Dienstagmorgen um 9:00 Uhr wurde die breite Öffentlichkeit darüber informiert. Achteinhalb Stunden Kenntnis-Vorsprung sind im digitalen Zeitalter, fast wie ein Jahr während der Weltwirtschaftskrise, die mit dem New Yorker Börsencrash im Oktober 1929 begann.

Unter den anwesenden Großspekulanten, durfte natürlich nicht der gerne als Philanthrop, (Menschenfreund), auftretende Wettkönig George Soros (85) fehlen, der im September 1992 auf die Abwertung des britischen Pfunds wettete, am Ende damit rund eine Milliarde US-Dollar verdiente und den Mythos der britischen Zentralbank zerstörte.


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